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Mana-Pools-Nationalpark

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Mana-Pools-Nationalpark

IUCN-Kategorie II – National Park

Datei:ZmbziRvr.jpg
Blick auf den Sambesi im Mana-Pools-Nationalpark

Blick auf den Sambesi im Mana-Pools-Nationalpark

Lage Mashonaland West, Simbabwe
Fläche 2.200 km²
WDPA-ID 2531
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 15° 45′ S, 29° 20′ OKoordinaten: 15° 45′ 0″ S, 29° 20′ 0″ O
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Mana-Pools-Nationalpark (Simbabwe)
Mana-Pools-Nationalpark (Simbabwe)
Einrichtungsdatum 1975
Verwaltung Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority

Der Mana-Pools-Nationalpark ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) mit den zugehörigen Safarigebieten Sapi und Chewore liegt im Urungwe-Distrikt in der Provinz West-Mashonaland in West-Simbabwe. Das Gebiet ist ca. 2.200 km² groß. Das Gebiet gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Mana Pools National Park, Sapi and Chewore Safari Areas. Abgerufen am 21. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mana bedeutet in der Sprache der Shona „vier“, aufgrund der vier großen, auch in der Trockenzeit mit Wasser gefüllten Wasserbecken des Sambesi. Zu jeder Regenzeit verwandelt sich die Flutebene des Sambesi in eine Seenlandschaft, die in der Trockenzeit wieder austrocknet. In dieser Ebene stehen vereinzelt Dörfer, die Muzarabani, deren Menschen mit Hirse einen kärglichen Landbau betreiben.

Menschliche Einflüsse

Der Bau der Kariba-Talsperre oberhalb der Flutebene in den 1950er Jahren hat den Zeitpunkt und Umfang der Überflutungen verändert. Inwieweit dies die Tierwelt negativ beeinflusst hat, ist jedoch nicht klar. Unumstritten ist nur, dass der Damm Schlamm zurückhält, der sonst in die Ebene gespült würde. Der damit verbundene geringere Nährstoffeintrag beeinträchtigt die Nahrungsgrundlage für Pflanzenfresser.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Juni 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adb.org World Commission on Dams Case Study: Kariba Dam Zambia and Zimbabwe, 2000, S. 94 </ref> Ein weiteres Problem ist die übermäßige Beweidung der Bäume durch Elefanten.

In den 1980er Jahren wurde vorgeschlagen, flussabwärts an der Mupata-Schlucht einen Staudamm zu errichten, der drohte, größere Bereiche der Flutebene dauerhaft zu überfluten. Es wird behauptet, die Ausweisung des Nationalparks sei unter anderem zur Verhinderung dieses Projektes erfolgt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Juni 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zamsoc.org</ref> In Machbarkeitsstudien wird dieses Projekt jedoch auch heute noch regelmäßig erwähnt.<ref>Etwa im <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Small-hydro Atlas (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.small-hydro.com, vgl. auch Water project row looms, Zim Independent (4. September 2004)</ref>

Landschaft

Die Landschaft wird vom wechselnden Wasserstand des Sambesi geprägt. Es gibt Uferlandschaften, Inseln, Sandbänke und Tümpel. Trockenere Gebiete sind von einem Wald aus Mahagoni, Ebenholz, Affenbrotbaum und wilden Feige bewachsen. Der Fluss und die Flutebene werden von steilen Klippen begrenzt.

Tierwelt

Da die dauerhaft wasserführenden Tümpel in der Trockenzeit die einzige Wasserquelle im weiten Umkreis sind, versammeln sich hier zahlreiche Tiere. Das Gebiet ist daher beliebt zur Beobachtung von Großtieren. Dazu gehören Löwe, Afrikanischer Elefant, Afrikanischer Büffel, Leopard und Gepard. Zahlreiche Nilkrokodile und Flusspferde der im Sommer austrocknenden Seitenarme des Sambesi ziehen sich in die wenigen verbleibenden Gewässer (Pools) zurück. Im Jahr 2012 lebten 4285 Elefanten in dem Gebiet.<ref name=ele>African Elephant Database.org - Charara Safari Area, Update vom 25. Oktober 2012, abgerufen am 12. Oktober 2024</ref>

Die 500 bei Einrichtung des Parks noch vorhandenen Spitzmaulnashörner sind teilweise Wilderern zum Opfer gefallen, aber zum größeren Teil in andere Nationalparks Simbabwes umgesiedelt worden.

Weblinks

Commons: Mana-Pools-Nationalpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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Kulturerbe: Nationaldenkmal Groß-Simbabwe (1986) | Nationaldenkmal Ruinen von Khami (1986) | Matobo-Berge (2003)

Naturerbe: Mana-Pools-Nationalpark, Safarigebiete Sapi und Chewore (1984) | Mosi-oa-Tunya / Victoria-Fälle (1989)

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