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Jubileiny

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Stadtteil von Koroljow
Jubileiny
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Yubileyny (Moscow oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Yubileyny (Moscow oblast).png
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Moskau
Stadt Koroljow
Bürgermeister Waleri Kirpitschow
Gegründet 1992
Stadtteil von Koroljow seit 2014
Fläche 3 km²
Bevölkerung 33.237 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 11.079 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 160 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 495
Postleitzahl 141090–141092
Kfz-Kennzeichen 50, 90, 150, 190, 750
OKATO 46 493
Website www.yubileyny.ru
Geographische Lage
Koordinaten 55° 56′ N, 37° 51′ OKoordinaten: 55° 56′ 0″ N, 37° 51′ 0″ O
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Jubileiny (Europäisches Russland)
Jubileiny (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Moskau

Jubileiny ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Stadtteil der Stadt Koroljow in der Oblast Moskau mit 33.237 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" /> Bis 1992 hieß der Ort Bolschewo und von 1992 bis 2014 war Jubileiny eine eigenständige Stadt.

Geschichte

Erste Erwähnungen eines Orts namens Bolschewo, der sich auf dem Gebiet des heutigen Jubileiny befand, gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert entstanden dort mehrere Textilmanufakturen. Im 19. Jahrhundert wurden eine Grundschule errichtet und zwei Eisenbahnstrecken realisiert. Zwischen 1924 und 1937 war Bolschewo der Sitz einer offenen Arbeitskolonie der sowjetischen Geheimpolizei OGPU, die mehr als 1000 straffällig gewordene Jugendliche umfasste.<ref>Johannes-Martin Kamp: Kinderrepubliken: Geschichte, Praxis und Theorie radikaler Selbstregierung in Kinder- und Jugendheimen. Springer, Wiesbaden 1995, S. 480–483. Otto Fenichel. Die offene Arbeitskolonie Bolschewo. In: Imago. 1931; 17(4): S. 526–530.</ref> Zwischen 1939 und 1946 war Bolschewo der Standort einer militärischen Ingenieurakademie. Anschließend war ein Raumfahrt- und Raketenforschungszentrum des sowjetischen Verteidigungsministeriums dort angesiedelt (siehe Aktion Ossawakim), sowie der Kommando- und Messkomplex für Satelliten.

Seit den 1950er Jahren wurden in Bolschewo geschlossene Siedlungen der Strategischen Raketentruppen eingerichtet – in späteren Jahren auch unter dem Namen Bolschewo-1 geführt –, die bis 1989 bestanden. Am 25. Mai 1992 wurde der Ort in Jubileiny umbenannt und erhielt die Stadtrechte. Im Jahr 2004 gab es ein Referendum über einen möglichen Zusammenschluss mit der Nachbarstadt Koroljow, aber die Mehrheit entschied sich für eine weitere Eigenständigkeit ihrer Stadt. 2014 wurden die beiden Städte jedoch vereinigt.<ref>Gesetz der Oblast Moskau über den Zusammenschluss der Städte Koroljow und Jubileiny (russisch)</ref>

Einwohnerentwicklung

  • 1996: 26.500
  • 2000: 27.500
  • 2004: 31.000
  • 2008: 32.300

Wirtschaft und Kultur

Die Stadt besitzt Konfektionsindustrie und Baustoffunternehmen. Jubileiny ist Truppenstandort und ein Zentrum von Militär und Weltraumforschung.

In Jubileiny gibt es Volkstheater und eine Kunstschule.

Weblinks

Commons: Jubileiny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />