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Pro meritis scientiae et litterarum

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Pro meritis scientiae et litterarum ist eine Auszeichnung des Freistaats Bayern für Persönlichkeiten, die sich um das Zusammenspiel von Wissenschaft und Kunst verdient gemacht haben. Der Preis wird seit dem Jahr 2000 vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit bis zu acht Auszeichnungen pro Jahr vergeben. Die Auszeichnung besteht aus einem Kunstobjekt in Form einer Bronzeplatte, auf der symbolhaft die Sinne, die Kunst und die Wissenschaft dargestellt sind, sowie einer Anstecknadel mit einem Lorbeerzweig.<ref name="Bekanntmachung">1. - Bürgerservice. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Januar 2025; abgerufen am 22. Juli 2025.</ref>

Geschichte

Eine Medaille Pro meritis scientiae et litterarum wurde bereits seit dem Jahr 1990 für Verdienste um das kulturelle Leben in Bayern vergeben. Aufgrund der Teilung des damaligen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst im Jahre 1998 wird die Medaille in dieser Form nicht mehr verliehen.<ref>ARCult Media GmbH: Kulturpreise.de : Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM. Abgerufen am 22. Juli 2025.</ref> Um weiterhin herausragende Persönlichkeiten ehren zu können, verleiht das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst seit dem Jahr 2000 nun für besondere Verdienste um Wissenschaft und Kunst die Auszeichnung Pro meritis scientiae et litterarum. Das ursprüngliche Ehrengeschenk war ein Kunstobjekt, das einem Denkspiel nachempfunden ist, in dem verschiedene geometrische Körper in Flächenausschnitte eingepasst werden müssen. Seit 2008 wird die Auszeichnung in einer neuen Form verliehen. Der Künstler Joseph Michael Neustifter hat die im Namen der Auszeichnung zum Ausdruck kommende Verbindung von Kunst und Wissenschaft künstlerisch umgesetzt und beide auf einer Bronzeplatte vereint, auf der symbolhaft die Sinne, die Kunst und die Wissenschaft dargestellt sind.

Die Auszeichnung ist kein Orden oder Ehrenzeichen im Sinne des Art. 118 Abs. 5 der Bayerischen Verfassung.<ref name="Bekanntmachung" />

Träger der Auszeichnung (Auswahl)

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2008

  • Uli Braun (Dekan der Fakultät Gestaltung an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt)
  • Chris Dercon (Direktor am Haus der Kunst)
  • Otto Dufter (Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands)
  • Ulrike Hessler (Direktorin der Bayerischen Staatsoper)
  • Hellmuth Matiasek (ehemaliger Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz)
  • Agnes Maria Schilling (Mitbegründerin und Vorsitzende des Leopold-Mozart-Kuratoriums Augsburg)
  • Falk F. Strascheg (Förderer der Fachhochschule München, Zentrum für Entrepreneurship, Aushändigung erfolgt bei einem gesonderten Termin)
  • Rotraud Wielandt (Professorin für Islamkunde und Arabistik, Universität Bamberg)

Quelle Gauzeitung:<ref>Gauverband Oberpfalz. S. 7, abgerufen am 22. Juli 2025.</ref>

2010

  • Georg Haindl, Unternehmer, Förderer von Wissenschaft und Kultur, für sein Engagement, mit dem er der Universität Augsburg den Erwerb der „Bibliothek der verbrannten Bücher“ ermöglichte.
  • Dieter Maßberg († 2022), ehemaliger Geschäftsführer des Studentenwerks München
  • Angelika Nollert, Direktorin des Neuen Museums – Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
  • Johannes B. Ortner, ehemaliger Unternehmer, Förderer von Wissenschaft und Forschung, für die großzügige Unterstützung der Münchner Hochschulen, insbesondere der Technischen Universität München
  • Ruth Rehmann, Schriftstellerin
  • Clelia Segieth, Kuratorin des Buchheim-Museums Bernried, für ihr Engagement für das „Museum der Phantasie“
  • Barbara Vinken, Ordinaria für Romanische Philologie und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Lionel Veer, ehemaliger Generalkonsul der Niederlande in München

2012

  • Thomas Brandmeier, Vizepräsident und Professor für Grundlagen der Elektrotechnik und Fahrzeugkommunikationssysteme an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt
  • Daniel Grossmann, Dirigent
  • Werner Kintzinger, Professor für das Lehrgebiet Konstruktion und Entwerfen, Schwerpunkt Innenarchitektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
  • Birgit Minichmayr, Schauspielerin
  • Petra Morsbach, Schriftstellerin
  • Ulrich Wagner, Ordinarius des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München
  • Margit Weber, Akademische Oberrätin und Universitätsfrauenbeauftragte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecherin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Universitäten
  • Edith Wiens, Sängerin und Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg und seit 2010 an der Juilliard School in New York

2013

2014

2016

2017

2018

2020

2021

2022

2023

2024

2025

2026

Weblinks

Belege

<references />