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379 v. Chr.

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379 v. Chr.
Naukratisstele Nektanebos’ I.
Naukratisstele Nektanebos’ I.
Pharao Nektanebos I. erlässt auf der Naukratisstele ein Dekret zugunsten des Sais-Tempels der Göttin Neith.
379 v. Chr. in anderen Kalendern
Buddhistische Zeitrechnung 165/166 (südlicher Buddhismus); 164/165 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 38. (39.) Zyklus, Jahr des Wasser-Tigers 壬寅 (am Beginn des Jahres Metall-Büffel 辛丑)
Griechische Zeitrechnung 1./2. Jahr der 100. Olympiade
Jüdischer Kalender 3382/83
Römischer Kalender ab urbe condita CCCLXXV (375)

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

Ägypten

Datei:Neith.svg
Darstellung der Göttin Neith
  • September/Oktober: Der ägyptische Feldherr Nektanebos stürzt Pharao Nepherites II. und tötet ihn. Damit begründet Nektanebos I. die 30. Dynastie. In Naukratis erlässt er ein Dekret zugunsten des Sais-Tempels der Göttin Neith, die von ihm als Herrin des Meeres verehrt wird. Sie wird damit durch Abgaben begünstigt, was auf einer Stele, der Naukratisstele eingemeisselt wird.

Griechenland

  • Der Thebaner Feldherr Pelopidas kehrt aus dem Exil zurück und erzwingt mit Hilfe Athens den Abzug der Spartaner aus der Kadmeia, der Zitadelle der Stadt. Auch die oligarchische Verfassung wird zugunsten der demokratischen abgelöst. Der Böotische Bund unter der Führung Thebens wird erneuert.
  • Olynth muss im Ersten Olynthischen Krieg nach mehreren Monaten Belagerung vor Sparta kapitulieren. Der Bund der chalkidischen Städte wird aufgelöst. Ein Großteil der Region fällt wieder unter die Vorherrschaft Makedoniens.

Römische Republik

siehe Hauptartikel Römische Republik

Wissenschaft und Technik

  • Im babylonischen Kalender fällt der Jahresbeginn des 1. Nisannu auf den 29.–30. März<ref name="J">Datumsangabe im gregorianischen Kalender; im julianischen Kalendersystem sind 5 Tage zum gregorianischen Datum zu addieren. Datierungsgrundlage sind die <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NASA-Angaben (Memento vom 21. November 2014 im Internet Archive) unter Berücksichtigung des T-Deltas. Für Babylonien ist zu der Universal Time (UT) der Zeitzonenzuschlag von 3 Stunden zu berücksichtigen; gemäß Jean Meeus: Astronomische Algorithmen - Anwendungen für Ephemeris Tool 4,5 -, Barth, Leipzig 2000 für: Ephemeris Tool 4,5 nach Jean Meeus, Umrechnungsprogramm, 2001.</ref>; der Vollmond im Nisannu auf den 11.–12. April<ref name="J" /> und der 1. Tašritu auf den 23.–24. September<ref name="J" />.<ref>Hermann Hunger: Lunar and Planetary Texts (Astronomical Diaries and related Texts from Babylonia, Vol. 5). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2001, ISBN 3-7001-3028-7, S. 395.</ref>
  • Babylonische Astronomen berechnen im 26. Jahr des achämenidischen Königs Artaxerxes II. (379 bis 378 v. Chr.) die Daten für die Mondfinsternis vom 5.–6. Oktober (13. Tašritu).<ref name="J" />

Gestorben

Einzelnachweise

<references/>