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(906) Repsolda

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Asteroid
(906) Repsolda
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2.89488 AE
Exzentrizität 0.084699
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 11.78173 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 65,8 km ± 0,2 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,07
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Arnold Schwassmann
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1903 UC, 1916 GB, 1918 UF
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(906) Repsolda ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 30. Oktober 1918 vom deutschen Astronomen Arnold Schwassmann an der Hamburger Sternwarte in Bergedorf bei einer Helligkeit von 11,2 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 25. Oktober 1903 an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg sowie am 11. April 1916 am United States Naval Observatory (USNO) in Washington, D.C. fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt zu Ehren von Johann Georg Repsold (1770–1830), einem berühmten Hersteller von Optik und Feinmechanik für astronomische Instrumente.

Wissenschaftliche Auswertung

Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2011 für (906) Repsolda zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 70,2 oder 74,3 km bzw. 0,06 oder 0,05.<ref>J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, J. Dailey, P. R. M. Eisenhardt, R. S. McMillan, T. B. Spahr, M. F. Skrutskie, D. Tholen, R. G. Walker, E. L. Wright, E. DeBaun, D. Elsbury, T. Gautier IV, S. Gomillion, A. Wilkins: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. I. Preliminary Albedos and Diameters. In: The Astrophysical Journal. Band 741, Nr. 2, 2011, S. 1–20, doi:10.1088/0004-637X/741/2/68 (PDF; 73,0 MB).</ref> Nach neuen Messungen mit NEOWISE wurden die Werte 2014 auf 65,8 oder 68,9 km bzw. 0,06 korrigiert.<ref>J. R. Masiero, T. Grav, A. K. Mainzer, C. R. Nugent, J. M. Bauer, R. Stevenson, S. Sonnett: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. Near-infrared Albedos. In: The Astrophysical Journal. Band 791, Nr. 2, 2014, S. 1–11, doi:10.1088/0004-637X/791/2/121 (PDF; 1,10 MB).</ref> Nach der Reaktivierung von NEOWISE im Jahr 2013 und Registrierung neuer Daten wurden die Werte 2016 angegeben mit 62,7 oder 65,2 km bzw. 0,09 oder 0,08, diese Angaben beinhalten aber hohe Unsicherheiten.<ref>C. R. Nugent, A. Mainzer, J. Bauer, R. M. Cutri, E. A. Kramer, T. Grav, J. Masiero, S. Sonnett, E. L. Wright: NEOWISE Reactivation Mission Year Two: Asteroid Diameters and Albedos. In: The Astronomical Journal. Band 152, Nr. 3, 2016, S. 1–12, doi:10.3847/0004-6256/152/3/63 (PDF; 1,34 MB).</ref> Eine Anwendung thermophysikalischer Modelle auf Beobachtungen des Asteroiden mit WISE vom 13. Februar und 3. August 2010 ergab in einer Untersuchung von 2021 Werte für den Durchmesser und die Albedo von 71,1 ± 6,1 km und 0,07. Außerdem konnten die Achsenverhältnisse für ein zweiachsig-ellipsoidisches Gestaltmodell und eine retrograde Rotation bestimmt werden.<ref>E. M. MacLennan, J. P. Emery: Thermophysical Investigation of Asteroid Surfaces. I. Characterization of Thermal Inertia. In: The Planetary Science Journal. Band 2, Nr. 4, 2021, S. 1–12, doi:10.3847/PSJ/ac1591 (PDF; 1,23 MB).</ref>

Eine spektroskopische Untersuchung von 820 Asteroiden zwischen November 1996 und September 2001 am La-Silla-Observatorium in Chile ergab für (906) Repsolda eine taxonomische Klassifizierung als K-Typ.<ref>D. Lazzaro, C. A. Angeli, J. M. Carvano, T. Mothé-Diniz, R. Duffard, M. Florczak: S3OS2: the visible spectroscopic survey of 820 asteroids. In: Icarus. Band 172, Nr. 1, 2004, S. 179–220, doi:10.1016/j.icarus.2004.06.006 (arXiv-Preprint: PDF; 3,49 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 17. bis 31. Januar 2013 am Elephant Head Observatory in Arizona. Die während sechs Nächten aufgezeichnete Lichtkurve wurde zu einer Rotationsperiode von 15,368 h ausgewertet.<ref>M. S. Alkema: Asteroid Lightcurve Analysis at Elephant Head Observatory: 2012 November–2013 April. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 40, Nr. 3, 2013, S. 133–137, bibcode:2013MPBu...40..133A (PDF; 1,33 MB).</ref>

Mit einer Analyse astrometrischer und photometrischer Daten des Gaia DR2-Katalogs im Jahr 2018 konnte mit der Methode der konvexen Inversion für den Asteroiden eine Rotationsachse mit retrograder Rotation und einer Periode von 15,367 h berechnet werden.<ref>J. Ďurech, J. Hanuš: Reconstruction of asteroid spin states from Gaia DR2 photometry. In: Astronomy & Astrophysics. Band 620, A91, 2018, S. 1–4, doi:10.1051/0004-6361/201834007 (PDF; 414 kB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />