Zum Inhalt springen

Vingard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Januar 2024 um 14:14 Uhr durch imported>Stoschmidt (Bilder in Galerie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vingard
Weingartskirchen
Vingárd
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Gemeinde: Șpring
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(551) 46° 1′ N, 23° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(551) 46° 0′ 55″ N, 23° 44′ 26″ O
 {{#coordinates:46,015277777778|23,740555555556|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 340 m
Einwohner: 551 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 10. September 2023.</ref>)
Postleitzahl: 517771
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Vingard ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein rumänisches Dorf im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen. Es ist Teil der Gemeinde Șpring.

Der Ort ist auch unter der deutschen Bezeichnung Weingarten und Weingardskirchen bekannt.<ref>Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen</ref>

Lage

Datei:Josephinische Landaufnahme pg187.jpg
Vingard (Weingartskirchen), in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.

Vingard liegt im Zekesch-Hochland (Podișul Secașelor) im Südosten des Kreises Alba. An der Kreisstraße (Drum județean) 106I liegt das Dorf 5 Kilometer nordwestlich vom Gemeindesitz Șpring und etwa 30 Kilometer (15 km Luftlinie) südöstlich von der Kreishauptstadt Alba Iulia entfernt.

Geschichte

Von Siebenbürger Sachsen gegründet, wurde der Ort 1309 erstmals urkundlich erwähnt und war ein Hörigendorf im Weißenburger Komitat.

Folgende Ortsbezeichnungen lassen sich urkundlich nachweisen:

  • 1309 Wyngartkyrchen
  • um 1335 Wyngartkyr
  • 1345 Guga alio nomine Vegherskyr
  • 1345 Chybar nune alio nomine Vengartkerch
  • 1380 Wingarth
  • 1411 Wingradkirg
  • 1427 Vengarth alio nomine Chybay
  • 1503 Wingertczkyrch
  • 1507 Weingartskirchen
  • 1528 Vengerth Kirch

Die slawisch klingende Bezeichnung Guga oder Chybar ist wahrscheinlich der ältere Name. Ohne Zusammenhang mit ihm hat sich der deutsche Name entwickelt. Er besteht aus „Weingarten“ und der Genitivendung „s“ und „Kirche“. Rumänisch und Ungarisch wird Weingartskirchen „Vingard“ bzw. „Vingárd“ genannt.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Dorfes entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 1.694 1.017 97 445 135
1900 2.145 1.201 130 697 117
1930 2.136 1.245 36 734 121
1966 1.399 889 4 477 29
1992 696 487 - 164 45
2002 612 520 - 21 71
2011<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1852–2011 in Siebenbürgen bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).</ref> 589 476 2 10 101 (61 Roma)

Die höchste Einwohnerzahl des heutigen Dorfes – und gleichzeitig die der Ungarn – wurde 1900, die der Deutschen 1930 und die der Roma 1850 ermittelt. Nach 1989 – seit der Massenauswanderung der Siebenbürger Sachsen – leben auch in Vingard fast durchweg Rumänen und Roma.<ref name="kiahu">Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1,1 MB; ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

<templatestyles src="Vorlage:Galerie/styles.css" />

Weblinks

Commons: Vingard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />