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Jens Scharping

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Datei:Scharping, Jens StP 95-96 WP.JPG
Jens Scharping 1996

Jens Scharping (* 16. Juli 1974 in Hamburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Der Stürmer begann seine Karriere beim Eimsbütteler TV (ETV), für den er von 1986 bis 1993 spielte. In seinem letzten ETV-Spieljahr (1992/93) erzielte Scharping 28 Tore für die Landesliga-Mannschaft.<ref name=":0">Szenen aus dem Hamburger Amateurfußball. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 19. September 1994, abgerufen am 18. Februar 2021.</ref> Danach wechselte er zum FC St. Pauli, machte sich dort in der Amateurmannschaft als Torjäger einen Namen (19 Tore in der Saison 1993/94)<ref name=":0" /> und bestritt für die Profimannschaft der Hamburger zwischen 1995 und 1997 46 Bundesliga-Spiele, in denen er 12 Tore schoss. Im Frühling 1995 wurde er auf Abruf in das erweiterte Aufgebot der deutschen U21-Nationalmannschaft berufen,<ref>FC St. Pauli: Scharping für Deutschland. In: Hamburger Abendblatt. 22. März 1995, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. August 2023.</ref> bestritt jedoch kein Länderspiel.<ref>Jens Scharping. In: DFB. Abgerufen am 21. August 2023.</ref> In der Saison 1998/1999 spielte er für Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Bundesliga, konnte aber nur zehn Einsätze verzeichnen und blieb ohne Torerfolg.

Er blieb bis Anfang Dezember 1999 vereinslos, als er ein Angebot des Regionalligisten 1. SC Norderstedt annahm.<ref>Patrick Krull: Der Treppensturz ins neue Glück? In: Die Welt. 8. Februar 2000 (welt.de [abgerufen am 18. Februar 2021]).</ref> Zur Saison 2000/01 wechselte er zum Lüneburger SK (ebenfalls Regionalliga),<ref>Siege im Norden. In: Die Tageszeitung: taz. 2. Oktober 2000, ISSN 0931-9085, S. 24 (archive.org [abgerufen am 18. Februar 2021]).</ref> bevor er 2001 zum VfB Lübeck ging. Bis 2004 kam er auf 111 Zweitliga-Spiele und 35 Tore. Dann wechselte er zu Alemannia Aachen. Für die Mannschaft bestritt er in der Saison 2004/2005 insgesamt 23 Spiele, erzielte dabei drei Tore und sammelte UEFA-Pokal-Erfahrung.<ref>Vor 10 Jahren: Euro-Wunder geht weiter! In: Alemannia Aachen. 15. Dezember 2014, abgerufen am 13. November 2022.</ref>

In der Winterpause 2005/06 wechselte der am Ende vom Trainer Dieter Hecking kaum noch berücksichtigte Scharping zum FC St. Pauli zurück. Doch auch in St. Pauli konnte er nicht an seine alten Leistungen anknüpfen, so dass sein Vertrag nach dem Aufstieg der Mannschaft nicht verlängert wurde. Daraufhin beendete Scharping, der in Fußballerkreisen in Anlehnung an Gerd Müller den Spitznamen Gerdl erhielt,<ref>Eine Fußball-Jugend. In: Die Tageszeitung: taz. 1. Dezember 1995, ISSN 0931-9085, S. 24 (archive.org [abgerufen am 18. Februar 2021]).</ref> 2006/07 seine Karriere.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />