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Stefan Leitl

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Stefan Leitl
Datei:Leitl, Stefan Trainer Ingolstadt 17-18 WP.jpg
Stefan Leitl (2017)
Personalia
Geburtstag 29. August 1977
Geburtsort MünchenDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1987 FC Ismaning
1987–1996 FC Bayern München
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1998 FC Bayern München 0 0(0)
1996–1998 FC Bayern München Amateure 25 0(2)
1998–1999 SV Lohhof 32 0(6)
1999–2001 1. FC Nürnberg 57 0(4)
1999–2001 1. FC Nürnberg Amateure 6 0(0)
2002–2004 SpVgg Unterhaching 57 0(4)
2002–2004 SpVgg Unterhaching Amateure/II 7 0(4)
2004–2007 SV Darmstadt 98 90 (14)
2007–2013 FC Ingolstadt 04 182 (44)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1997 Deutschland U21 2 0(0)
1998 Olympia-Auswahlmannschaft 2 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2014 FC Ingolstadt 04 U17
2014–2017 FC Ingolstadt 04 II
2017–2018 FC Ingolstadt 04
2019–2022 SpVgg Greuther Fürth
2022–2024 Hannover 96
2025– Hertha BSC
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stefan Leitl (* 29. August 1977 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Spielerkarriere

Vereine

Als jüngster von fünf Brüdern in Ismaning im Großraum München aufgewachsen, begann Leitl seine Karriere beim FC Ismaning. 1987 gelangte er in die Jugendabteilung des FC Bayern München, der er bis 1996 und anschließend dem Profi-Kader bis 1998 angehörte. Ohne Einsatz in der Bundesliga und lediglich für die Amateure im Spielbetrieb aktiv, wechselte er in die Regionalliga Süd zum SV Lohhof, bei dem er sich zum Führungsspieler entwickelte.

1999 verließ er den SV Lohhof und unterschrieb einen Vertrag beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg, für den er bis 2001 – im letzten Jahr in der Bundesliga – spielte. Sein erstes Spiel als Profi bestritt Leitl am 15. August 1999 (1. Spieltag) beim 3:0-Heimsieg über den SV Waldhof Mannheim; sein erstes Tor erzielte er am 29. August 1999 (4. Spieltag) beim 2:1-Heimsieg über Fortuna Köln. Sein erstes von fünf Bundesligaspielen bestritt er am 8. August 2001 (5. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage beim TSV 1860 München.

In den darauf folgenden drei Jahren stand er – in der Winterpause 2002 gewechselt – bei der SpVgg Unterhaching unter Vertrag, spielte zunächst in der 2. Bundesliga, stieg in die Regionalliga ab und schaffte mit seiner Mannschaft den direkten Aufstieg.

Ab 2004 spielte er unter Trainer Bruno Labbadia bis 2007 für den in die Regionalliga Süd aufgestiegenen SV Darmstadt 98. Nach dem Abstieg in die Hessenliga wechselte Leitl zum FC Ingolstadt 04, mit dem in der zweiten Spielzeit der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang; danach war er Mannschaftskapitän. Mit dem am Ende der Saison 2008/09 in die 3. Liga abgestiegenen Verein gelang Leitl mit dem 3. Tabellenplatz des Vereins und den zwei Relegationsspielen gegen Hansa Rostock die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga. Beim 4:1-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum am 20. November 2010 (13. Spieltag) erzielte er erstmals in seiner Profikarriere drei Tore. Am 19. Mai 2013 (34. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FC Köln bestritt er sein letztes Spiel als aktiver Fußballer.

Nationalmannschaft

Für die U21-Nationalmannschaft wurde Leitl 1997 zweimal berufen: Am 25. November erzielte die Mannschaft in Freiburg ein 2:2 gegen die Schweiz und am 9. Dezember in Köln ein torloses Unentschieden gegen Belgien; in beiden Spielen kam Leitl nur in der ersten Halbzeit zum Einsatz. 1998 spielte der Mittelfeldspieler zweimal für die Olympia-Auswahlmannschaft: Am 15. Mai spielte man in Toulon/Frankreich 1:1 gegen die Auswahl Chinas und am 19. Mai verlor man in Mallemort/Frankreich mit 0:1 gegen Portugal.

Trainerkarriere

Im Anschluss wurde er zunächst Trainer der U17 des FC Ingolstadt 04.<ref>Stefan Leitl bleibt und wird U17-Trainer fcingolstadt.de vom 19. Mai 2013, abgerufen am 18. November 2016.</ref> Von September 2014 bis August 2017 war er Trainer der U23 des Vereins.<ref>Stefan Leitl übernimmt die U23 fcingolstadt.de vom 15. September 2014, abgerufen am 18. November 2016.</ref>

Leitl absolvierte die Fußballlehrerausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef und erhielt am 20. März 2017 in Gravenbruch die UEFA Pro Lizenz.<ref>cfl/SID: DFB vergibt Lizenzen an 25 neue Fußballlehrer. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 20. März 2017, abgerufen am 20. März 2017.</ref>

Am 22. August 2017 wurde Leitl nach der Entlassung von Maik Walpurgis zunächst übergangsweise, ab 22. September zum ersten Mal Cheftrainer eines Profiteams, der Lizenzmannschaft seines ehemaligen Klubs FC Ingolstadt.<ref>FCI & Trainer Walpurgis trennen sich – Leitl wird Interimstrainer. In: fcingolstadt.de. FC Ingolstadt 04, 22. August 2017, abgerufen am 22. August 2017.</ref><ref>Stefan Leitl wird Cheftrainer der Schanzer. In: Die Schanzer. (fcingolstadt.de [abgerufen am 24. September 2017]).</ref> Am 22. September 2018, genau ein Jahr später, wurde er nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus sechs Spielen entlassen.<ref>FCI trennt sich von Cheftrainer Stefan Leitl und Co-Trainer Andre Mijatovic. In: Die Schanzer. (fcingolstadt.de [abgerufen am 22. September 2018]).</ref>

Am 5. Februar 2019 übernahm der Oberbayer den fränkischen Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth vom freigestellten Damir Burić und leitete bereits einen Tag später sein erstes Mannschaftstraining.<ref>Leitl neuer Kleeblatt-Coach, greuther-fuerth.de, abgerufen am 6. Februar 2019.</ref><ref>Erste Leitl-Einheit, greuther-fuerth.de, abgerufen am 6. Februar 2019.</ref> Im November 2019 wurde sein ursprünglich noch bis zum Ende der Saison 2019/20 gültiges Arbeitspapier bis Juni 2021 verlängert.<ref>Trainer-Duo verlängert bis 2021, greuther-fuerth.de, abgerufen am 21. November 2019.</ref> Auch darüber hinaus blieb er der Spielvereinigung erhalten, nachdem er auch diesen Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2023 verlängerte.<ref>nordbayern.de</ref> In der Saison 2020/21 stieg Leitl mit der Mannschaft auf dem 2. Platz in die Bundesliga auf. In der Saison 2021/22 stand der Verein bereits am 30. Spieltag als Absteiger fest. Kurz danach entschied sich Leitl, nicht über das Saisonende hinaus in Fürth zu bleiben.<ref>Fürth: Neubeginn ohne Leitl. In: kicker.de. 27. April 2022, abgerufen am 27. April 2022.</ref>

Zur Saison 2022/23 übernahm Leitl den Zweitligisten Hannover 96 als Nachfolger von Christoph Dabrowski. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025.<ref>Stefan Leitl wird Trainer von Hannover 96, hannover96.de, 8. Mai 2022, abgerufen am 17. Mai 2022.</ref> Die Spielzeit wurde im Mittelfeld auf dem zehnten Platz beendet. In der Saison 2023/24 folgte Platz 6. Nachdem man die Hinrunde der Saison 2024/25 auf dem 7. Platz mit zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beendet hatte, wurde Leitl in der Winterpause freigestellt.<ref>"Neuer Impuls für die Rückrunde": Hannover stellt Cheftrainer Leitl frei, kicker.de, 29. Dezember 2024, abgerufen am 29. Dezember 2024.</ref>

Bereits Mitte Februar 2025 kehrte Leitl in die 2. Bundesliga zurück und übernahm Hertha BSC als Nachfolger von Cristian Fiél. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027.<ref>Stefan Leitl wird neuer Cheftrainer von Hertha BSC, herthabsc.com, 17. Februar 2025, abgerufen am 18. Februar 2025.</ref> Wie schon in den Stationen davor nahm er Andre Mijatović als Co-Trainer mit, der einen entsprechenden Vertrag erhielt. Die Berliner standen nach dem 22. Spieltag und zuletzt vier Niederlagen in Folge mit 25 Punkten auf dem 14. Platz, wobei der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz fünf Punkte betrug.

Erfolge

Privates

Leitl ist verheiratet, hat zwei Söhne und eine Tochter und wohnt mit seiner Familie in München.<ref name=":0">Shea Westhoff: Gelassen durch stürmische Zeiten. In: rbb24.de. 25. Februar 2025, abgerufen am 8. März 2025.</ref><ref>Stefan Leitl privat: Familie und Spieler-Karriere! So lebt Hannovers Erfolgstrainer. In: news.de. 10. Dezember 2024, abgerufen am 8. März 2025.</ref> Sein Sohn Luca spielt in der U 19 von der SpVgg Unterhaching (Stand: 2024).<ref>Nico Bauer: Zwei Leitls, die beim Gegner spielen - FC Ismaning gastiert bei Haching II. In: merkur.de. 19. September 2024, abgerufen am 8. März 2025.</ref> Mit seinem Co-Trainer Andre Mijatović wohnt er in Berlin in einer Wohngemeinschaft, wie schon zuvor in Hannover.<ref name=":0" /><ref>Hertha BSC: Die Trainer Leitl & Mijatovic ziehen in Berlin in eine WG. In: bild.de. 25. Februar 2025, abgerufen am 8. März 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Christian Eichner (Karlsruher SC) | Alexander Ende (Fortuna Düsseldorf) | Ralf Kettemann (SC Paderborn 07) | Miroslav Klose (1. FC Nürnberg) | Michél Kniat (Arminia Bielefeld) | Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98) | Lars Kornetka (Eintracht Braunschweig) | Stefan Leitl (Hertha BSC) | Torsten Lieberknecht (1. FC Kaiserslautern) | Miron Muslić (FC Schalke 04) | Uwe Rösler (VfL Bochum) | Petrik Sander (1. FC Magdeburg) | Alois Schwartz (Preußen Münster) | Thomas Stamm (Dynamo Dresden) | Christian Titz (Hannover 96) | Heiko Vogel (SpVgg Greuther Fürth) | Vincent Wagner (SV Elversberg) | Tim Walter (Holstein Kiel) Vorlage:Klappleiste/Ende

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