VG (Nervenkampfstoff)
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Strukturformel von Amiton | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | VG | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H24NO3PS | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit<ref name="Stanley A. Greene">Stanley A. Greene: Sittig's Handbook of Pesticides and Agricultural Chemicals. William Andrew, 2013, ISBN 978-0-8155-1903-4, S. 1184 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 269,34 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="Stanley A. Greene" /> | ||||||||||||
| Dichte |
1,048 g·cm−3<ref name="Steven L. Hoenig" /> | ||||||||||||
| Siedepunkt |
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| Löslichkeit |
löslich in Wasser<ref name="Stanley A. Greene" /> und organischen Lösungsmitteln<ref name="Steven L. Hoenig" /> | ||||||||||||
| Brechungsindex |
1,4655 (27 °C)<ref name="CRC90_3_24">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-24.</ref> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
0,15 mg·kg−1 (LD50, Ratte, s.c.)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | ||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||
VG ist ein chemischer Kampfstoff aus der chemischen Stoffgruppe der Thiophosphorsäureester. Es ist auch bekannt als Amiton oder Tetram und ist ein Vorgänger des Nervenkampfstoffes VX.
VG ist eine farblose Flüssigkeit, die auch als Insektizid und Akarizid benutzt wurde. Sie unterliegt seit 1997 der Chemiewaffenkonvention und wird dementsprechend nicht mehr produziert.<ref name="Stanley A. Greene" /> Amiton und sein Oxalat wurden ursprünglich als Pestizid entwickelt und gehörten zu den ersten Phosphonothiolatestern, die von Ranajit Ghosh, einem Chemiker bei British Imperial Chemical Industries, in den 1950er-Jahren synthetisiert wurden.<ref name="Eric Croddy, James J. Wirtz">Eric Croddy, James J. Wirtz: Weapons of Mass Destruction An Encyclopedia of Worldwide Policy, Technology, and History. ABC-CLIO, 2005, ISBN 1-85109-490-3, S. 16 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Als Nervenkampfstoff wirkt Amiton, wie die meisten Nervenkampfstoffe, über die Lunge und die Haut. Als Kampfstoff wurde VG zu keiner Zeit großtechnisch hergestellt und gelagert, da es erhebliche Probleme bei der Produktion, Lagerung und Munitionierung gibt.
Analytik
Die zuverlässige Bestimmung von Amiton und seinen Abbauprodukten bzw. von Verunreinigungen gelingt nach adäquater Probenvorbereitung in den unterschiedlichsten Materialien durch Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie.<ref>V. T. Borrett, T. H. Gan, B. R. Lakeland, D. R. Leslie, R. J. Mathews, E. R. Mattsson, S. Riddell, V. Tantaro: Gas chromatographic-mass spectrometric characterisation of amiton and the recovery of amiton from concrete, paint, rubber and soil matrices. In: J Chromatogr A. 1003(1-2), 27. Jun 2003, S. 143–155. PMID 12899304</ref>
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chemical Agents – VG ( vom 7. November 2010 im Internet Archive)
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phosphorsäure-S-ester
- Diethylamin
- Nervenkampfstoff
- Ethylester
- Phosphorsäureester