Benzbromaron
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Benzbromaron | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Benzbromaron | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
(2-Ethyl-3-benzofuranyl)-(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)keton (IUPAC) | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C17H12Br2O3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes bis fast weißes, kristallines Pulver<ref name="Ph. Eur." /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 424,09 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
151 °C<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser, leicht löslich in Aceton und Dichlormethan, wenig löslich in Ethanol<ref name="Ph. Eur.">Eintrag Vorlage:Linktext-Check beim Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM)Vorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Benzbromaron ist ein Arzneistoff zur Behandlung erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie), den symptomfreien Intervallen der Gicht und der chronischen Gicht.
Benzbromaron hemmt die tubuläre Rückresorption der Harnsäure in der Niere. Diese wird dadurch vermehrt ausgeschieden (urikosurische Wirkung), woraufhin die Harnsäurekonzentration im Blut sinkt. Benzbromaron wird auch in Kombination mit Allopurinol eingesetzt, was allerdings keine deutlichen Vorteile gegenüber einer Monotherapie bringt, da gleichzeitig auch der wirksame Metabolit von Allopurinol, das Oxipurinol, vermehrt ausgeschieden wird.
Als Nebenwirkungen der Urikosurika können sich in den Nieren und den Harnwegen unlösliche Harnsäuresalze bilden.
Um die Dauertherapie zu unterstützen, empfiehlt sich eine purinarme Kost und Gewichtsreduktion sowie die Vermeidung von Alkohol.
Benzbromaron ist in Österreich aufgrund schwerer Lebertoxizität nicht (mehr) zugelassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hyperurikämie und Gicht, Dr. Hartwig Bailer, Facharzt für Innere Medizin ( vom 11. August 2021 im Internet Archive) Österreichische Gesundheitskasse, abgerufen am 11. August 2021.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Handelsnamen
Generikum (D)
Allobenz (A), Allopurinol comp. (D), Gichtex plus (A)
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