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Mesuximid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Datei:Mesuximid-Enantiomere Strukturformel.png
1:1-Gemisch aus (R)-Form (oben) und (S)-Form (unten)
Allgemeines
Freiname Mesuximid
Andere Namen
  • (RS)-1,3-Dimethyl-3-phenylpyrrolidin-2,5-dion (IUPAC)
  • (±)-1,3-Dimethyl-3-phenylpyrrolidin-2,5-dion
  • rac-1,3-Dimethyl-3-phenylpyrrolidin-2,5-dion
  • rac-1,3-Dimethyl-3-phenyl-2,5-pyrrolidindion
Summenformel C12H13NO2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 201-026-7
ECHA-InfoCard 100.000.934
PubChem 6476
ChemSpider 6231
DrugBank DB05246
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
ATC-Code

N03AD03

Wirkstoffklasse

Antiepileptikum

Eigenschaften
Molare Masse 203,2 g·mol−1
Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Datei:GHS-pictogram-exclam.svg

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​412
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Mesuximid (N,2-Dimethyl-2-Phenyl-Suximid, Handelsname Petinutin®) ist ein krampflösender Arzneistoff aus der Gruppe der Antikonvulsiva, der zur Dauerbehandlung bestimmter Formen von Epilepsie eingesetzt wird. Es gehört chemisch zur Gruppe der Suximide und wird rasch und fast vollständig zu seinem aktiven Metaboliten N-Desmethylmesuximid umgewandelt.

Anwendungsgebiete

Mesuximid wird nur als Mittel der zweiten Wahl bei sonst therapieresistenten Epilepsie angewendet. Insbesondere bei Absencen und Epilepsien mit komplex-fokalen Anfällen, aber auch beim Lennox-Gastaut-Syndrom wird es als zusätzliches Medikament eingesetzt.

Nebenwirkungen

Dosisabhängig treten Appetitmangel, Übelkeit, Erbrechen, Schluckauf, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Lichtscheu, Verwirrung, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und selten eine vorübergehende Verminderung der weißen Blutkörperchen auf. Dosisunabhängig kann es zu allergischen Hautreaktionen, Verhaltensänderungen und unwillkürlichen Bewegungsstörungen kommen.

Chemie

Die Synthese des Wirkstoffes erfolgt nach einem in der Literatur<ref name="Kleemann">Axel Kleemann, Jürgen Engel, Bernd Kutscher, Dieter Reichert: Pharmaceutical Substances. Syntheses, Patents and Applications of the most relevant APIs. 5. Auflage. Thieme-Verlag, Stuttgart, New York 2009, ISBN 978-3-13-558405-8, S. 860 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> beschriebenen Verfahren ausgehend von Acetophenon und Cyanessigsäuremethylester. Mesuximid wird als racemischer Wirkstoff eingesetzt.

Handelsnamen

Mesuximid ist in Deutschland und der Schweiz unter dem Namen Petinutin im Handel erhältlich.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein