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William Vance

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Datei:William Vance dédicace Multi BD Bruxelles.jpg
William Vance, 1994

William Vance, eigentlich William Van Cutsem, (* 8. September 1935 in Anderlecht; † 14. Mai 2018 in Santander, Spanien) war ein belgischer Comiczeichner. Seinen größten Erfolg hatte er mit der Agentenserie XIII.

Werdegang

Nach einem Studium an der Akademie der Schönen Künste in Brüssel arbeitete er zunächst in der Werbebranche. Die ersten Schritte als Comiczeichner begann er als Assistent von Dino Attanasio.<ref>Le collier de Çiva (1961–1962) nach bdzoom.com (französisch)</ref><ref>Huit chevaux en balade (1964) nach pressibus.org (französisch)</ref> Er erhielt eine Anstellung bei Tintin, wo er als Illustrator tätig war und erste Kurzgeschichten und Serien zeichnete. Mit Greg entstand die Agentenserie Bruno Brazil.

Als 1967 die belgische Frauenzeitschrift Femme d’Aujourd’hui einen Ersatzzeichner für die gerade laufende Episode von Bob Morane<ref>Les loups sont sur la piste (Seite 25–26) nach web.bob.morane.free.fr (französisch)</ref> benötigte, sprang er kurzfristig ein und übernahm schließlich die Abenteuerserie.<ref>Les contrebandiers de l’atome (1968) nach web.bob.morane.free.fr (französisch)</ref> Die Zusammenarbeit mit Femme d’Aujourd’hui dauerte bis 1983 und brachte neben den Einzelwerken S.O.S nature<ref>S.O.S. nature (1969–1970) in Femme d’Aujourd’hui auf pressibus.org (französisch)</ref> und Mongwy<ref>Mongwy (1971–1972) in Femme d’Aujourd’hui auf pressibus.org (französisch)</ref> weitere Serien wie das Seefahrerabenteuer Bruce J. Hawker hervor.

Seinen größten Erfolg feierte er mit der Agentenserie XIII, die er zusammen mit Jean Van Hamme realisierte.<ref>William Vance auf bedetheque.com (französisch)</ref> Zu seinen wichtigsten Mitarbeitern zählten seine Frau Petra als Koloristin, sein Schwager Felicísimo Coria und René Follet. Er lebte in Spanien und ging 2010 in den Ruhestand, als sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit bemerkbar machten.<ref>William Vance auf lambiek.net (englisch)</ref> Er starb im Mai 2018 in Santander.<ref>William Vance, le père de "XIII" est mort. In: parismatch.com. 16. Mai 2018, abgerufen am 17. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke (Auswahl)

Literatur

  • „Im Gespräch mit William Vance“ von Alain Ledoux, Blueberry und der europäische Western-Comic (Zack-Dossier 1; Berlin: Mosaik, 2003), S. 61–66. ISBN 3-932667-59-X

Weblinks

Commons: William Vance – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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