Silber-Salbei
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| Silber-Salbei | ||||||||||||
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| Datei:Salvia argentea 14May2009 Habitus CampoCalatrava.jpg
Silber-Salbei (Salvia argentea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Salvia argentea | ||||||||||||
| L. |
Der Silber-Salbei oder Silberblatt-Salbei (Salvia argentea, Syn.: Salvia aethiopis <templatestyles src="Person/styles.css" />Brot. non L., Salvia candidissima <templatestyles src="Person/styles.css" />Guss. non Vahl) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Salbei (Salvia) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Beschreibung
Der Silber-Salbei ist eine zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanze mit unangenehmem Geruch. Sie wird bis 35 bis 100 Zentimeter groß. Der Stängel ist stark behaart und vierkantig. Die meisten Blätter sind gestielt und grundständig. Die Spreite der Laubblätter ist eiförmig und 6 bis 9 cm lang und 3 bis 6 cm breit. Sie sind filzig behaart, nach oben zu nimmt die Wolligkeit und Größe ab. Der Blattrand ist unregelmäßig gekerbt oder gezähnt.<ref name="FloraVascular" />
Die Blütezeit ist Juni und Juli. Der Blütenstand ist 17 bis 70 Zentimeter lang mit Blütenquirlen mit 6 bis 10 Blüten. Die Krone der Blüte ist weiß, manchmal rosa oder gelblich. Die Blütenstiele sind 2 bis 4 Millimeter lang. Die Blütenkrone ist 17 bis 26 Millimeter lang.<ref name="FloraVascular" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />
Verbreitung und Standort
Der Silber-Salbei wächst im Mittelmeergebiet einschließlich Nordafrika, seltener in Frankreich.<ref name="WCSP" /> Ursprüngliche Vorkommen gibt es in Marokko, Algerien, Tunesien, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, im früheren Jugoslawien, in Albanien, Griechenland, Bulgarien und in der Türkei.<ref name="POWO" />
Als Wuchsort bevorzugt der Silber-Salbei trockenes Brachland und Wiesen. An zusagenden Standorten verbreitet er sich durch Selbstaussaat.
Taxonomie
Der Silber-Salbei wurde 1762 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2. Auflage, Band 1 Seite 38 als Salvia argentea erstbeschrieben.
Literatur
- Jelitto/Schacht/Simon: Die Freilandschmuckstauden, S. 807, Verlag Eugen Ulmer & Co., 5. Auflage 2002, ISBN 3-8001-3265-6
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN">Salvia argentea bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="POWO">Salvia argentea. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="FloraVascular"> Datenblatt bei Flora Vascular. </ref> </references>
Weblinks
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [1]