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Ian Brown

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Ian Brown (2012)

Ian Brown (* 20. Februar 1963 in Warrington, Cheshire) ist ein britischer Rock-Musiker.

Leben

Von 1984 bis 1996 war Brown Sänger der Band Stone Roses, die zusammen mit den Happy Mondays, den Charlatans und Inspiral Carpets die wichtigste und erfolgreichste Band der „Madchester-Bewegung“ waren. Mit seinem Leadgitarristen John Squire hatte er persönliche Differenzen.<ref name="ME1/2010">Steffen Rüth: Die Straßen sind voll von gescheiterten Solo-Existenzen aus einst erfolgreichen Bands. In: Musikexpress. Nr. 648, Januar 2010, S. 20.</ref> Nach Auflösung der Stone Roses begann Brown eine erfolgreiche Solo-Karriere. Er schaffte es mit zwei Singles (My Star, 1998, und Dolphins Were Monkeys, 2000) und all seinen Alben – mit Ausnahme von Golden Greats (1999) – in die Top 10 der britischen Albumcharts.

Bei den NME Awards 2006 wurde ihm der Godlike Genius Award verliehen. Brown hatte außerdem einen versteckten Auftritt in dem Kinofilm Harry Potter und der Gefangene von Askaban.<ref name="Allmusic">John Bush: Ian Brown. Biography by John Bush. In: allmusic.com. Abgerufen am 22. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="laut">Ian Brown. Porträt. Laut.de-Biographie. In: laut.de. Abgerufen am 22. August 2015.</ref>

2010 wohnte Brown mit seiner Familie in einem Haus am Stadtrand von Manchester. Zudem hatte er eine Wohnung in London.<ref name="ME1/2010" />

Stil

Über das erste Album schrieb die MusikWoche, es warte mit „angenehm unprätentiösen Midtempo-Songs“ auf, „mit sanften Melodien, anschmiegsamen Grooves und bissig ironischen Texten“. In einigen Liedern würden die Gitarren hinter „elektrischen Spielereien“ zurücktreten.<ref>Ian Brown. Unfinished Monkey Business. In: MusikWoche. Das Nachrichtenmagazin für die Musikbranche. Nr. 6/1998, 2. Februar 1998, Neuheiten, S. 19.</ref>

Laut.de vermerkt, dass das zweite Album einen veränderten Klang habe, nämlich „[m]ehr Gitarren und zugleich mehr Dancefloor-Beats“.<ref name="laut" />

Album Nummer drei, Music of the Spheres, sei „Trip Pop“, manchmal mehr Ambient, bisweilen sogar Techno, einmal auch Bombast, lautet – zusammengefasst – die Beschreibung im Eclipsed.<ref>C[arsten] A[gthe]: Ian Brown „Music of the Spheres“ (Polydor). In: Eclipsed. Rock-Magazin. Nr. 40, März 2002, PLatten Reviews, S. 44.</ref>

Das darauffolgende Solarized sei „sphärisch“ und „groovig“, gibt Kathrin Fink in ihrer Plattenkritik auf Laut.de an. In der „vernebelten Traumlandschaft“, die streckenweise eintönig klinge, seien aber auch mal „[d]üstere Gitarrenklänge, Trompeten-Fanfaren und Synthie-Geraschel“ zu hören.<ref>Kathrin Fink: Ian Brown. Solarized. Laut.de-Kritik. Eine Reise ins Groove-Nirvana. Review von Kathrin Fink. In: laut.de. Abgerufen am 22. August 2015.</ref>

Auf The World is Yours kommt ein 30-köpfiges Orchester zum Einsatz. In der Laut.de-Biografie heißt es: „Zu lässig eingängigen, funky groovenden Midtempo-Arrangements greift der Mann mit dem prägnanten Organ wieder Themen auf, die die Welt bewegen, etwa die globale Armut oder den Irak-Krieg.“<ref name="laut" /> Laut.de-Mitarbeiter Eberhard Dobler geht in seiner Album-Rezension genauer darauf ein. Es lägen entspannte, doch auch wieder zur Eintönigkeit neigende, Midtempo-Nummern vor. Es gäbe ein „Hip Hop-lastiges Beat-Fundament, viele Streicher und Bläser, elektronische Ergänzungen, dazu das ein oder andere Gitarrenlick“.<ref>Eberhard Dobler: Ian Brown. The World is Yours. Laut.de-Kritik. Satte Melancholie und lässiger Pathos aus einem Guss. Review von Eberhard Dobler. In: laut.de. Abgerufen am 22. August 2015.</ref>

Michael Schuh meinte in seiner Laut.de-Rezension von My Way (2009), Brown überzeuge „mit pompös aufgeblasenen Indie/Electro/Dub-Songs“.<ref>Michael Schuh: Ian Brown. My Way. Laut.de-Kritik. Indie-Elektro-Bling Bling – fehlt nur noch die Goldkette. Review von Michael Schuh. In: laut.de. Abgerufen am 22. August 2015.</ref> Jürgen Ziemer hielt dafür im Rolling Stone die auf den Mitsingcharakter (speziell nach einem Pub-Besuch auf dem Nachhauseweg) bezogene Bezeichnung „britischer Street-Pop“ für angebracht.<ref>Jürgen Ziemer: Kampfansage. Auch auf seinem neuen Album gibt Ian Brown nur allzu gern den proletarischen englischen Populisten. In: Rolling Stone. Nr. 182, Dezember 2009, Rock&Roll. Musik, S. 23.</ref> Für eine Selbstüberschätzung hielt Stephan Rehm das Album, das er dem „Groove-Pop“ zuordnete, im Musikexpress.<ref>Stephan Rehm: Ian Brown. My Way. In: Musikexpress. Nr. 646, November 2009, Platten, S. 84.</ref>

Auf Browns Gesamtwerk bezogen, bemüht Allmusic die Begriffe Electronic, Alternative Pop, Indie-Rock und Britpop.<ref name="Allmusic" />

Diskografie

Studioalben

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Kompilationen

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Singles

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Trivia

  • Der Song Be There sollte eigentlich auf dem UNKLE-Album Psyence Fiction erscheinen. Da Brown bei den Aufnahmen aufgrund seiner Inhaftierung nach einer Randale in einem Flugzeug nicht anwesend sein konnte, kam der Track unter dem Namen Unreal ohne Browns Gesang auf das Album.<ref>plattentests.de Rezension; Zeilen 6 f.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
  • Der Song Just Like You wurde von 2010 bis 2012 als Titellied der deutschen Talkshow Stuckrad-Barre verwendet.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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