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Blei(II)-carbonat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Bleiion <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggl[}</math> Carbonat-Ion <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]}</math>
Allgemeines
Name Blei(II)-carbonat
Andere Namen
  • Bleicarbonat
  • kohlensaueres Blei
  • Plumbum carbonicum
Summenformel PbCO3
Kurzbeschreibung

weißer, geruchloser Feststoff<ref name="Merck-SDB" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-943-4
ECHA-InfoCard 100.009.041
PubChem 11727
ChemSpider 11234
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 267,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Merck-SDB">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Dichte

6,6 g·cm−3<ref name="Merck-SDB" />

Schmelzpunkt

Zersetzung: 315 °C<ref name="Merck-SDB" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="Merck-SDB" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.788">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 360Df​‐​302+332​‐​373​‐​410
P: 201​‐​202​‐​273​‐​301+312​‐​304+340+312​‐​308+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

571 mg·kg−1 (LDLoMenschoral)<ref name="Merck-SDB" />

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−699,1 kJ/mol<ref name="CRC90_5_20">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-20.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Bleicarbonat oder Bleikarbonat mit der Summenformel PbCO3 ist das Blei(II)-Salz der Kohlensäure. Es ist ein weißer, fester, giftiger Stoff, der in Wasser nahezu unlöslich ist. Er ist in Bleiweiß enthalten und kommt in der Natur als Cerussit (Weißbleierz) vor.

Synthese

Bleicarbonat fällt in der Kälte aus bleihaltigen Lösungen, zum Beispiel aus Blei(II)-acetat-Lösungen, bei Zugabe von Ammoniumcarbonat oder anderen Carbonaten aus. In der Hitze bilden sich dagegen basische Bleicarbonate wie Bleiweiß.

<math>\mathrm{Pb(CH_3COO)_2 + (NH_4)_2CO_3 \longrightarrow PbCO_3 + 2 \ NH_4(CH_3COO)}</math>

Einzelnachweise

<references />