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Kandalakscha

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Stadt
Kandalakscha
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Kandalaksha (Murmansk oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Kandalaksha (Murmansk oblast) (2008).png
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Murmansk
Rajon Kandalakscha
Erste Erwähnung 11. Jahrhundert
Stadt seit 1938
Fläche 6650 km²
Bevölkerung 35.654 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 5,4 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 20 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 81533
Postleitzahl 1840xx
Kfz-Kennzeichen 51
OKATO 47 202 501
Website www.kandalaksha-admin.ru
Geographische Lage
Koordinaten 67° 10′ N, 32° 25′ OKoordinaten: 67° 10′ 0″ N, 32° 25′ 0″ O
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Kandalakscha (Europäisches Russland)
Kandalakscha (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Murmansk
Liste der Städte in Russland

Kandalakscha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); finnisch Kantalahti; karelisch Kannanlakši) ist eine Hafenstadt in Russland, in der Oblast Murmansk, mit 27.772 Einwohnern (Stand 2025).<ref>Кандалакша. Abgerufen am 27. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Lage

Kandalakscha liegt auf der Kola-Halbinsel, 277 km südlich der Gebietshauptstadt Murmansk, am nördlichen Ende der Kandalakscha-Bucht, einem Teil des Weißen Meeres. Die nächstgelegene Stadt ist das rund 20 km entfernte Poljarnyje Sori.

Geschichte

Die Urbevölkerung des Gebietes waren Samen. Seit Jahrhunderten leben auch Karelier und Pomoren im Gebiet.

Der Ort Kandalakscha war schon im 11. Jahrhundert bekannt. 1526 initiierte der russisch-orthodoxe Missionar Theodoret von Kola den Bau der Johannes-der-Täufer-Kirche, in der die Samen aus der Umgebung getauft wurden. 1548 gründete der Geistliche am gleichen Ort ein Kloster, das bis zum 17. Jahrhundert existierte.<ref>Geschichte von Kandalakscha, Informationsportal Kandalakscha (auf Russisch)</ref>

Um 1590 wurde der Ort von den Schweden geplündert und niedergebrannt, im Jahre 1855 wurde er während des Krimkriegs durch die Engländer zerstört.

Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt Kandalakscha einen Seehafen sowie einen Eisenbahnanschluss. Damit setzte hier die Industrialisierung ein: Anfang der 1930er-Jahre wurde in Kandalakscha das erste Wasserkraftwerk auf der Kola-Halbinsel sowie eine Maschinenfabrik erbaut.

1938 erhielt Kandalakscha die Stadtrechte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zumindest in den Jahren 1945/46 ein Zivilgefangenenlager, in dem deutsche Bürger inhaftiert waren, die aus dem ehemaligen Deutschen Reich deportiert wurden.<ref>findeisen: Nach Jahren quälender Ungewissheit… In: Haus Schlesien. 26. Februar 2023, abgerufen am 18. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 22.172
1959 38.222
1970 42.656
1979 45.430
1989 54.080
2002 40.564
2010 35.654

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Verkehr

Datei:Kandalaksha station (Murmansk region).jpg
Der Bahnhof von Kandalakscha

Holzverarbeitung und Maschinenbau sind wichtige Wirtschaftszweige der Stadt, außerdem gibt es Aluminium- und Fischfabriken. Kandalakscha liegt an der Fernstraße M18 und besitzt einen Seehafen sowie sechs Wasserkraftwerke. Es hat außerdem einen Bahnhof an der Murmanbahn von Sankt Petersburg nach Murmansk.

Sehenswürdigkeiten

In Kandalakscha gibt es ein Denkmal für die Opfer der anglo-amerikanischen Intervention (1918–1920). Im nahegelegenen Dorf Kowda steht die Nikolai-Kirche, erbaut 1705. In der Umgebung der Stadt gibt es mit dem Kandalakschaer Sapowednik ein großes Vogelschutz-Naturreservat.

Persönlichkeiten

Kandalakscha gilt als wichtiger Wintersportort und unter anderem als Austragungsort für Wettbewerbe im Naturbahnrodeln. Aus diesem Grund stammen mehrere bekannte Naturbahnrodler von hier, darunter beispielsweise:

Weitere Söhne und Töchter der Stadt sind:

Sport

Die Naturbahnrodel-Junioreneuropameisterschaft 1991 und 2005 fanden in Kandalakscha statt.

Weblinks

Commons: Kandalakscha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Verwaltungszentrum: Murmansk
Städte

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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Teil eines Geschlossenen administrativ-territorialen Gebildes (SATO)

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