Diana Ferrus
Diana Ferrus (* 29. August 1953 in Worcester, Südafrikanische Union; † 30. Januar 2026 in Kapstadt, Südafrika<ref>McKenzie pays tribute to late poet and author Diana Ferrus. In: sabcnews.com. 30. Januar 2026, abgerufen am 1. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine südafrikanische Dichterin.
Leben
Ferrus kam als drittes von sechs Kindern in einer Familie zur Welt, deren Vorfahren u. a. Iren und Khoisan waren.<ref name="sahistory-2021">Diana Ferrus – South African History Online. In: sahistory.org.za. 28. April 2021, abgerufen am 19. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sie besuchte zunächst eine Missionsschule der Niederländisch-reformierten Kirche und dann die Esselen Park High School.<ref name="sahistory-2021" /> Im Jahr 1973 nahm sie an der University of the Western Cape ein Studium auf, das sie jedoch unterbrechen musste, nachdem die Universität zeitweise geschlossen worden war und sie nach der Wiedereröffnung aus finanziellen Gründen nicht zurückkehren konnte.<ref name="sahistory-2021" /> Ihr Studium konnte sie ab 1988 jedoch in Teilzeit wieder aufnehmen.<ref name="sahistory-2021" /> Sie absolvierte ein Bachelorstudium der Arbeitspsychologie und Soziologie ab und belegte im Anschluss ein Studium der Frauen- und Geschlechterforschung, das sie 1999 mit einer Abschlussarbeit zu schwarzen Afrikaans-Schriftstellerinnen beendete.<ref name="sahistory-2021" />
Wirken
Ferrus begann im Alter von vierzehn Jahren, Gedichte zu schreiben, die sich seither auf persönliche, politische, soziale und historische Themen konzentrieren.<ref name="sahistory-2021" />
Ihr bekanntester Text ist Tribute to Sarah Baartman. Dieses Gedicht führte dazu, dass die sterblichen Überreste der zu Beginn des 19. Jahrhunderts „Hottentot Venus“ (abgeleitet von Hottentotten) genannten Baartman<ref>Lucille Davie: Sarah Baartman, at rest at last. In: SouthAfrica.info. 14. Mai 2012, abgerufen am 2. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> im Fundus des Musée de l’Homme in Paris entdeckt wurden. Ferrus reiste zusammen mit einer Delegation aus Südafrika zur Abholung der sterblichen Überreste Baartmans an, die Anfang 2002 in Johannesburg ankamen und am 9. August 2002 beigesetzt wurden.<ref name="sahistory-2021" />
2019 wurde Ferrus in die Anthologie New Daughters of Africa von Margaret Busby aufgenommen.
Weblinks
- Diana Ferrus. In: Poetry-Net
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. In: Poetry Africa 2003
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ferrus, Diana |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanische Dichterin |
| GEBURTSDATUM | 29. August 1953 |
| GEBURTSORT | Worcester |
| STERBEDATUM | 30. Januar 2026 |
| STERBEORT | Kapstadt |