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Ryan Gosling

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Ryan Gosling (2023)

Ryan Thomas Gosling (* 12. November 1980 in London, Ontario)<ref>Ryan Gosling says onscreen intimacy in 'Blue Valentine' 'just happened'. In: The Guardian. 4. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2012; abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref> ist ein kanadischer Schauspieler und Sänger. Sein Durchbruch als Schauspieler gelang ihm mit dem Film Half Nelson, für den er 2007 eine Oscar-Nominierung erhielt. Für einige seiner weiteren Rollen erhielt er mehrere Golden-Globe-Nominierungen, aber erst 2017 erhielt er für seine Rolle im Filmmusical La La Land den Award.

Frühe Jahre und Werdegang

Ryan Gosling wurde im November 1980 in London in der kanadischen Provinz Ontario geboren und wuchs in Cornwall (Ontario) auf.<ref>Ryan Gosling Bio. Tribute.ca, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref> Er machte seine ersten künstlerischen Schritte 1993 im Mickey Mouse Club.<ref>Mickey Mouse Club - All Season Openings (1989-1994). Abgerufen am 16. September 2023.</ref> Dort trat er zusammen mit Britney Spears, Christina Aguilera und Justin Timberlake auf. Nachdem er Ende der 1990er Jahre in verschiedenen Serien zu sehen gewesen war, spielte Gosling 2001 in Inside a Skinhead. Der Film wurde mit dem Jurypreis des Sundance Film Festivals ausgezeichnet. Danach hatte er Hauptrollen sowohl in Hollywoodfilmen wie Mord nach Plan (2002) mit Sandra Bullock und Ben Chaplin als auch im Independentkino wie in State of Mind an der Seite von Kevin Spacey und Lena Olin.

Seinen Durchbruch als Schauspieler feierte Gosling 2006 mit dem Independentfilm Half Nelson, in dem er neben Shareeka Epps agierte. Die Titelrolle eines drogensüchtigen Junior-High-School-Lehrers brachte ihm 2007 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller ein, die Hauptrolle in der Komödie Lars und die Frauen eine Golden-Globe-Nominierung. 2008 gründete er mit seinem kanadischen Schauspielerkollegen Zach Shields die Band Dead Man’s Bones. Das gleichnamige Debütalbum erschien im Oktober 2009 bei ANTI-Records. Für die Hauptrolle in dem Beziehungsdrama Blue Valentine erhielt er 2011 eine weitere Golden-Globe-Nominierung. Bei den Golden Globe Awards 2012 wurde Gosling ebenfalls in zwei Kategorien nominiert: als bester Hauptdarsteller in Komödie/Musical für seine Rolle in Crazy, Stupid, Love. sowie als bester Hauptdarsteller in einem Drama für seine Darstellung in The Ides of March – Tage des Verrats.

2013 sah man ihn in den Kinofilmen The Place Beyond the Pines und Only God Forgives, die in erneuter Zusammenarbeit mit den Regisseuren Derek Cianfrance und Nicolas Winding Refn entstanden. Im Frühjahr 2013 begannen die Dreharbeiten für den Film Lost River, bei dem Gosling nicht nur sein Regiedebüt gab, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich war. Neben Eva Mendes gehören auch die Schauspielkolleginnen Christina Hendricks und Saoirse Ronan zur Besetzung des Films.<ref>Saoirse Ronan dreht mit Ryan Gosling How to Catch a Monster. Kinofilme.com, abgerufen am 11. Februar 2013.</ref>

2016 sang und tanzte Gosling an der Seite von Emma Stone in Damien Chazelles Filmmusical La La Land. Der Part des sich für den Jazz begeisternden Pianisten Sebastian brachte ihm 2017 einen Golden Globe Award und eine weitere Oscar-Nominierung ein. Im selben Jahr war er in Blade Runner 2049, der Fortsetzung von Blade Runner aus dem Jahr 1982, zu sehen. 2018 wurde der Film Aufbruch zum Mond (First Man) veröffentlicht, in dem Gosling die Hauptrolle des Testpiloten und Astronauten Neil Armstrong übernahm. Er arbeitete bei diesem Film erneut mit Regisseur Chazelle zusammen. Gosling wird seit Drive hauptsächlich von Tommy Morgenstern synchronisiert, vorher waren seine Synchronsprecher meistens Kim Hasper oder Tobias Kluckert. 2023 ist Gosling als Mattel-Puppe Ken in dem Realfilm Barbie an der Seite von Margot Robbie zu sehen. Seine Leistung wurde unter anderem mit Nominierungen für den Golden Globe Award und Oscar honoriert.

Mit Star Wars: Starfighter ist für 2027 sein neuster Film, der im Star-Wars-Universum angesiedelt ist, angekündigt. Die Dreharbeiten begannen im August 2025, die Regie führt Shawn Levy.<ref>Drehstart für „Star Wars“-Film mit Ryan Gosling. In: fr.de. 28. August 2025, abgerufen am 29. August 2025.</ref>

Privatleben

Ryan Gosling und zwei seiner Freunde eröffneten 2004 in Beverly Hills ein Restaurant für marokkanische Küche, das Tagine heißt.<ref>Tagine/Beverly Hills. www.taginebeverlyhills.com, abgerufen am 30. September 2016.</ref>

Von 2002 bis 2003 war Gosling mit Sandra Bullock liiert, die er bei den Dreharbeiten zu Mord nach Plan kennengelernt hatte.<ref>Skurrile Promi-Paare: Was, die waren mal zusammen? T-Online, abgerufen am 22. Januar 2021.</ref> Im Juni 2005 wurde seine Beziehung mit Rachel McAdams bekannt. Beide hatten einander am Set des Films Wie ein einziger Tag kennengelernt; das Paar trennte sich im Juli 2007.<ref>Goslings Beziehung zu Rachel McAdams. Abgerufen am 21. November 2019.</ref> Seit September 2011 hat Gosling eine Beziehung mit seiner Schauspielkollegin Eva Mendes. Im September 2014 wurden die beiden Eltern einer Tochter.<ref>Nachwuchs für Ryan Gosling: Eva Mendes bringt Tochter zur Welt. Meldung bei Spiegel Online vom 17. September 2014.</ref> Im April 2016 kam die zweite gemeinsame Tochter zur Welt.<ref>Surprise! Eva Mendes and Ryan Gosling secretly welcomed a second daughter last month... and gave her a familiar name bei dailymail.co.uk, abgerufen am 10. Mai 2016</ref>

Filmografie (Auswahl)

Als Schauspieler

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Als Regisseur und Drehbuchautor

Auszeichnungen und Nominierungen

Oscar

Golden Globe Award

British Academy Film Award

Screen Actors Guild Award

Diskografie

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  • 2009: Dead Man’s BonesDead Man’s Bones
  • 2011: You Always Hurt the Ones You Love
  • 2016: City of Stars (mit Emma Stone)
  • 2023: I’m Just Ken
  • 2023: Ken – The EP
  • 2023: Push

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

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Literatur

  • Emily Smith: The Ryan Gosling Handbook – Everything You Need to Know about Ryan Gosling. Emereo, 2012, ISBN 978-1-74344-452-8.
  • Thorsten Wortmann: Ryan Gosling: Die Biografie. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86265-302-7.

Dokumentation

  • Ryan Gosling – Hollywoods Halbgott. Regie: Jana Buchholz, ARTE, Deutschland, 53 Minuten, 2018

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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