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Wacholderminiermotte

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Wacholderminiermotte
Datei:Argyresthia trifasciata01.jpg

Wacholderminiermotte (Argyresthia trifasciata)

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Gespinst-
und Knospenmotten
(Yponomeutidae)
Unterfamilie: Argyresthiinae
Gattung: Argyresthia
Art: Wacholderminiermotte
Wissenschaftlicher Name
Argyresthia trifasciata
(Staudinger, 1871)

Die Wacholderminiermotte (Argyresthia trifasciata), manchmal auch in der Schreibweise Wacholder-Miniermotte,<ref name="Lepiforum" /> ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Gespinst- und Knospenmotten (Yponomeutidae).

Beschreibung

Dieser sehr kleine Falter erreicht eine Flügelspannweite von sieben bis zehn Millimetern. Die Motte hat glänzend goldbraune Vorderflügel und 3 silberweiße Querbinden.<ref name="Brandenburg"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen über die Thuja-Miniermotte vom Pflanzenschutzdienst des Landes Brandenburg (Memento vom 23. Februar 2015 im Internet Archive), Abschnitt zu verwandten Arten, abgerufen am 30. Mai 2015.</ref>

Flugzeit

Die Art fliegt von Mai bis Juni, damit etwa 4 Wochen zeitiger als die der verwandten Art der Thujaminiermotte, und wird vom Licht angezogen.

Lebensweise

Die grün gefärbten Raupen der Wacholderminiermotte fressen unter anderem an Wacholder (Juniperus spec.), Leylandzypresse (Cupressus × leylandii), Lebensbaum (Thuja spec.) und Scheinzypressen (Chamaecyparis spec.).<ref name="Brandenburg" /> Im Gegensatz zur verwandten Art der Thujaminiermotte miniert die Wacholderminiermotte in vier bis sieben Triebspitzen; die Gänge werden bis 3 cm lang.<ref name="arbofuchs">Arbofux – Diagnosedatenbank für Gehölze, abgerufen am 31. Mai 2015.</ref> Im Herbst wandern die Raupen ins Innere des Busches, bilden dort im Schutz der Rindenschuppen einen Kokon, in dem sie sich nach der Überwinterung im Frühjahr verpuppen.<ref name="arbofuchs" />

Schadwirkung

Die Triebspitzen der Futterpflanzen werden von den Raupen miniert, werden daraufhin braun und sterben ab. Im Vergleich zur Thujaminiermotte ist die Schadwirkung sehr viel größer, da die Larve mehrere Triebspitzen nacheinander befällt.<ref name="Berlin"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hinweisbroschüre über Krankheiten und Schädlinge an Ziergehölzen (Memento vom 28. Mai 2015 im Internet Archive) Pflanzenschutzamt Berlin, S. 19, herausgegeben im Mai 2006.</ref>

Bekämpfung

Man kann mit zugelassenen Insektiziden zur Zeit des Falterfluges sprühen. Der Beschnitt befallener Triebspitzen bringt nur im Sommer und Herbst Erfolge.<ref name="Berlin" />

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Lepiforum">Lepiforum, abgerufen am 10. März 2015</ref> </references>

Literatur

  • Thomas Kaltenbach, Peter Victor Küppers: Kleinschmetterlinge. Verlag J. Neudamm-Neudamm, Melsungen 1987, ISBN 3-7888-0510-2.

Weblinks

Commons: Argyresthia trifasciata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien