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Die World Triathlon (bis Oktober 2020 International Triathlon Union) ist der internationale Triathlon-Dachverband. Der Sitz ist seit 2014 im Maison du Sport International in Lausanne, Schweiz. Der Verband organisiert die offiziellen Weltmeisterschaften im Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen), Triathlon (Schwimmen-Radfahren-Laufen), Wintertriathlon (Laufen-Mountainbike-Skilanglauf) und Aquathlon (Laufen-Schwimmen-Laufen). Jährlich findet eine Vollversammlung statt.<ref>triathlon.org</ref>
Der Verband wurde auf Initiative des damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch 1989 in Avignon gegründet, um der Sportart Triathlon im Zuge der steigenden Popularität einen offiziellen Rahmen zu geben. Elf Jahre nach der Gründung des Verbandes wurde die Sportart im Jahr 2000 als olympische Disziplin aufgenommen.
zuständig für die Organisation und Aufstellung der Nationalkader sowie die Austragung der nationalen Wettkampfserien.
Athletenkomitee
Alle zwei Jahre wird von der ITU ein Athletenkomitee bestimmt, das sich aus zehn Athleten aus mindestens drei Kontinenten zusammensetzt und zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen besteht. Die gewählten Mitglieder dienen als Verbindung zwischen Athleten, ITU-Mitarbeitern und dem Vorstand. Im Oktober 2018 wurden ins Athletenkomitee gewählt:<ref>triathlon.org (30. Oktober 2018)</ref>
MexikoDatei:Flag of Mexico.svgCancún<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Staffel Mixed-Teams
Die Weltmeisterschaft im Mixed-Team wurde erstmals 2009 ausgetragen.
Ein Team setzt sich aus jeweils zwei Frauen und zwei Männern zusammen, von denen jeder unmittelbar hintereinander einen Triathlon absolviert. Die (somit insgesamt viermal zu absolvierenden) Distanzen variieren gemäß der Regeln der ITU je nach örtlichen Gegebenheiten zwischen 250 m und 300 m Schwimmen, 5 km bis 8 km Radfahren und 1,5 km bis 2 km Laufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Dieses Rennformat wurde auch in das Programm der Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020 aufgenommen.
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Lausanne<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Triathlon-Kurzdistanz
Die ITU veranstaltet seit 1989 Weltmeisterschaften über die „Kurzdistanz“ oder auch „olympische Triathlon-Distanz“ (siehe dazu auch Triathlon-Distanzen).
Die Distanzen für diese ITU-Rennen sind
1,5 km Schwimmen,
40 km Radfahren
und 10 km Laufen.
Auf der Kurzdistanz ist Radfahren im Windschatten erlaubt.
Eine Weltcup-Wertung gab es von 1991 bis 2008: Hier wurden verschiedene Ergebnisse der Weltcup-Rennen einer Saison zusammengeführt.
Erstmals 2009 wurde die Weltmeisterschaft von einem Einzelrennen auf eine internationale Serie verschiedener Wettkämpfe über sieben Wettkämpfe mit dem „Grand Final“ in Australien als Abschluss ausgeweitet. Das Teilnehmerfeld der ITU World Championship Series 2009 war jeweils auf 65 Frauen und Männer limitiert und bei der Finalveranstaltung waren es dann 75. Entscheidend für die Teilnahme sind die internationalen Ranking-Punkte. Pro Nation und Geschlecht waren pro Rennen maximal sechs Athleten startberechtigt.
Im Rahmen der ITU World Championship Series 2015 fanden über das Jahr verteilt zehn Rennen und dann Mitte September das abschließende Finale (Grand Final) in Chicago (USA) statt.
Im Jahr 2016 ging die WM-Serie über neun Rennen.
Die Rennserie 2020 wurde auf ein einziges Rennen im September 2020 in Hamburg reduziert, wo die Britin Georgia Taylor-Brown sowie der Franzose Vincent Luis als Weltmeister bestimmt wurden.
Der Spanier Javier Gómez Noya konnte sich den Titel auf der Kurzdistanz bereits fünf Mal sichern und sich bereits neun Mal in den Medaillenrängen platzieren. Simon Lessing konnte sich den Titel viermal holen und Peter Robertson sowie Mario Mola jeweils dreimal.
Vor der Einführung der ITU World Championship Series fand von 1991 bis 2008 eine Weltcup-Wertung im Triathlon zusätzlich zur bei einem einzelnen Wettkampf ausgerichteten Weltmeisterschaft statt. Hier wurden von der ITU für die Athleten verschiedene Ergebnisse der Weltcup-Rennen einer Saison zusammengeführt und damit eine Gesamtwertung erstellt.
In der Saison 2015 fanden im Triathlon acht Weltcup-Rennen auf der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) oder olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) statt.
Parallel werden von der ITU auch die Triathlon Junior Triathlon World Championships ausgetragen über die Distanzen 750 m Schwimmen, 20,9 km Radfahren und 5,4 km Laufen ausgetragen.
Im September 2015 wurde der Junioren-Bewerb bei den Männern erst wegen Gewitter verschoben und dann auf einen Duathlon verkürzt, das Rennen der Frauen am Folgetag fand dagegen wie geplant statt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Triathlon Langdistanz
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Elite
Die ITU vergibt seit 1994 die Ausrichtung offizieller Weltmeisterschaften über die Langdistanz. Ursprünglich betrug die entsprechend dem Triathlon International de Nice, der sich in den Achtziger- und Neunzigerjahren einen Wettstreit um die Medienaufmerksamkeit mit den Ironman Hawaii lieferte und bei dem 1994 und 1995 die ersten offiziellen Weltmeister geehrt wurden, umgangssprachlich auch „Nizza-Distanz“ genannte Streckenlänge 4 km Schwimmen, 130 km Radfahren und 30 km Laufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITU Competition Rules 2003 (Memento vom 24. April 2005 im Internet Archive) (ITU)</ref> 2005 wurden dann die Begriffe Double Olympic (O2: 3 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km Laufen) sowie Triple Olympic (O3: 4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen) eingeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITU Competition Rules 2005 (Memento vom 14. Dezember 2005 im Internet Archive) (ITU)</ref> In der Fassung der ITU Competition Rules von 2012 wurde der Begriff „Long Distance“ dann wieder weiter gefasst und ließ damit dem Ausrichter den Spielraum, gemäß der örtlichen Gegebenheiten die Schwimmdistanz zwischen 1000 und 4000 m, die Radstrecke zwischen 80 km und 180 km sowie die Laufstrecke zwischen 10 km und 42,2 km auszulegen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITU Competition Rules 2012 (Memento vom 3. August 2012 im Internet Archive) (ITU)</ref> 2013 entfielen die Bezeichnungen O2 (Double Olympic) und O3 (Triple Olympic) wieder aus den Competition Rules, stattdessen wurde ergänzend zur Long Distance noch eine Middle Distance eingeführt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITU Competition Rules 2013 (Memento vom 17. Juli 2013 im Internet Archive) (ITU)</ref> über die bisher aber noch keine Ausrichtung von Weltmeisterschaften vergeben wurde.
Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften über die Sprintdistanz oder die olympische Distanz starten bei Weltmeisterschaften auf der Langdistanz die Elite-Athleten und Amateure, die in den Altersklassen gewertet werden, gemeinsam.
Den ITU-Langdistanz-Weltmeisterschaften wird in den Medien und damit auch der Öffentlichkeit in den einzelnen Ländern unterschiedliche Bedeutung beigemessen. So konnte sich außer einem zweiten Platz von Lothar Leder 1994 sowie einem dritten Platz des Schweizers Jean-Christophe Guinchard 1997 kein einziger weiterer männlicher Athlet aus dem deutschsprachigen Raum in 22 Jahren auf dem Siegespodest bei der ITU-Weltmeisterschaft über die Langdistanz platzieren.
Über die Hälfte der Podest-Platzierungen (34 von 66 Medaillen von 1994 bis 2015) gingen dagegen bei den Männern an dänische, britische und französische Athleten. Im deutschsprachigen Raum genießt resultierend aus der Dominanz des in den Neunzigerjahren mit Abstand größten Triathlons in der Region, des Ironman Europe in Roth, der Ironman Hawaii aber zumindest in den deutschsprachigen Medien und damit auch der Öffentlichkeit eine erheblich höhere Aufmerksamkeit. Während dänische, britische und französische Männer bis auf einen dritten Platz durch Torbjørn Sindballe 2007 noch kein einziges Mal bei der „Flower Ceremony“ (Preisverleihung) des Ironman Hawaii auf dem Siegespodest standen, gab es dagegen alleine 24 Podest-Platzierungen deutscher Männer von 1993 bis 2015 beim Ironman Hawaii.
Im Mai 2019 ging das Rennen in spanischen Pontevedra über 3 km Schwimmen, 113 km Radfahren (3 Runden) und 30 km Laufen (vier Runden).
2021 wurden die Weltmeisterschaften zum zweiten Mal nach 2008 in Almere ausgetragen.
2025 fanden die World Triathlon Multisport Championships nach 2019 vom 21. bis 29. Juni erneut in Pontevedra statt.<ref>Multisport Championships 2025 finden in Spanien statt (14. April 2023)</ref>
2013 musste die Weltmeisterschaft im französischen Belfort witterungsbedingt als Duathlon ausgetragen werden (9,5 km Laufen, 87 km Radfahren und 20 km Laufen).
Zuvor wurden in Nizza von 1982 bis 1993 im Rahmen des Triathlon International de Nice schon „inoffizielle“ Weltmeisterschaften ausgetragen:
Dieser Medaillenspiegel stellt die gesammelten Ergebnisse der Triathlon-Weltmeisterschaften auf der Kurz- (28 Austragungen) und Langdistanz (23 Austragungen) in der Elite-Kategorie (Profi-Athleten) der Damen und Herren von 1989 bis 2016 dar:
Mit Petra Eggenschwiler konnte im September 2018 nach 16 Jahren wieder eine Schweizerin das Rennen für sich entscheiden (Karin Thürig, Siegerin 2001 und 2002). Bei den Männern konnte sich der Franzose Gaël Le Bellec zum dritten Mal den Titel des Weltmeisters auf der Duathlon-Langdistanz sichern.
Der Deutsche Simon Hoyden (* 1987) wurde beim Powerman Zofingen 2015 Duathlon-Weltmeister auf der Langdistanz in der AK 25 und auch 2016 Deutscher Meister Duathlon-Langdistanz in seiner Altersklasse.
Die ITU veranstaltet seit 1997 jährlich Weltmeisterschaften im Wintertriathlon (6–8 km Crosslauf, 10–14 km Mountainbike und 8–12 km Skilanglauf).
Die Deutsche Sigrid Mutscheller wurde 2008 zum sechsten Mal Weltmeisterin Wintertriathlon, nachdem sie sich zuvor bereits drei Mal als Zweite und 2000 als Dritte (damals noch Sigrid Lang) platziert hatte.
Die ITU veranstaltet seit 1998 jährlich die Aquathlon-Weltmeisterschaften. Der Aquathlon besteht als Mehrkampf aus den Disziplinen Schwimmen und Laufen mit ununterbrochener Zeitnahme.
Diese gehen für die Elite-Athleten über die Distanzen
2,5 km Laufen,
1 km Schwimmen (die Distanzen variieren zwischen 750 und 1000 Meter)
und 2,5 km Laufen.
Die Aquathlon-Weltmeisterschaften werden in der Regel am selben Ort und wenige Tage vor den Triathlon-Weltmeisterschaften auf der Kurzdistanz ausgetragen. In den beiden Jahren 2007 und 2008 wurde ein anderer Ort gewählt.
Da die Triathlon-WM seit 2009 als Rennserie läuft, wird seitdem das letzte Rennen (Grand Final) als Termin und Ort gewählt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Elite
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Im April 2011 wurde in Spanien von der ITU erstmals eine Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon ausgetragen: 1 km Schwimmen, 20 km Mountainbiken und 6 km Geländelauf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wasle bei Triathlon-Cross-WM-Premiere Mitfavoritin (Memento vom 2. Mai 2011 im Internet Archive)</ref>
Diese WM existiert jetzt parallel zu den seit 1996 existierenden Xterra-Titelkämpfen, die jährlich im Herbst auf Hawaii ausgetragen werden.
Die fünften Cross-Triathlon-Weltmeisterschaften wurden im September 2015 auf Sardinien in Orosei ausgetragen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Elite
<references group="Anm.">
<ref group="Anm." name="Olbersdorfer_See">
Geographisch korrekt liegt der Olbersdorfer See, an dem die WM veranstaltet wird, nicht in Zittau (wie von der ITU angegeben), sondern in Olbersdorf.
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</references>