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Archea Pydna

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Archea Pydna
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Zentralmakedonien
Regionalbezirk Pieria
Gemeinde Pydna-Kolindros
Gemeindebezirk Methoni
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(25) 40° 24′ N, 22° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(25) 40° 24′ N, 22° 37′ O
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Einwohner 25 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB).</ref>)
LAU-Code-Nr. 1103030102
Datei:Archaea pydna ancient.jpg
Byzantinische Ruinen von Pydna
Byzantinische Ruinen von Pydna

Archea Pydna ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />arˈçɛa ˈpiðna] (f. sg.) ‚Antikes Pydna‘) ist ein kleiner Küstenort der Gemeinde Pydna-Kolindros in der griechischen Region Zentralmakedonien. Der Ort wurde 1981 als Siedlung anerkannt und liegt in unmittelbarer Nähe der antiken makedonischen Hafenstadt Pydna.

Lage

Archea Pydna liegt weniger als 2 km südlich von Makrygialos am Thermaischen Golf. Ein Teil der Wohnhäuser ist direkt bei der antiken und mittelalterlichen Ausgrabungsstätte Pydna erbaut.

Geschichte

Die früheste Siedlung der Region reicht zurück bis in die Vor-Dimini-Zeit. Etwa 1,5 km nordwestlich an der Nationalstraße 1 südwestlich von Makrygialos liegt eine spätneolithische Siedlung mit zwei Siedlungsphasen. Während der Bronzezeit wurde die Siedlung etwa 1,5 km südöstlich an die Küste des Thermaischen Golf verlegt. Davon ist aufgrund der Meereserosion nur ein kleiner Teil erhalten. In der frühen geometrischen Zeit erreichte sie ihre maximale Ausdehnung, während die Siedlungsaktivitäten in der archaischen Zeit deutlich zurückgingen.

Im 5. Jahrhundert v. Chr. unter Alexander I. entwickelte sich Pydna zu einer der größten Städte und zum Haupthafen des makedonischen Königreichs. Nach der Zerstörung durch Archelaos I. wurde die Siedlung ins Hinterland verlegt, vermutlich dem heutigen Kitros. Nach der Einnahme durch den athenischen Strategen Timotheos und den kurzzeitigen athenischen Einfluss, kam Pydna während der Herrschaft Philipp II. erneut unter makedonischen Machtbereich. In hellenistischer Zeit war Pydna das bedeutendste städtische Zentrum im Norden Pierias. Nach der Schlacht von Pydna in 168 v. Chr. verlor die Stadt erheblich an Bedeutung. Während der byzantinischen Zeit wurde Pydna unter dem Namen Kitros Bischofssitz. Schließlich wurde die Küstensiedlung im 15. Jahrhundert nach der osmanischen Eroberung aufgegeben.<ref>Manthos Besios: Pydna. In: Archaeologia. Heft 63, 1997, S. 56–63; Miltiades B. Hatzopoulos, Paschalis Paschidis: Makedonia. In: Mogens Herman Hansen, Thomas Heine Nielsen (Hrsg.): An inventory of archaic and classical poleis. Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-814099-1, S. 806.</ref>

Der moderne Ort Archea Pydna wurde 1981 als Siedlung der damaligen Landgemeinde Makrygialos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) anerkannt. Durch die Fusion mit drei weiteren Landgemeinden im Rahmen der Gebietsreform 1997 kam Archea Pydna zur Gemeinde Methoni,<ref>Κεντρική Ένωση Δήμων και Κοινοτήτων Ελλάδας (ΚΕΔΚΕ), Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (Ε.Ε.Τ.Α.Α.) (Hrsg.): Λεξικό Διοικητικών Μεταβολών των Δήμων και Κοινοτήτων (1912–2001). Band 2 (Τόμος Β, λ–ω), Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 67.</ref> die seit der Verwaltungsreform 2010 den Status eines Gemeindebezirks in der Gemeinde Pydna-Kolindros hat.

Einwohnerentwicklung von Archea Pydna<ref>Einwohnerzahlen von Archea Pydna 1981–2011 Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek; Census 2011 (griechisch).</ref>
1981 1991 2001 2011
3 19 21 25

Weblinks

Einzelnachweise

<references />