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Papa Stronsay

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Papa Stronsay

Datei:Papastronsay.jpg
Luftaufnahme von Papa Stronsay
Gewässer Nordsee
Inselgruppe Orkney
Geographische Lage 59° 9′ 0″ N, 2° 35′ 0″ WKoordinaten: 59° 9′ 0″ N, 2° 35′ 0″ W
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Datei:Papa Stronsay Orkney.svg
Lage von Papa Stronsay
Fläche 74 ha
Einwohner 20
27 Einw./km²

Papa Stronsay (altnordisch Papey Minni) ist eine 74 ha große, bis zu 13 m hohe Insel der Orkney, nördlich von Schottland. „Priesterinsel von Stronsay“, lautet übersetzt der altnordische Name der Nebeninsel von Stronsay, die nordöstlich der Hauptinsel liegt. Hier wurde eines der nördlichsten frühchristlichen Klöster der Orkney und ein Keltenkreuz gefunden. Das im 7. oder 8. Jahrhundert gegründete Kloster<ref name="Chapel">Papa Stronsay (Old Norse: Papey Minni): St. Nicholas’s Chapel. In: papastronsay.com. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> hatte geschichtliche Bedeutung für den Archipel. Die Ost-West-orientierte St Nicholas Chapel ist die nördlichste frühchristliche Klosterkapelle. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert.<ref name="Chapel" />

Lebten 2001 noch zehn Personen auf Papa Stronsay, war die Insel 2011 unbewohnt.<ref>National Records of Scotland (Hrsg.): 2011 Census: Population and Household Estimates for Scotland – Release 1C (Part Two). (pdf; 96 kB) 15. August 2013, S. 12, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Derzeit leben 26 Mönche auf der Insel.<ref>Papa Stronsay. Abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Auf Papa Stronsay erfolgte im Jahre 1046 n. Chr. der Mord an Jarl Rognvald Brusason durch seinen Co-Jarl Thorfinn Sigurdsson den Mächtigen und Thorkel Fostri, der „Pflegevater“,<ref>Orkneyinga saga, Kapitel 29</ref> seinen Gefolgsmann, nahe der St. Nicholas Chapel. Thorfinn war ein Sohn des Wikingerjarls von Orkney Sigurd Digri Hlodversson, der in der Schlacht von Clontarf getötet wurde. Nach einer lokalen Überlieferung soll Rognvald Brusason im Earl’s Knoll einem etwa 75 m langen und bis zu 20 m breiten Long Cairn auf Papa Stronsay bestattet worden sein (bisher kein archäologischer Befund dazu).

Datei:The Light on Papa Stronsay. - geograph.org.uk - 531453.jpg
Der Leuchtturm

Seit dem 16. Jahrhundert war es Stützpunkt der schottischen, später britischen Heringsflotte, deren Aktivitäten noch vor dem Zweiten Weltkrieg endeten.<ref>Papa Stronsay (Old Norse: Papey Minni): Fishing Industry. In: papastronsay.com. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein acht Meter hohes Leuchtfeuer steht im Nordosten. Es gibt keine Gas-, Strom- und Wasserversorgung auf Papa Stronsay. Strom wird mit einem Dieselgenerator erzeugt. Wasser stammt aus Brunnen, die in den Fels gebohrt wurden.

1999 erwarben die Transalpinen Redemptoristen die Insel und renovierten die verfallenen Gebäude, das Herrenhauses und die Fischereistation auf der Insel errichtet. Sie errichteten dort das Kloster Golgotha, und es entstand eine Siedlung aus Zellenhäusern, die den etwa 20 Mönchen der Gemeinschaft als Unterkunft dienen. Zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz betreiben sie eine Schafzucht mit eigener Käserei, Fischfang und kommerziellen Gartenbau.<ref>A brief history of the Sons of the Most Holy Redeemer. In: papastronsay.com. Abgerufen am 23. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seetang-Brennofen

Eine seltene Form eines „verbesserten“ Kelp-Brennofens, einem Relikt aus einem erfolglosen Versuch zur Wende des 20. Jahrhunderts, überlebte auf der Insel. Es gibt zwei etwa 2,0 und 1,4 m hohe „Schornsteine“ aus Trockenmauerwerk die etwa 5,0 m auseinander stehen; der kleinere steht in einer Steinplattform mit Kaminöffnung. Die „Schornsteine“ sind durch Tunnel miteinander verbunden. Es ist unklar, wie diese Anordnung arbeitete.<ref>Papa Stronsay (Old Norse: Papey Minni): Kelp Kilns. In: papastronsay.com. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Papa Stronsay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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