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Marc Gagnon

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Marc Gagnon Vorlage:SportPicto
Nation KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
Geburtstag 24. Juli 1975 (50 Jahre)
Geburtsort ChicoutimiKanada
Größe 184 cm
Gewicht 75 kg
Karriere
Verein Montréal International
Status zurückgetreten
Karriereende 2002
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 8 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Team-WM-Medaillen 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1994 Lillehammer 1000 m
Gold 1998 Nagano 5000 m Staffel
Gold 2002 Salt Lake City 500 m
Gold 2002 Salt Lake City 5000 m Staffel
Bronze 2002 Salt Lake City 1500 m
 Shorttrack-Weltmeisterschaften
Gold 1993 Peking Mehrkampf
Gold 1994 Guildford Mehrkampf
Bronze 1994 Guildford 5000 m Staffel
Gold 1995 Gjøvik Mehrkampf
Gold 1995 Gjøvik 5000 m Staffel
Gold 1996 Den Haag Mehrkampf
Silber 1996 Den Haag 5000 m Staffel
Silber 1997 Nagano Mehrkampf
Silber 1997 Nagano 5000 m Staffel
Gold 1998 Wien Mehrkampf
Gold 1998 Wien 5000 m Staffel
Gold 2001 Jeonju 1500 m
Silber 2001 Jeonju 5000 m Staffel
Bronze 2001 Jeonju Mehrkampf
Shorttrack-TeamweltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber 1994 Cambridge Team
Gold 1995 Zoetermeer Team
Gold 1996 Lake Placid Team
Gold 1998 Bormio Team
Gold 2000 Den Haag Team
Gold 2001 Nobeyama Team
 

Marc Gagnon (* 24. Juli 1975 in Chicoutimi, Québec) ist ein ehemaliger kanadischer Shorttracker.

Werdegang

Gagnon begann bereits im Alter von drei Jahren mit Eislauf, ein Jahr später nahm er an ersten Kinderwettbewerben teil. Es dauerte jedoch 15 Jahre, bevor Gagnon erste internationale Erfolge erzielen konnte. Bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1993 in Peking gewann er im Mehrkampf seinen ersten Weltmeistertitel. Ein Jahr später bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1994 in Guildford wiederholte er den Erfolg vom Vorjahr und wurde zum zweiten Mal Weltmeister. Bei den Teamweltmeisterschaften 1994 in Cambridge gewann er mit dem kanadischen Team die Silbermedaille. Im gleichen Jahr startete Gagnon erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer. Über 1000 Meter gewann er hinter Kim Ki-hoon und Chae Ji-hoon die Bronzemedaille. Über 500 Meter sowie mit der 5000-Meter-Staffel verpasste er mit dem vierten Platz nur knapp die Medaillenränge.

Ein Jahr später bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1995 in Gjøvik gewann er im Mehrkampf und mit der Staffel Gold. Auch bei den Teamweltmeisterschaften in Zoetermeer konnte er die Goldmedaille erringen. Ein weiteres Jahr später bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1996 in Den Haag gewann er Gold im Mehrkampf und Silber mit der Staffel. In Lake Placid bei den Teamweltmeisterschaften konnte er mit Team Kanada den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Im Jahr 1997 gewann Gagnon zwei Silbermedaillen. Am 4. April 1997 stellte er über 1000 Meter den Weltrekord mit einer Zeit von 1:28,230 Minuten auf. Dieser Rekord hielt zwei Jahre bis 24. Januar 1999.

Ein Jahr später in Wien gewann er Gold im Mehrkampf und in der Staffel. Bei der Team-WM in Bormio gewann er zum dritten Mal die Goldmedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann er Gold mit der 5000-Meter-Staffel. Bei den Shorttrack-Teamweltmeisterschaften 2000 in Den Haag konnte er erneut mit dem Team die Weltmeistermedaille erreichen. 2001 bei den Weltmeisterschaften in Jeonju gab es erstmals auch Weltmeistertitel auf den Einzelstrecken. So konnte sich Gagnon die Goldmedaille über 1500 Meter sichern. Zudem gewann er Silber mit der Staffel und Bronze im Mehrkampf. Bei seinen letzten Teamweltmeisterschaften im japanischen Nobeyama konnte er noch einmal Gold mit dem Team gewinnen. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wurde er erstmals Olympiasieger über 500 Meter sowie mit der 5000-Meter-Staffel. Über 1500 Meter gewann er Bronze. In seiner eigentlichen Paradedisziplin über 1000 Meter erreichte er lediglich den 16. Platz. Nach den Olympischen Spielen beendete er seine aktive Karriere.

Marc Gagnon ist der jüngere Bruder des ebenfalls erfolgreichen Shorttrackers Sylvain Gagnon. 2008 wurde Marc Gagnon in Canada’s Sports Hall of Fame aufgenommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Yzerman, Lewis among Canada's Sports Hall of Fame inductees.] www.tsn.ca, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Heute reist er als Motivationstrainer durch Kanada.

Statistik

Olympische Winterspiele

  • Lillehammer 1994: Bronze 1000 Meter, 4. 500 Meter, 4. 5000 Meter Staffel
  • Nagano 1998: Gold 5000 Meter Staffel, 4. 500 Meter, 16. 1000 Meter
  • Salt Lake City 2002: Gold 500 Meter, Gold 5000 Meter Staffel, Bronze 1500 Meter, 16. 1000 Meter

Weblinks

Einzelnachweise

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