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Ivalojoki

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Juli 2022 um 13:33 Uhr durch imported>Anna Catarina (Korrektur Bildtitel, da Brücke bei Kuttura, einer Siedlung in der Gemeinde Inari, aber 60 km Luftlinie südlich von Inari (Dorf); Korrektur Text, da Häufigkeit der Hochwasser und Eisstau mit "oft" völlig übertrieben ist (im finn. Wiki-Artikel steht kein Wort zu Überschwemmungen und von mir befragte Ortsansässige können sich nicht erinnern, wann der Ortskern Ivalo zuletzt unter Wasser stand)).
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Ivalojoki
Avviljohka, Avveeljuuhâ
Datei:Kutturan silta.jpg
Brücke über den Ivalojoki bei Kuttura

Brücke über den Ivalojoki bei Kuttura

Daten
Gewässerkennzahl FI: 71.4
Lage Lappland (Finnland)
Flusssystem Paatsjoki
Abfluss über Paatsjoki → Barentssee
Quelle am Korsatunturi in der Gemeinde Enontekiö
68° 25′ 51″ N, 25° 0′ 28″ O
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Quellhöhe 300 m
Mündung bei Ivalo in den InarijärviKoordinaten: 68° 45′ 25″ N, 27° 38′ 15″ O
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Mündungshöhe 118,7 m<ref name=jarviwiki/>
Höhenunterschied 181,3 m
Sohlgefälle 1 ‰
Länge 180 km
Einzugsgebiet 3884 km²<ref name=jarviwiki>JÄRVIWIKI - Inarijärvi (71.111.1.001)</ref>
Linke Nebenflüsse Repojoki
Rechte Nebenflüsse Kyläjoki, Sotajoki, Tolosjoki
Kleinstädte Ivalo
Gemeinden Enontekiö, Inari

Der Ivalojoki [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈivɑlɔjɔki] (inarisamisch Avveeljuuhâ, nordsamisch Avviljohka) ist ein 180 km langer Fluss in Finnisch-Lappland.

Geographie

Der Ivalojoki entspringt im Nordwesten Finnlands am Korsatunturi und fließt von Südwesten nach Nordosten in Richtung Inarisee. Anfangs durchquert der Fluss Moorlandschaften, später eine einsame, fast unbewohnte Mittelgebirgslandschaft mit aufgelassenen Goldgräbersiedlungen. Im letzten Abschnitt mäandert der Fluss stark. Er fließt kurz vor der Mündung durch die Ortschaft Ivalo, um dann in drei Hauptarme geteilt als Flussdelta in den Inarisee zu münden.

Geschichte

In den 1870er Jahren gab es einen „Goldrausch“ am Ivalojoki und am benachbarten Lemmenjoki. An beiden Flüssen wird noch heute nach Gold geschürft. Es gibt zurzeit etwa 60 bis 70 Goldschürfer die Claims besitzen, in denen sie nach Gold suchen. Da nur ungefähr vier bis sechs Monate je nach Witterung gearbeitet werden kann, müssen die Goldschürfer sich beeilen, um genug Geld zu verdienen, um den extrem langen Winter zu überstehen. Der Winter dauert meist von Oktober oder November bis etwa Ende April oder sogar bis weit in den Mai hinein.

Gelegentlich kommt es im Frühjahr durch die Schneeschmelze und durch die Straßenbrücke in Ivalo, an der sich die Eismassen stauen, zu Überflutungen. Der Ortskern von Ivalo und Siedlungen, entlang der Staatsstraße 4, die zum Teil parallel zum Ivalojoki verläuft, sind dann gefährdet.

Touristisches

Der Ivalojoki ist ein beliebter Fluss mit mäßiger Schwierigkeit, um mehrtägige Kanuwandertouren zu unternehmen. Insbesondere der mit zahlreichen Stromschnellen versehene Abschnitt von Kuttura nach Tolonen ist für Kanufahrten und Rafting beliebt.

Zu Fischen gibt es Forelle und Europäische Äsche sowie seltener Hecht und Weißfisch.

Weblinks

Commons: Ivalojoki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>