Hammerkieferfisch
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| Hammerkieferfisch | ||||||||||||
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| Datei:Omosudis noaa.jpg
Hammerkieferfisch (Omosudis lowii) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Omosudidae | ||||||||||||
| Regan, 1911 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Omosudis | ||||||||||||
| Günther, 1887 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Omosudis lowii | ||||||||||||
| Günther, 1887 |
Der Hammerkieferfisch (Omosudis lowii (Gr.: „omo“ = Schulter; Lat.: „sudis“ = ein Fisch (Hecht, Lachs))) lebt im Atlantik und im Indischen Ozean in Tiefen bis zu 4000 Meter (meist zwischen 100 und 1000 m). Die Fische unternehmen Vertikalwanderungen, halten sich tagsüber in großen Tiefen auf und wandern mit Einbruch der Dämmerung zur Oberfläche.
Merkmale
Hammerkieferfische werden 20 bis 23 Zentimeter lang, sind auf dem Rücken bräunlich und an den Seiten silbrig schillernd. Das schwarze Peritoneum ist sichtbar. Sie haben einen relativ großen Kopf und ein tief gespaltenes Maul mit großen Fangzähnen. Zwei besonders große sitzen im Unterkiefer. Sie besitzen keine Schuppen, keine Schwimmblase, keine Sinnesporen und keine Leuchtorgane. Die Fische haben 39 bis 41 Wirbel.<ref>Hammerkieferfisch auf Fishbase.org (englisch)</ref>
- Flossenformel: Dorsale 9–12, Anale 14–16, Pectorale 14–16.
Systematik
Der wurde 1887 durch den deutschen Zoologen Albert Günther erstmals wissenschaftlich beschrieben.<ref name="Günther" /> 1911 führte der britische Zoologe Charles Tate Regan die Familie Omosudidae ein,<ref name="Regan" /> die bis heute monotypisch geblieben ist. Der amerikanische Ichthyologe Joseph S. Nelson ordnete die Art als Schwestergruppe von Alepisaurus den Alepisauridae zu.<ref name="Nelson2006" /><ref name="Nelson2016" /> Inzwischen hat sich jedoch die Zuordnung in die eigenständige Familie Omosudidae durchgesetzt.<ref>Familie Omosudidae - Hammerjaws auf Fishbase.org (englisch)</ref><ref name="Wang etal 2026" /> Die Omosudidae sind die Schwestergruppe einer von den Alepisauridae, Barrakudinas (Paralepididae), Lestidiidae und Notosudidae gebildeten Klade.<ref name="Wang etal 2026" />
Einzelnachweise
<references> <ref name="Günther"> Albert Günther: Report on the Deep-Sea Fishes collected by H.M.S. Challenger during the years 1873–1876. 1887</ref> <ref name="Nelson2006"> Joseph S. Nelson: Fishes of the World, John Wiley & Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7. S. 221.</ref> <ref name="Nelson2016"> Joseph S. Nelson, Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: Fishes of the World. Wiley, Hoboken, New Jersey, 2016, ISBN 978-1-118-34233-6. S. 276.</ref> <ref name="Regan"> C.T. Regan (1911): The anatomy and classification of the teleostean fishes of the order Iniomi. Annals and Magazine of Natural History, Series 8, 7 (37), 120–133</ref> <ref name="Wang etal 2026"> Shih-Yu Wang, Hsin Lee, Barry C Russell, Wei-Jen Chen: Beyond the sandy bottom: evolutionary and taxonomic insights into lizardfishes (Teleostei: Aulopiformes). PeerJ, März 2026, doi: 10.7717/peerj.20735</ref> </references>
Weblinks
- Hammerkieferfisch auf Fishbase.org (englisch)