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Josef Thorak

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Datei:Fritz Erler - Professor Josef Thorak, 1939.jpg
Josef Thorak, gemalt von Fritz Erler (1939)
Datei:Ullstein-Thorak-Mutter Erde fec.jpg
Erbbegräbnis Franz Ullstein, Friedhof Heerstraße, Berlin um 1928
Datei:Josef Thorak-Arbeit 1928 -Mutter Erde fec.jpg
Arbeit (1928)…
Datei:Josef Thorak-Heim 1928 -Mutter Erde fec.jpg
…und Heim stehen sich gegenüber, in der Knobelsdorffstraße in Berlin-Westend

Josef Thorak, auch Joseph Thorak (* 7. Februar 1889 in Wien;<ref>Taufbuch – 01-138 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 2. Juni 2021.</ref> † 25. Februar 1952 in Schloss Hartmannsberg, Bad Endorf, Bayern), war ein österreichischer Bildhauer und Medailleur.<ref>Josef-Thorak-Archiv, EKS, Todesanzeige Salzburg vom 26. Februar 1952.</ref> Nach Arno Breker, der von Albert Speer in die künstlerische Ausgestaltung von Bauten der geplanten Welthauptstadt Germania einbezogen wurde, galt Thorak als populärster Bildhauer im „Dritten Reich“ und gehörte wie Breker, Georg Kolbe, Fritz Klimsch, Richard Scheibe und Adolf Wamper zu den meistbeschäftigten Bildhauern des NS-Regimes.

Leben

Josef Thorak wurde in Wien geboren, besuchte einige Jahre lang die Schule in Salzburg und wohnte in der katholischen Sozialeinrichtung Edmundsburg, über der Felsenreitschule. Nach einem in österreichischen Tageszeitungen intensiv berichteten Disziplinarfall im Jahr 1897 musste er die Salzburger Einrichtung verlassen und beendete damit seine schulische Laufbahn.<ref>Alkuin Volker Schachenmayr: Die Knabenrettungsanstalt Edmundsburg in Salzburg. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige. Band 135, 2024, S. 281–318 (bsz-bw.de [abgerufen am 5. September 2025]).</ref><ref>Kleine Chronik [Mißhandlung eines Kindes.]. In: Neue Freie Presse, 17. Dezember 1897, S. 19 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfp</ref> Er erlernte zunächst wie sein Vater das Töpferhandwerk, wandte sich jedoch bereits früh der Bildhauerei zu. So studierte er von 1910 bis 1914 an der Wiener Kunstakademie bei Anton Hanak, Josef Müllner und Josef Breitner und beendete sein Studium in Berlin, wo er Meisterschüler von Ludwig Manzel wurde.<ref>s. Thorak, Josef. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).</ref>

In den 1920er Jahren machte er sich vor allem durch Plastiken in Wachs einen Namen. 1925–1926 ließ er sich in Bad Saarow, Moorstraße 1, nach Plänen des (jüdischen) Architekten Harry Rosenthal ein Atelier- und Sommerhaus bauen.<ref>S. Gramlich: Bad Saarow – zwei Künstlerhäuser in der Moorstraße. 23. Mai 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2016; abgerufen am 17. Januar 2021.</ref> Bereits 1928 wurde Thorak mit dem Staatspreis der Preußischen Akademie der Künste ausgezeichnet. Er entwarf den „Palmensaal“ der Berliner Großgaststätte Haus Vaterland, die 1928 nach dem großen Umbau eröffnet wurde. Im selben Jahr stellte Thorak als Mitglied des Deutschen Künstlerbundes im Künstlerhaus Sophienstraße auf der DKB-Jahresausstellung in Hannover die Skulptur Mädchen aus.<ref>Josef Thorak: Mädchen. Abbildung im Monatsheft: Deutsche Kunst und Dekoration, 62/1928, S. 120. (abgerufen am 24. April 2016)</ref>

Thoraks Hang zur Monumentalplastik brachte ihm ab den 1930er Jahren eine Reihe von Staatsaufträgen ein, vor allem in der Türkei. So schuf er 1934 das nationale türkische Befreiungsdenkmal, das in Eskişehir gebaut wurde. Hier arbeitete er mit Clemens Holzmeister zusammen und lernte Gudrun Baudisch kennen, die er später in Berlin förderte. Ab 1932 stand ihm sein Nachbar in Bad Saarow, der Boxer Max Schmeling, für sieben Jahre Modell, welchen er in der Bronzeplastik Faustkämpfer für das Reichssportfeld in Berlin 1936 verewigte. Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten, 1933, ließ er sich von seiner jüdischen Frau Hilda, geb. Lubowski, scheiden.<ref name="Klee613">Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 613.</ref> Sie und der gemeinsame Sohn Peter emigrierten und galten nach Kriegsende als verschollen.<ref>Andreas Leopold Hofbauer: Über Zeugen und Zucht. Ein Gespräch mit Andreas L. Hofbauer anlässlich seines Vortrages, gehalten am 17. Juni 2009 im Kunstpavillon München. In: TONOS. 14. Januar 2014, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref>

1934 gehörte er nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zu den Unterzeichnern des Aufrufs der Kulturschaffenden zur „Volksbefragung“ über die Vereinigung des Reichspräsidenten- und Reichskanzleramts in der Person Hitlers.<ref name="Klee613" /> Thoraks künstlerische Handschrift entsprach den offiziellen NS-Vorstellungen zur Kunst, so dass er während des „Dritten Reiches“ zu einem der meistbeschäftigten und -geförderten Künstler avancierte. So zeigte 1935 das Amt des NS-Chefideologen Alfred Rosenberg eine große Werkschau Thoraks in Berlin.

1937 gestaltete er zwei Figurengruppen vor dem Deutschen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung, die Adolf Hitler als „Meisterleistung“ honorierte. Er ernannte Thorak zum Leiter einer Meisterklasse an der Akademie der Bildenden Künste München. Sein Atelier war im Kunstpavillon München.<ref>Artikel in Süddeutsche, abgerufen am 31. Mai 2020.</ref> Es folgten weitere Aufträge. So gestaltete er eine Siegesgöttin für das Märzfeld auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Schreitenden Pferde, zwei überlebensgroße Pferdeskulpturen, für die Gartenfront der Neuen Reichskanzlei in Berlin.

Von 1938 bis 1941 ließ Hitler dem bevorzugten Bildhauer im oberbayerischen Baldham (heute Gemeinde Vaterstetten) ein riesiges Atelier nach den Plänen von Albert Speer bauen, in dem bis zu 17 Meter hohe Plastiken aus einem Stück hergestellt werden konnten<ref>Artikel und Bilder zum Staatsatelier in Baldham. Abgerufen am 7. März 2023.</ref>. Dort entstand 1943 unter der Regie von Hans Cürlis und Arnold Fanck der Kurzdokumentarfilm Joseph Thorak – Werkstatt und Werk, produziert von Leni Riefenstahl.

Ein weiteres Projekt, das riesige Denkmal der Arbeit, das an der Reichsautobahn errichtet werden sollte, blieb jedoch unvollendet.

Thoraks ursprünglicher Antrag auf Mitgliedschaft in der NSDAP (am 23. April 1941 gestellt) wurde verzögert, weil Hitler den Künstler persönlich in die Partei aufnehmen wollte. Am 30. Januar 1943 war es so weit, doch wurde die Mitgliedschaft auf den 30. Januar 1933 zurückdatiert.<ref>Entmachtung der Kunst: Architektur, Bildhauerei und ihre Institutionalisierung 1920 bis 1960. Frölich & Kaufmann, Berlin 1985, ISBN 3-88725-183-0.</ref> Die Mitgliedskarte wurde am 28. Dezember 1942 ausgestellt (Mitgliedsnummer 1.446.035).<ref>Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/23050203</ref><ref>Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg S. 883–939.</ref>

Auch in der Endphase des Zweiten Weltkrieges blieb Thorak vom aktiven Kriegsdienst befreit, da er nicht nur auf der 1944 von Hitler erstellten Gottbegnadeten-Liste, sondern auch auf der Sonderliste mit den zwölf wichtigsten „unersetzlichen“ bildenden Künstlern benannt worden war.<ref name="Klee613" /> Am Kunstraub Kajetan Mühlmanns war er als Hehler beteiligt und hatte bei ihm für Schloss Prielau sechs Skulpturen gekauft.<ref>Jean Vlug: Vlug Report 25 December 1945. S. 77, 104. (lootedart.com)</ref>

Thorak überstand die Entnazifizierung unbehelligt: Die Spruchkammer München sprach ihn im Mai 1948 als „nicht betroffen“ frei. Zwei Berufungsverfahren, die 1949 und 1951 angestrengt wurden, endeten mit demselben Urteil.

Datei:Crypt 25 (Petersfriedhof Salzburg) Thorak - from outside.jpg
Gruft 25 (Petersfriedhof Salzburg), in der Josef Thorak und seine Mutter bis 2022 bestattet waren

1950 trat Thorak in Salzburg, wo er seine jungen Jahre verbracht hatte und später Erfolge feierte, wieder mit einer Einzelausstellung an die Öffentlichkeit. Er erhielt bis zu seinem plötzlichen Tod 1952 immer wieder öffentliche Aufträge. Thorak wurde in einer Arkadengruft auf dem Petersfriedhof Salzburg neben seiner Mutter beigesetzt. 2022 wurde die Gruft geräumt und neu vergeben, die von Thorak geschaffene Ausstattung blieb jedoch erhalten.<ref>[1]</ref>

Bronzeplastiken Schreitende Pferde

Datei:Josef Thorak - Schreitendes Pferd - 1938.jpg
Bronzestatue Schreitendes Pferd in Ising am Chiemsee

Thoraks Schreitende Pferde galten seit Kriegsende als verschollen und wurden erst 1989 am Sportplatz des Sowjetischen Kasernengeländes in Eberswalde gefunden. Von dort verschwanden sie jedoch kurz nach ihrer Entdeckung und tauchten erst am 20. Mai 2015 zusammen mit Reliefs für die Welthauptstadt Germania von Arno Breker und einigen Skulpturen, darunter die beiden überlebensgroßen Bronzeplastiken Galathea und Olympia von Fritz Klimsch,<ref>Konstantin von Hammerstein: „Braune Meister“. In: Der Spiegel. 22/2015 (23. Mai 2015)</ref> im Zuge einer bundesweiten Razzia in Bad Dürkheim auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weitere NS-Kunst aufgetaucht – Zwei Bad Dürkheimer unter Verdacht. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swr.de</ref><ref>Die Rheinpfalz vom 21. und 22. Mai 2015.</ref> In Vergleichsverhandlungen in dem Rechtsstreit um das Eigentum an den Skulpturen hat sich die Bundesrepublik Deutschland mit dem Beklagten im Juli 2021 darauf geeinigt, dass dieser die beiden Bronzeskulpturen in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland herausgibt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/apis.mail.yahoo.comGemeinsame Presseerklärung der Parteien zum Ergebnis der Vergleichsverhandlungen in dem Rechtsstreit um „Schreitende Pferde“ des Künstlers Josef Thorak (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot vom 26. Juli 2021.</ref> Seit Anfang 2023 sind beide Pferde in der Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle Spandau in Berlin ausgestellt.<ref>Thorak-Pferde kommen auf der Zitadelle Spandau ins Museum. Bezirksamt Spandau von Berlin, 30. August 2021, abgerufen am 1. April 2022.</ref><ref>fünf plus x. Zitadelle Spandau, 28. Januar 2022, abgerufen am 1. April 2022.</ref><ref>Hitlers Pferde in der Zitadelle Spandau – DW – 09.09.2023. Abgerufen am 23. Juli 2025.</ref>

Mit einem dritten Pferd aus dem Besitz des Künstlers bezahlte im Jahr 1961 die Familie Thorak die Internatsgebühren ihres Sohnes im Landschulheim Ising am Chiemsee. Somit ist dieses Pferd Eigentum des Schulträgers Zweckverband Bayerische Landschulheime. Bei dieser dritten Fassung handelt es sich um die Skulptur, die im Jahr 1939 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München im zentralen Saal zu sehen war – im selben Jahr also, als Thorak die beiden anderen Pferdefiguren Hitler übergab.<ref>Drittes Pferd im Landschulheim Ising aufgetaucht. Süddeutsche Zeitung vom 7. August 2015.</ref>

2015 wurde in Danzig, 1939 bis 1945 Teil des Deutschen Reichs, eine von Thorak 1942 gestaltete Marmorbüste Adolf Hitlers gefunden. Sie soll im geplanten Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig ausgestellt werden.<ref>Thoraks Hitlerbüste in Danzig gefunden. In: orf.at. 5. November 2015, abgerufen am 5. November 2015.</ref>

Ausstellungen

Rezeption

Datei:Josef Thorak - Paracelsus.jpg
Paracelsusstatue von Josef Thorak im Kurpark von Salzburg

Im Salzburger Kurgarten ist Thoraks Figur Paracelsus aufgestellt. Bei einer Kunstaktion im Mai 2016 antwortete der Künstler Bernhard Gwiggner mit einer Gegen-Skulptur, zumal die Figur unkommentiert aufgestellt ist und ein Geschenk Thoraks an den Gau Salzburg für die Überlassung des arisierten Schlosses Prielau in Zell am See war.<ref>Kunstaktion sorgt für Aufsehen. ORF, Zeit im Bild, 3. Mai 2016.</ref>

Datei:Straßenschild mit Zusatztafel Josef-Thorak-Straße Salzburg.jpg
Straßenschild der Josef-Thorak-Straße mit Zusatztafel.

Im Salzburger Stadtteil Aigen wurde im Jahr 1963 eine Straße nach Thorak benannt.<ref>Gerald Lehner: NS-Künstler: Straßenschilder beschmiert. In: salzburg.ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 25. Mai 2016, abgerufen am 21. April 2025.</ref> Seit einigen Jahren wird eine Umbenennung der Straße diskutiert. Ein Kunstprojekt von Konstanze Sailer schlug am 1. Februar 2016 vor, die Straße nach Helene Taussig, einem Opfer der NS-Diktatur, umzubenennen.<ref>Memory Gaps ::: Erinnerungslücken</ref> 2016 wurden die Straßenschilder aufgrund von Vandalismus mit einer Schutzschicht behandelt; dies sorgte für Kritik, unter anderem seitens des Salzburger KZ-Verbandes. Weitere Kritiker des Straßennamens sind die Künstler Bernhard Gwiggner, Wolfram P. Kastner und Daniel Toporis.<ref>Gerald Lehner: NS-Künstler Thorak: „Straßendebatte immer grotesker“. In: salzburg.ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 15. September 2016, abgerufen am 21. April 2025 (Hinweis: Hier wird die frühere Meldung, die Straßenschilder seien gestohlen worden, richtiggestellt. Tatsächlich wurden die Schilder temporär zur Reinigung und zum Aufbringen der Schutzschicht entfernt.).</ref> Im Dezember 2025 wurde wieder über die Umbenennung diskutiert.<ref>Daniele Pabinger, Simona Pinwinkler: NS-belastete Straßennamen: Greift die Stadt Salzburg nun „heiße Eisen“ wie die Thorakstraße an?, In: Salzburger Nachrichten, 16. Dezember 2025.</ref> Bisher wurde lediglich eine Zusatztafel mit Erläuterungen zu Thoraks NS-Vergangenheit auf einem Straßenschild angebracht.

Literatur

  • Wilhelm von Bode: Der Bildhauer Joseph Thorak. J. J. Ottens, Berlin-Frohnau 1929.
  • Thorak, Josef. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 33: Theodotos–Urlaub. E. A. Seemann, Leipzig 1939, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
  • Werner Rittich: Architektonische Plastik. Zu den Werken von Josef Thorak. In: Die Kunst im Dritten Reich. Bd. 5 (1941), Folge 4, April, S. 100–108.
  • Thorak, Josef. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
  • Berthold Hinz: Die Malerei im deutschen Faschismus – Kunst und Konterrevolution. Hanser, München 1974, ISBN 3-446-11938-8.
  • Georg Bussmann: Kunst im 3. Reich – Dokumente der Unterwerfung. Frankfurter Kunstverein, 1975, 5. Auflage, ISBN 3-927268-06-2.
  • Hermann Hinkel: Zur Funktion des Bildes im deutschen Faschismus. Anabas, Steinbach 1975, ISBN 3-87038-033-0.
  • Reinhard Müller-Mehlis: Die Kunst im Dritten Reich. Heyne 1976, ISBN 3-453-41173-0.
  • Hermann Josef Neumann: Der Bildhauer Josef Thorak (1889–1952). Untersuchungen zu Leben und Werk. Diss. phil., 2 Bände, TU München 1992.
  • Gunhild Reingruber: Josef Thorak. Leben und Werk des umstrittenen Künstlers, mit Berücksichtigung der nach Kriegsende und der posthum geführten Diskussionen. Dipl. phil., Salzburg 1998.
  • Robert Thoms: Große Deutsche Kunstausstellung München 1937–1944. Verzeichnis der Künstler in zwei Bänden, Band II: Bildhauer. Berlin 2011, ISBN 978-3-937294-02-5.
  • Bernhard Gwiggner: Josef Thorak. Hitlers Lieblingsbildhauer und sein Bezug zu Salzburg: eine künstlerische Re-Vision. Edition Tandem, Salzburg/Wien 2016, ISBN 978-3902932495
  • Joe F. Bodenstein: Josef Thorak. In: Arno Breker – une biographie. Èditions Séguier, Paris 2016, ISBN 978-2-84049-690-8.
  • Josephine Gabler: Thorak, Josef. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 26. Duncker & Humblot, Berlin 2016, ISBN 978-3-428-11207-4, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).
  • Johannes Hofinger: Josef Thorak. In: Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus. Biografische Recherchen zu NS-belasteten Straßennamen der Stadt Salzburg (Version 2). Stadt Salzburg, 2020 (Weblink).

Weblinks

Commons: Josef Thorak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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