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Arucas

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Gemeinde Arucas
Datei:An einem Sonntag Vormittag in Arucas. 30.jpg
Blick auf Arucas von Montaña de Arucas
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
90x140px|alt=|Wappen von Arucas
Arucas (Kanarische Inseln)
Arucas (Kanarische Inseln)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kanarische InselnDatei:Flag of the Canary Islands.svg Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Gran Canaria
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city(38535) 28° 7′ N, 15° 31′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city(38535) 28° 7′ N, 15° 31′ W
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Einwohner: {{#property:P1082}} (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 35401–35405
35407
35409–35419
Gemeindenummer (INE): 35006 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Gran Canaria
Verwaltung
Bürgermeister: Juan Jesús Facundo Suárez
Adresse der Gemeindeverwaltung: C/ Alcalde Suarez Franchy, 11
35400 – Arucas
Website: www.arucas.org

Arucas ist die viertgrößte Gemeinde der Kanarischen Insel Gran Canaria. Sie hat {{#property:P1082}} Einwohner (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) auf einer Fläche von 33,01 km².

Geschichte

Der Name Arucas leitet sich wahrscheinlich von der prähispanischen Bezeichnung Arehucas oder Arehuc ab.<ref name="GranCanaria">Gemeinde Arucas. In: Gran Canaria Olé, Januar 2013, Ausgabe 37.</ref> Vor der Eroberung der Insel Gran Canaria durch die Spanier war Arucas ein Zentrum altkanarischen Lebens. Während der Eroberungskämpfe wurde der Ort 1478 weitgehend zerstört. 1481 n. Chr. wurde bei der Schlacht von Arucas der altkanarische König Doramas bei einem Zweikampf gegen den spanischen Heerführer Pedro de Vera getötet. Bald danach kam es zu einer Neugründung der Ansiedlung mit vorwiegend spanischen Siedlern.

Entscheidende Impulse für die Entwicklung waren zunächst die Einnahmen aus der Herstellung und Vermarktung des roten Farbstoffs der Cochenilleschildlaus. Zuckerrohranbau wurde in großem Umfang bis ca. 1920 betrieben. Mit dem Aufstieg der karibischen Zuckerrohrplantagen verlegte man sich vermehrt auf den Anbau von Bananen, dies war bis in die 1970er Jahre eine der wichtigsten örtlichen Einnahmequellen. Inzwischen ist die Bananenanbaufläche um mehr als die Hälfte geschrumpft. Heute baut man vermehrt Gemüse, Früchte und Blumen an.<ref name="GranCanaria" />

Geographie

Arucas liegt westlich von Las Palmas de Gran Canaria. Nachbargemeinden sind Firgas und Moya im Westen und Teror im Südwesten.

Sehenswürdigkeiten

Datei:An einem Sonntag Vormittag in Arucas. 11.jpg
Kirche San Juan Bautista
Datei:Parque Municipal de Arucas 2010.JPG
Parque Municipal de Arucas
  • Die Pfarrkirche San Juan Bautista (‚hl. Johannes der Täufer‘), das Wahrzeichen der Stadt, wurde 1909–1917 nach Plänen des katalanischen Architekten Manuel Vega y March im neugotischen Stil erbaut und wird oft fälschlich als Kathedrale bezeichnet, obgleich sie keine Bischofskirche ist. Das Baumaterial, der dunkle Aruca-Basalt (sehr langsam erkaltete Lava), ist sehr witterungsbeständig, wird noch von einigen Steinmetzen der Stadt verwendet und in örtlichen Steinbrüchen (canterías) gebrochen.
  • Rumfabrik (Destilería Arehucas): Weithin bekannt ist die Rumfabrik (Destilería Arehucas) an der Straße Richtung Firgas. Besucher können sich in dem angegliederten Rummuseum im Rahmen einer Führung (Museo de Ron) über Produktion und Lagerung informieren. Einige ausgestellte Eichenfässer tragen die Autogramme berühmter Besucher, wie unter anderem des spanischen Königs, Plácido Domingos, Julio Iglesias’, Anatoli Karpows, Willy Brandts und Walter Scheels. Die Fabrik produziert auch Rum-Mixturen wie Bananen- oder Honigrum. Zuckerrohr wird allerdings nur noch in geringen Mengen hier angebaut, sondern kommt aus Spanien oder Übersee.
  • Stadtpark (Parque Municipal): der Stadtpark ist, mit vielen kanarisch-endemischen und exotischen Pflanzen und Bäumen, eine weitere Attraktion des Ortes.
  • Stadtmuseum: das kleine Stadtmuseum am Eingang des Stadtparks informiert über die Geschichte von Arucas.
  • Kegelberg Montaña de Arucas: der vulkanische Kegelberg mit Restaurant bietet einen Blick bis nach Las Palmas.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte
1991 26.974
1996 29.179
2001 32.466 983,8 Ew./km²
2003 33.419 1013,3 Ew./km²
2005 34.245 1037,4 Ew./km²
2007 35.280 1068,8 Ew./km²
2008 35.542 1076,7 Ew./km²
2009 36.259 1098,42 Ew./km²
2010 36.745 1113,15 Ew./km²
2021 38.535 1131,99 Ew./km²

Weblinks

Commons: Arucas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • ISTAC (Statistische Abteilung der Regionalregierung der Kanarischen Inseln); gobiernodecanarias.org

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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