Echium pininana
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| Datei:Echium piniana0.jpg
Echium pininana | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Echium pininana | ||||||||||||
| Webb & Berthel. |
Echium pininana (Riesen-Natternkopf) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Natternköpfe (Echium) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie ist auf der Kanarischen Insel La Palma endemisch und wird dort „Pininana“ genannt.
Beschreibung
Der Riesen-Natternkopf braucht bis zu vier Jahre, bis der Blütenstand ausgebildet wird. Nach der Samenbildung stirbt das Pflanzenexemplar langsam ab und bildet reichlich Samen (meist mehrere hundert).
Vegetative Merkmale
Echium pininana ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu vier Metern erreicht und damit eine der größten Echium-Arten ist. Sie bildet einen einzigen, bis zu 75 Zentimeter hohen, unverzweigten Stängel, auf dem sich die Blattrosette befindet. Die einfachen Laubblätter sind bei einer Länge von bis zu 50 Zentimetern sowie einer Breite von 6 bis 10 Zentimetern eiförmig bis lanzettlich.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist bis zu vier Meter hoch und durchblättert. Die zwittrige Blüte ist bei einer Länge von bis zu 13 Millimetern zygomorph mit einer doppelten Blütenhülle. Die Blütenkronen sind blau bis blau-violett, seltener weiß mit blauen Adern.
Vorkommen und Nutzung
Der Riesen-Natternkopf ist ein Endemit auf der Kanaren-Insel La Palma. Er wächst dort in den Lorbeerwäldern im Nordosten der Insel an nur wenigen Standorten in Höhenlagen von etwa 600 Metern, z. B. Cubo de la Galga, Barranco des Los Tilos und Monte de Barlovento. Er ist dort selten.
Der Riesen-Natternkopf auch als Zierpflanze verwendet. In wintermilden Regionen kann der Riesen-Natternkopf mit Nässeschutz sogar den Winter überleben. In Südengland z. B. ist der Riesen-Natternkopf vielerorts anzutreffen. Temperaturen bis −4° sollen ihm nichts ausmachen<ref>cooltropicalplants</ref>, doch ist eine Überwinterung in einem hellen frostfreien Gewächshaus sicherer.
Der Riesen-Natternkopf gedeiht meist an halbschattigen, relativ trockenen Standorten auf durchlässigen Böden im Lorbeerwald. Der Boden darf jedoch nie ganz austrocknen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 11. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref>
Gefährdung und Schutzmaßnahmen
Obwohl der Bestand des Riesen-Natternkopf abnimmt, sind noch keinerlei konkrete Gefährdungssituationen bekannt. Riesen-Natternkopf ist als besonders schützenswert eingestuft und kommt in verschiedenen Schutzgebieten vor.<ref name="IUCN" />
Taxonomie
Die Erstbeschreibung von Echium pininana erfolgte 1844 durch Philip Barker Webb und Sabin Berthelot in Histoire Naturelle des Iles Canaries, ...Tome troisième [Botanique] pt. 2. Phytographia Canariensis, Band 3, Seite 44.
Quellen
Literatur
- David Bramwell und Zoe I. Bramwell: Flores Silvestres de las Islas Canarias. 376 S., Edicion Rueda, Madrid 1994, ISBN 84-7207-062-X
- Robert Zander: Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold. 15. Auflage, korrigierter Nachdruck der 14. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-5072-7.
- Peter Schönfelder und Ingrid Schönfelder: Die Kosmos-Kanarenflora. 319 S., Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart ISBN 978-3-440-10750-8
Einzelnachweise
<references> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Santos Guerra, A. & Reyes Betancort, J.A., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> </references>