Zum Inhalt springen

Paide

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Dezember 2025 um 14:39 Uhr durch imported>Mef.ellingen.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Paide
Wappen
Datei:Paide vapp.svg
Wappen
Flagge
Datei:Paide lipp.svg
Flagge
Staat: EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland
Kreis: Datei:Flag of et-Järva maakond.svg Järva
Koordinaten: 58° 53′ N, 25° 33′ OKoordinaten: 58° 53′ N, 25° 33′ O
 {{#coordinates:58,885555555556|25,556944444444|primary
dim= globe= name= region=EE-52 type=city
  }}
Einwohner: 10.471 (2025)
Zeitzone: EET (UTC+2)
Bürgermeister: Alo Aasma
Postanschrift: Keskväljak 14
72711 Paide
Website:
Paide (Estland)
Paide (Estland)

Paide ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Vorlage:MerianTopo</ref><ref>Gertrud Westermann: Baltisches historisches Ortslexikon – I : Estland (einschliesslich Nordlivland). In: Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Quellen und Studien zur baltischen Geschichte. Band 8/I. Böhlau Verlag, Köln / Wien 1985. S. 660</ref>) ist eine Stadt in Estland.

Geografie

Paide liegt im Zentrum des Landes, wovon sich auch das Stadtmotto „Estlands Herz“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ableitet.

Geschichte

Die Burg Weißenstein wurde 1265 vom Livländischen Orden aus weißem Kalkstein (estn. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) erbaut, woher sich über das niederdeutsche {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) der ab dem 17. Jh. verwendete deutsche Name „Weissenstein“ ableitet. Im 14. Jahrhundert wurde sie erweitert und entwickelte sich aufgrund ihrer zentralen Lage zu einem wichtigen Militärstützpunkt.

Das erstmals 1265 schriftlich erwähnte und 1291 mit dem Stadtrecht versehene Paide und die letztmals Ende des 16. Jahrhunderts instandgesetzte Ordensburg litten schwer im schwedisch-polnischen Krieg 1600–1611, danach lag die Festung in Trümmern. Erhalten blieb der mächtige, 30 Meter hohe Turm, der achteckige „Lange Hermann“, der heute Wahrzeichen der Stadt ist.

Ab 1721 gehörte die Stadt zum Gouvernement Estland und war dort Kreisstadt für den Kreis Jerwen.

Datei:Paide 2021.webm
Drohnenvideo von Paide und der Ordensburg
Datei:Paide jaamahoone.jpeg
Ehemaliger Bahnhof

1900 wurde die Schmalspurbahnstrecke von Türi nach Paide eröffnet und 1920 nach Tamsalu verlängert. Die Strecke wurde bis 1972 betrieben.

2017 wurden die Gemeinden Estlands neu gegliedert. Dadurch vergrößerte sich die Fläche von Paide erheblich und zahlreiche umliegende Dörfer wurden in die eigentliche Stadt eingegliedert.

Einwohnerentwicklung
Jahr 2005 2012 2017 (1) 2017 (2) 2018 2025
Einwohner 9.700 8.415 8.226 10.957 10.759 10.471<ref>RV0240: POPULATION BY SEX, AGE AND PLACE OF RESIDENCE, 1 JANUARY. Abgerufen am 5. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Angaben 2017 vor (1) und nach (2) der Neugliederung der Gemeinden

Städtepartnerschaften

Paide pflegt Städtepartnerschaften mit

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ruine der mittelalterlichen Ordensburg mit dem 1993 restaurierten Turm (Langer Hermann), der heute als Galerie dient,
  • Rathaus mit Jugendstilfassade von 1920
  • Evangelisch-Lutherische Heilig-Kreuz-Kirche, erbaut von 1767 bis 1786, 1845 abgebrannt und danach wiederaufgebaut, zwischen 1909 und 1910 umfassend umgebaut
  • Gerichtsgebäude von 1790
  • Kreismuseum Järva mit dem Interieur der im 18. Jahrhundert eingerichteten Stadtapotheke, in die der Großvater von Hermann Hesse, Karl Hermann Hesse (1802–1896), der als Kreisarzt in Paide tätig war, seine Patienten schickte. Er liegt heute auf dem Friedhof Reopalu in Paide begraben; seine Nichte Monika Hunnius widmete ihm ihr Buch Mein Onkel Hermann. Erinnerungen an Alt-Estland<ref>Monika Hunnius: Mein Onkel Hermann (Gutenberg-de)</ref>.

Sport

Der bekannteste Fußballverein der Region ist Paide Linnameeskond, der in der Ersten Liga (Meistriliiga) antritt. Die Rugbymannschaft namens Paide RFC spielt derzeit in der Ersten Liga Estlands. Das Basketballteam KK7 spielt auch erstklassig.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit Paide in Verbindung stehen

Literatur

Weblinks

Commons: Paide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadtgemeinde: Paide
Landgemeinden: Järva | Türi
Stadt innerhalb einer Landgemeinde: Türi

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein