Parkour Worldwide Association
Die Parkour Worldwide Association (PAWA) war ein 2005 von David Belle gegründeter Sportverband, um Parkour zu präsentieren, zu entwickeln und kommerziell zu vermarkten.<ref>Jan Schultheiß: Parkour: Eine Chance für den Schulsport. Hamburg 2015, ISBN 978-3-95684-755-4. (eingeschränkte VorschauSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Ziel war es, „Parkour originalgetreu zu zeigen, zu vermitteln und weiterzuentwickeln“ und „die wahre Philosophie des Parkour zu verbreiten und die Kunst der Fortbewegung einen festen Bestandteil unserer Gesellschaft werden zu lassen“. Als Hauptziele wurde die Schaffung eines „Parkour Centre“ vergleichbar dem Shaolin Tempel im Kung Fu genannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Parkour Worldwide Association ( vom 8. Mai 2005 im Internet Archive)</ref> Sandra Hess leitete die deutsche Dependance der PAWA.<ref>Petra Lambeck: Le Parkour: Die Welt als Spielplatz. In: Deutsche Welle. 8. August 2007.</ref>
Zur Finanzierung plante die PAWA unter anderem eine „World Tour“. Der Berliner Postbahnhof<ref>Sandra Winkler: „Parkour“: Der wilde Weg durch die Stadt. In: Die Welt. 24. November 2006.</ref> sowie der (damals noch stillgelegte) U-Bahnhof Bundestag<ref>Marco Dettweiler: Die Wand ist nicht genug. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 31. August 2007.</ref><ref>Wolf von Dewitz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Sport Parkour als Kunst der Fortbewegung. ( vom 10. August 2017 im Internet Archive) In: Rhein-Zeitung. 30. August 2007.</ref> waren beispielsweise Schauplatz derartiger Demonstrations-Shows. Diese Kommerzialisierung widersprach jedoch der verbreiteten Philosophie von Parkour und wurde von vielen Traceuren abgelehnt.<ref>Katrin Bauer: Jugendkulturelle Szenen als Trendphänomene. Waxmann Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-8309-7337-9. (eingeschränkte VorschauSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Jocelyn Demoniere war internationaler PAWA-Präsident. David Belle distanzierte sich daher wieder von der PAWA.<ref>Maik Hillbrunner: Turnen mit Style: Le Parkour als Möglichkeit, um das Turnen für Schüler im Schulsport ansprechender zu gestalten. Hamburg 2012, ISBN 978-3-86341-772-7. (eingeschränkte VorschauSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Hintergrund waren unterschiedliche Auffassungen: hier ausschließlich auf Effizienz bedacht – dort auf die Bewegungskunst selbst unter Einbeziehung akrobatischer Elemente.<ref>Jürgen Schmidt-Sinns, Saskia Scholl, Alexander Pach: Le Parkour & Freerunning: Basisbuch für Schule und Verein. Meyer & Meyer 2014, ISBN 978-3-89899-870-3. (eingeschränkte VorschauSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref>
Einzelnachweise
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