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Vincenzo Vela

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Vincenzo Vela

Vincenzo Vela (* 3. Mai 1820 in Ligornetto, Kanton Tessin; † 3. Oktober 1891 ebenda) war ein Schweizer Bildhauer des 19. Jahrhunderts und ein Hauptvertreter des Verismus.

Leben und Wirken

Kindheit und Ausbildung 1820–1844

Vincenzo Vela wurde als Sohn des Bauern Giuseppe Vela und der Wirtin Teresa geb. Casanova als jüngstes von sechs Kindern geboren.<ref name="hls" /><ref name="brunati" /> Wie seine beiden älteren Brüder Giovanni und Lorenzo erlernte er mit neun Jahren das Steinmetzhandwerk in den Steinbrüchen von Besazio.<ref name="platzhoff">Eduard Platzhoff-Lejeune: Vincenzo Vela. In: Die Schweiz. Schweizerische illustrierte Zeitschrift. 14. Jg., 1910, S. 383–387, abgerufen am 2. Mai 2020 (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich).</ref> Sein Bruder Lorenzo Vela (1812–1897), der an der Accademia di Brera studierte,<ref>Museo Vincenzo Vela: Lorenzo Vela. Abgerufen am 2. Mai 2020.</ref> erkannte sein Talent und holte ihn 1834 nach Mailand.<ref name="museo">Vincenzo Vela. Museo Vincenzo Vela, abgerufen am 2. Mai 2020.</ref> Vela setzte dort seine Lehre als Steinmetz an der Dombauhütte fort<ref name="museo" /> und arbeitete als Zeichner für einen Goldschmied.<ref name="platzhoff" />

Parallel dazu studierte er ab 1835 an der Accademia di Brera bei Ferdinando Albertolli, Francesco Durelli, Luigi Sabbatelli, Pompeo Marchesi und Benedetto Cacciatori, in dessen Atelier er auch mitarbeitete.<ref name="brunati" /><ref name="museo" /> Unter seinen Studienkollegen waren Giuseppe Bertini, Giovanni Strazza und Pietro Magni.<ref name="brunati" /> Sein künstlerischer Stil wandelte sich unter dem Eindruck der Werke von Francesco Hayez und Lorenzo Bartolini zum ausgeprägten Realismus. An der Akademie gewann er mehrere Preise;<ref name="brunati" /> sein Relief Auferweckung der Tochter des Jaïrus durch Christus wurde 1842 von der Accademia di belle arti di Venezia<ref name="museo" /> mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.<ref name="platzhoff" /> Dieser Erfolg machte ihn bekannt und verschaffte ihm viele Aufträge,<ref name="brunati" /> sodass er sich nach Beendigung seines Studiums 1844 selbständig machte.<ref name="museo" />

Mailand 1844–1852

Datei:Vincenzo Vela (1820-1891) La preghiera del mattino, Palazzo Morando (marmo, 1846).jpg
Das Morgengebet, 1846

Sein Standbild von Bischof Giuseppe Maria Luvini fand grossen Anklang und Bewunderung, sowohl in Künstlerkreisen als auch in Kreisen der Aristokratie und des Mailänder Bürgertums.<ref name="brunati" /> Es folgten Aufträge für verschiedene Skulpturen und Grabmäler, die auch der Friedhofskunst wegweisende formale Innovationen brachten. Für Herzog Giulio Litta schuf er die Genreskulptur Das Morgengebet (1846), deren innovativer Stil bewundert wurde.<ref name="brunati" /> Mit ausgeprägtem Naturalismus, grosser Raffinesse in der Porträtwiedergabe und Weichheit der Modellierung verband Vela bewährte Kompositionsmuster und alte Bildtraditionen mit zeitgenössischen Inhalten.

Vela war überzeugter Republikaner. Nach einem mehrwöchigen Studienaufenthalt in Rom<ref name="platzhoff" /> kämpfte er 1847 freiwillig auf der Seite der eidgenössischen Truppen unter Guillaume-Henri Dufour (den er 1849 auch porträtierte) im schweizerischen Sonderbundskrieg.<ref name="museo" /> 1848 beteiligte er sich unter Antonio Arcioni auf der republikanischen Seite im Ersten Italienischen Unabhängigkeitskrieg der Lombardei gegen Österreich<ref name="platzhoff" /> und am Aufstand in Como.<ref name="hls" /> Anschliessend kehrte er nach Mailand zurück.

Im Auftrag des Herzogs Antonio Litta entstand die überlebensgrosse Marmorskulptur des Sklaven Spartacus, der seine Ketten sprengt – ein Werk, das wegen seiner künstlerischen Qualität und auch als patriotisches Symbol auf der Jahresausstellung in Brera und der Weltausstellung in London 1851 Furore machte. Vela wurde durch seinen Stil der Darstellung zum Hauptvertreter der Bildhauer des Realismus und zugleich zum Träger der Ideale der italienischen Risorgimento-Bewegung.

1852 wurde Vela zum Mitglied der Accademia di Brera ernannt.<ref name="hls" /> Nachdem er die Ernennungsurkunde – vermutlich aus politischen Motiven, da auch hochrangigen Mitgliedern der österreichischen Aristokratie Ehrenmitgliedschaften angeboten wurden – zurückgegeben hatte, wurde dies von der Obrigkeit als Provokation interpretiert und Vela infolgedessen als «unerwünschter Ausländer» aus dem österreichischen Königreich Lombardo-Venetien ausgewiesen. Er ging daraufhin im Juli 1852 zunächst für kurze Zeit zurück nach Ligornetto.<ref name="brunati">Maria Cristina Brunati: Vincenzo Vela. Die Bildhauerei als Ausdruck der Freiheit. (PDF; 3,0 MB) Banca Popolare di Sondrio (Suisse), abgerufen am 5. Mai 2020.</ref>

1853–1867 Turin

Datei:Sabina Vela-Dragoni (cropped).png
Vincenzo Velas Gattin Sabina Vela-Dragoni (1872)

Vela liess sich im Februar 1853 in Turin nieder<ref name="brunati" /> und heiratete im selben Jahr Sabina Dragoni,<ref name="hls">Gianna A. Mina: Vincenzo Vela. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 5. Januar 2015, abgerufen am 14. Oktober 2020.</ref> die ihm bereits in seiner Jugend im Atelier von Benedetto Cacciatori begegnet war, wo sie Modell stand.<ref name="platzhoff" /><ref name="brunati" /> Um seine zahlreichen Aufträge bewältigen zu können, betrieb er gleichzeitig drei Werkstätten mit mehreren Mitarbeitern.<ref name="brunati" /> In Turin war er hoch angesehen, verkehrte in den oberen gesellschaftlichen Kreisen und am Hof des Königs Viktor Emanuel II.<ref name="brunati" /> 1856 wurde er zum Professor für Bildhauerei an der Accademia Albertina ernannt.<ref name="museo" />

Zu den zahlreichen Werken Velas aus den 1850er Jahren gehören das Standbild von König Viktor Emanuel II., das Bildnis der jungen Gräfin Leopoldina d’Adda mit Hund, das Monument Der Bannerträger zum Gedenken an die Truppen des sardischen Heeres (vor dem Palazzo Madama in Turin) und das Telldenkmal in Lugano<ref>Floriana Vismara-Bernasconi: Il monumento a Guglielmo Tell di Vincenzo Vela. In: I nostri monumenti storici. 35. Jg., 1984, Nr. 1. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 74–78, abgerufen am 2. Mai 2020 (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich).</ref> sowie zahlreiche Statuen und Büsten von weiteren bekannten Persönlichkeiten wie zum Beispiel Cesare Balbo (1856), Gabrio Piola (1857), Tommaso Grossi (1858) und Stefano Franscini (1860). Hinzu kamen verschiedene Grabskulpturen wie Die trauernde Harmonie für das Grabmal Gaetano Donizettis, das Grabmal für Antonio Rosmini sowie unter anderem für die Turiner Familien Calosso, Prever und Pallestrini. Aufträge erhielt er ausserdem unter anderem aus Madrid, Lissabon, St. Petersburg, Konstantinopel und den USA.<ref name="platzhoff" />

Vela stellte regelmässig beim Salon de Paris aus. Für seine dort 1863 gezeigte Allegorie Italien dankt Frankreich wurde er 1864 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.<ref name="hls" /><ref name="brunati" /> Auf die Bestellung von Kaiserin Eugénie schuf er das Kolumbus-Denkmal (1867) für Colón.<ref name="brunati" /><ref name="platzhoff" /> Die Skulptur Die letzten Augenblicke Napoleons I. wurde 1867 bei der Pariser Weltausstellung 1867 gezeigt und von Napoleon III. erworben.<ref name="brunati" /> Vela erhielt dafür eine Medaille erster Klasse<ref name="brunati" /> und wurde zum Offizier der Ehrenlegion befördert.<ref name="seubert">Adolf Seubert: Die Künstler aller Zeiten und Völker oder Leben und Werke der berühmtesten Baumeister, Bildhauer, Maler, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen etc. von den frühesten Kunstepochen bis zur Gegenwart. Nach den besten Quellen bearb. Nachträge seit 1857: Neuere Forschungen über ältere Künstler, sowie alphabetische Übersicht der Künstler der Gegenwart und ihrer Leistungen. Ebner & Seubert, 1870 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 4. Mai 2020]).</ref>

1867–1891 Ligornetto

Datei:Villa Vela di Ligornetto - panoramio - © Francesco Stoppa.jpg
Vincenzo Velas Villa, das heutige Museo Vincenzo Vela in Ligornetto

1867 gab er seine Lehrtätigkeit an der Accademia Albertina auf und kehrte nach Ligornetto zurück.<ref name="museo" /> Dort hatte er zuvor eine Villa erbauen lassen, die zugleich als Wohnsitz, Atelier sowie als Privatmuseum diente, das er 1880 der Öffentlichkeit zugänglich machte.<ref name="hls" /> Seine Pläne, im Tessin eine Kunstschule zu errichten – möglicherweise sogar im Anschluss an sein Museum –, scheiterten an mangelnder Unterstützung durch die Behörden.<ref name="platzhoff" />

Vela nahm Aufträge für Porträts und Grabdenkmäler an, bisweilen auch für im Massstab reduzierte Reproduktionen seiner bekanntesten Werke. Den Ecce Homo schuf er für die Cappella Giulini della Porta in Usmate Velate. Eine Kopie davon befindet sich auf Vincenzo Velas Grab in Ligornetto.

1873 wurde er von der Stadt Genf mit der Aufgabe betraut, das Mausoleum für Herzog Karl II. von Braunschweig zu errichten, der im Genfer Exil gestorben war. Da es nicht zu einem Konsens bezüglich des künstlerischen Stils kam, kündigte Vela den Vertrag.<ref name="brunati" />

Als politisch engagierter Mensch war Vela von 1877 bis 1881 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Tessin. Ab 1881 war er beratendes Mitglied der Kantonskommission für Bildung und setzte sich in diesem Rahmen für die Armen sowie die öffentliche Bildung ein.<ref name="hls" /> Nach dem Tessiner Putsch 1890 reiste er nach Zürich, um sich für den Freispruch der Angeklagten einzusetzen.<ref name="platzhoff" />

Datei:Monumento alle vittime del lavoro (Airolo) (Vincenzo Vela 1883) (1932) 01.jpg
Die Opfer der Arbeit, 1882

Ein Beispiel für Velas soziales Engagement ist das monumentale Hochrelief Die Opfer der Arbeit (1882), das er aus eigenem Antrieb und ohne Bezahlung fertigte – als Tribut an die namenlosen Bergleute, die während der Bauarbeiten des Gotthard-Eisenbahntunnels verunglückten. Das Gipsmodell wurde 1883 auf der ersten Schweizerischen Landesausstellung in Zürich präsentiert. Erst postum entstanden zwei Bronzegüsse des Werks, die sich heute in Rom (Galleria Nazionale d’Arte Moderna, 1895) und in Airolo (Bahnhof, 1932) befinden.<ref>Barbara Basting: Kein grosser Bahnhof für «Die Opfer der Arbeit» Im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums vom 24. Januar 2023</ref><ref name=":5">Le vittime del lavoro. In: Catalogo generale dei Beni Culturali. 2011, abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Im Auftrag der Stadt Como entstand 1888–89 sein letztes öffentliches Werk, das fast vier Meter hohe Standbild zu Ehren von Giuseppe Garibaldi und der «Tage von Como» im Jahr 1848. Hierfür entwickelte er in kolossalen Dimensionen eine Modellierung, die für eine Umsetzung in Bronze gedacht war – eine Technik, in der er schon beim Grabmal der Maria Demartini Scala und beim Denkmal für Agostino Bertani gearbeitet hatte.

Vela wurden zahlreiche Ehrungen und Würdigungen seines Werkes zuteil. Er nahm an bedeutenden internationalen Ausstellungen teil wie beispielsweise mehrfach an den Pariser Weltausstellungen sowie den Weltausstellungen in London 1862 und in Dublin 1865.<ref name="hls" /> 1882 wurde er als auswärtiges Mitglied in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen.

Vincenzo Vela starb am 3. Oktober 1891 nach kurzer Krankheit, seine Frau im Jahr 1892.<ref name="platzhoff" /> Sein einziger Sohn, der Maler Spartaco Vela (1854–1895),<ref>Museo Vincenzo Vela: Spartaco Vela. Abgerufen am 2. Mai 2020.</ref> vermachte gemäss dem Willen seines Vaters das Künstlerhaus-Museum mit allen darin erhaltenen Werken der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter der Bedingung, es als Museum oder Bildungsanstalt für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten.<ref name="platzhoff" /><ref name="museo" />

Velas Grab in Ligornetto

Datei:Tomb Vincenzo Vela 01.jpg
Vincenzo Velas Grabmal auf dem Friedhof Ligornetto

Auf dem Friedhof von Ligornetto steht das 1893 von Augusto Guidini erbaute Mausoleum. Es zeigt Vela auf einem Trauerbett, darüber eine Kopie seines für die Cappella Giulini della Porta geschaffenen Ecce Homo.<ref>Ecce Homo – Vincenzo Vela. Abgerufen am 6. Mai 2020.</ref> Am Fuss zeigt ein Stillleben in Bronze Karabiner, Hammer, Meissel und Orden: die Attribute des gefeierten Republikaners und Bildhauers.

Museo Vincenzo Vela in Ligornetto

Gemäss dem Testament Velas wurde 1898 in seiner Villa ein Museum, das heutige Museo Vincenzo Vela,<ref>Museum Vincenzo Vela. Abgerufen am 28. Juli 2025.</ref> eröffnet. Die in der Sammlung enthaltenen originalen Gipsmodelle, Entwürfe in Ton, Zeichnungen, Projekte und Fotografien ermöglichen eine detaillierte Auseinandersetzung mit den künstlerischen, politischen und funktionellen Absichten des Bildhauers und bieten zugleich einen vielschichtigen Einblick in die Epoche, in der die Fundamente für die freien Demokratien des Westens gelegt wurden. Im Museum befinden sich ausserdem der Nachlass von Lorenzo Vela und Spartaco Vela sowie u. a. Gemälde lombardischer und piemontesischer Künstler des 19. Jahrhunderts.

Auszeichnungen

  • 1854: Ernennung zum Cavaliere dell’Ordine dei Santi Maurizio e Lazzaro<ref name="brunati" />
  • 1864: Ernennung zum Chevalier de la Légion dʼhonneur
  • 1867: Ernennung zum Officier de la Légion d’Honneur<ref name="seubert" />

Werke (Auswahl)

Bild Werk Jahr Gemeinde Standort Anmerkungen
Datei:Statua del vescovo Giuseppe Maria Luvini by Vincenzo Vela.jpg Standbild von Bischof Giuseppe Maria Luvini 1844 Lugano Palazzo Civico<ref>Mons. Giuseppe Maria Luvini 1722-1790. In: Lugano Cultura. Abgerufen am 17. März 2026.</ref>
Der Sklavinnenverkäufer (Il venditore di schiave) 1844–1846 Mailand Pinacoteca di Brera<ref>Cecilia Ghibaudi: Il venditore di schiave di Vincenzo Vela. Dalla collezione di Pietro Mazzola alla Pinacoteca di Brera. In: MDCCC 1800. Nr. 4, Juli 2015, ISSN 2280-8841 (PDF).</ref> auch Der Sklavenhändler (ll mercante di schiavi)<ref name=":8" />
Grabmal von Maddalena Adami Bozzi 1845 Pavia Monumentalfriedhof San Giovannino<ref>Monumento funebre, opera isolata di Vela Vincenzo (sec. XIX). In: Catalogo generale dei Beni Culturali. 2006, abgerufen am 17. März 2026.</ref>
Grabmal von Cecilia Rusca 1846 Locarno Friedhof<ref name=":4">Simona Martinoli, Lucia Pedrini-Stanga: Arte fra le tombe. La scultura funeraria in Ticino tra Otto e Novecento. In: Kunst + Architektur in der Schweiz. Band 61, Nr. 3, 2010, S. 30–40, hier 32, doi:10.5169/seals-394474.</ref>
Datei:Vincenzo Vela (1820-1891) La preghiera del mattino, Palazzo Morando (marmo, 1846).jpg Das Morgengebet (La preghiera del mattino) 1846 Mailand Palazzo Morando 1846 an der Brera ausgestellt
Datei:Vincenzo Vela - La preghiera del mattino, 1865, Kunsthaus Zürich.jpg 1865 Zürich Kunsthaus Zürich<ref>La preghiera del mattino. In: Kunsthaus Zürich. Abgerufen am 18. März 2026.</ref> Replik mit geringfügigen Differenzen
Datei:Spartaco by Vincenzo Vela 01.jpg Spartakus (Spartaco) 1850 Lugano Palazzo Civico 1851 an der Brera ausgestellt, seit 1945 am heutigen Standort
Datei:Desolazione by Vincenzo Vela.jpg La Desolazione 1850 Lugano Parco Ciani 1851 an der Brera ausgestellt
Datei:Cappella Gregorini Bingham - Certosa (Bologna) 2021 abc5.jpg 1875 Bologna Cimitero della Certosa, Grabmal von Adelaide Gregorini Bingham
Der Engel der Auferstehung (L’Angelo della Resurrezione) 1850 Chiasso Grabmal von Costantino Bernasconi<ref name=":7">Chiara Pazzaglia: Vela, Vincenzo. In: Dizionario Biografico degli Italiani. 2020, abgerufen am 25. März 2026.</ref> auch Der Engel des Jüngsten Gerichts (L’Angelo del Giudizio), befand sich ursprünglich in der Casa Bernasconi in Chiasso<ref name=":8" />
Datei:Monumento rappresentante la marchesa Maria d'Adda Isimbardi, ante 1910 - Archivio Meraviglioso ICM BC1911n35f8.jpg Die Gräfin Maria Isimbardi d'Adda auf dem Totenbett (La contessa d'Adda negli estremi momenti di vita) 1851–1853 Arcore Villa Borromeo d’Adda, Cappella Vela<ref name=":1">La Cappella Vela. In: Villa Borromeo d'Adda. 18. November 2024, abgerufen am 18. März 2026.</ref> 1853 platziert
Die Schmerzensreiche (Addolorata) oder Mater dolorosa 1852 Arcore Villa Borromeo d’Adda, Cappella Vela<ref name=":1" />
Datei:Addolorata by Vincenzo Vela, Ligornetto.jpg Ligornetto Friedhof
Die Geschichte (La Storia) 1852 Olivone Friedhof, Grabmal von Vincenzo Dalberti und Giovanni Martino Soldati<ref name=":7" /><ref>Vincenzo D'Alberti. In: Find a Grave. Abgerufen am 25. März 2026.</ref><ref name=":8">Giulio Cesare Marchi Castellini: Elenco delle principali opere eseguite dallo scultore Vincenzo Vela. In: Antonio Allegri detto il Correggio, Vincenzo Vela, Luigi Asioli. Fratelli Palazzi, Correggio 1880, S. 221–227 (Digitalisat auf Google Books).</ref>
Datei:Original Model of the Portrait of Leopoldina d'Adda with Her Dog.jpg Bildnis der jungen Gräfin Leopoldina d’Adda mit Hund (Ritratto della contessina Leopoldina d'Adda col cane) 1852–1854 Privatbesitz Bild zeigt das Gipsmodell
Datei:Tomba Calosso, Cimitero monumentale di Torino 02.jpg Flachrelief Kindesliebe (Amor figliale)<ref name=":8" /> und Büste von Tommaso Calosso 1853 Turin Cimitero monumentale, Grabmal der Familie Calosso (Arcata 8)<ref name=":6">Julius Carotti: Vincenzo Vela. In: Zeitschrift für bildende Kunst. NF 4, 1893, S. 36–43 (archive.org).</ref><ref name=":2" /> das Relief zeigt ein libierendes Mädchen
Datei:Tomba Prever, Torino 02.jpg Die Hoffnung (La Speranza) 1853/54 Turin Cimitero monumentale, Grabmal der Familie Prever (Arcata 26)<ref name=":6" /><ref name=":2">Capolavori e meraviglie del Cimitero monumentale di Torino. In: Museo Torino. 2018, abgerufen am 19. März 2026.</ref>
1855/56 Riva del Garda Villa de Lutti, Kapelle, Grabmal von Vincenzo de Lutti senior<ref>Stella Fava: Lo scultore Giovanni Strazza e il monumento funebre a Maria de Lutti. In: Il Sommolago. Band 42, Nr. 1, 2025, S. 153–155.</ref> erst 1867 platziert
Datei:La Giustizia by Vincenzo Vela, Ligornetto.jpg Justitia (La Giustizia) 1855 Ligornetto Piazza Volontari, Öffentliche Waage<ref name=":0">Percorsi culturali sostenibili nel Mendrisiotto. In: Musei d'Arte del Mendrisiotto. Abgerufen am 18. März 2026.</ref> Sandsteinstatue, Geschenk Velas an seine Geburtsgemeinde
Resignation (Rassegnazione) 1855 Vicenza Cimitero monumentale, Grabmal der Familie Loschi (n. 117)
Datei:Funerary monument of Gaetano Donizetti, Basilica di Santa Maria Maggiore, Bergamo Alta -detail- (31117728084).jpg Die trauernde Harmonie (L'Armonia dolente) 1855 Bergamo Kirche Santa Maria Maggiore, Grabmal von Gaetano Donizetti
Datei:Padova - Museo Bottacin - 2024-09-27 21-41-11 015.jpg Flora oder Der Frühling (La Primavera) 1856–1858 Padua Museo Bottacin<ref>Sala dell' 800 - Museo Bottacin. In: Giovani Artisti. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>
Datei:Museo Vincenzo Vela Ligornetto 04.jpg 1875 ca. Ligornetto Museo Vincenzo Vela
Datei:Flora (Vincenzo Vela) 1882.jpg 1882 Mailand Galleria d’Arte Moderna
Der Schutzengel (L’Angelo Custode) 1856 Turin Galleria civica d’arte moderna e contemporanea<ref name=":3">Monumento funebre a Tito Pallestrini. In: GAM Torino. Abgerufen am 17. März 2026.</ref> ursprünglich am Grabmal von Tito Pallestrini auf dem Friedhof Turin
1861 Costa di Mezzate Castello Camozzi Vertova<ref name=":3" />
Datei:Elisabetta Enderlin Vegezzi di Vincenzo Vela Cimitero Lugano Sud 18.jpg Porträt von Elisabetta Enderlin Vegezzi 1856 Lugano Monumentalfriedhof
Datei:Guillermo Tell by Vincenzo Vela.jpg Telldenkmal 1856 Lugano Rivetta Guglielmo Tell
Datei:Monument to Cesare Balbo by Vincenzo Vela 03.jpg Cesare-Balbo-Denkmal 1856 Turin Giardino Aiuola Balbo<ref>Monumento a Cesare Balbo. In: Museo Torino. Abgerufen am 18. März 2026.</ref>
Datei:Tomba di Giacinto Provana di Collegno, Torino 04.jpg Hochrelief mit der trauernden Margherita Trotti Bentivoglio 1857 Turin Cimitero monumentale, Grabmal von Giacinto Provana di Collegno (Arcata 126)<ref name=":6" /><ref name=":2" />
Datei:Vincenzo Vela, Monumento a Gabrio Piola (1857) Accademia di Brera, Milano.jpg Standbild von Gabrio Piola 1857 Mailand Palazzo di Brera, Ehrenhof
Datei:Vincenzo Vela, Monumento a Tommaso Grossi (1858) Accademia di Brera.jpg Standbild von Tommaso Grossi 1856–1858 Mailand Palazzo di Brera, Ehrenhof
Datei:2012 - panoramio (201).jpg Der Bannerträger (L’Alfiere) 1856–1858 Turin Palazzo Madama, Denkmal des Sardischen Heers
Datei:Monument to Antonio Rosmini, Vincenzo Vela, (Stresa).jpg Grabmal von Antonio Rosmini 1858 Stresa Chiesa del Santissimo Crocifisso
Datei:Minerva by Vincenzo Vela 05.jpg MinervaGöttin der Wissenschaft (Minerva – Dea della Scienza) 1858 Turin Palazzo dell’Università<ref name=":9">Minerva - The Goddess of Science. In: Google Arts & Culture. Abgerufen am 18. März 2026.</ref> ursprünglich im Auftrag des portugiesischen Königs Peter V. für die Universität Lissabon ausgeführt<ref name=":9" /><ref name=":8" />
Engel, der Blumen verstreut (Angelo che sparge fiori) 1858 Bergamo Cimitero monumentale, Grabmal der Familie Piazzoni<ref>Giorgio Zanchetti: Tracce di studio per l’attività di Vincenzo Vela a Bergamo. In: Svizzeri a Bergamo. Sonderausgabe von Arte e Storia. Band 10, Nr. 44, 2009, S. 314–327, hier 319 f. (PDF).</ref> basiert auf dem Schutzengel (1856) in Turin<ref name=":3" />
Datei:Monument to Daniele Manin in Turin 02.jpg Daniele-Manin-Denkmal 1858–1861 Turin Giardino Aiuola Balbo<ref>Monumento a Daniele Manin. In: Archivio della scultura. 10. Juli 2007, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Bildnis von Adelina Nigra 1861 Sartirana Lomellina Istituto Adelina Nigra<ref>Viaggio d'autore ...a Sartirana per un dipinto del Cinquecento. In: Il Monferrato. 25. Mai 2018, abgerufen am 16. April 2026.</ref>
Datei:Le due regine by Vincenzo Vela 01.jpg Königinnengruppe 1861 Turin Santuario della Consolata zeigt Maria Theresia von Österreich-Toskana (Gemahlin von Karl Albert) und Adelheid von Österreich (Gemahlin von Viktor Emanuel II.)
Datei:Château de Compiègne-La France Impériale secourant l'Italie-20150303.jpg Italien dankt Frankreich (L’Italia riconoscente alla Francia) 1861–1862 Compiègne Schloss Compiègne
Datei:Monument to Camillo Benso, Count of Cavour.jpg Standbild von Camillo Benso von Cavour 1861–1863 Genua Palazzo della Borsa Merci 1942 bei einem Bombardement zerstört (Bild zeigt Gipsmodell)
Datei:Monument to Luigi Gallo by Vincenzo Vela 03.jpg Standbild von Luigi Gallo 1863 Turin Palazzo dell’Università<ref>Luigi Gallo's monument. In: Wikidot. Abgerufen am 22. März 2026.</ref>
Datei:Vincenzo Vela - Tre bagnanti, Museo Vincenzo Vela.jpg Drei Badende (Tre bagnanti) 1863 Ligornetto Museo Vincenzo Vela nie ausgeführtes Gipsmodell
Datei:PD Dante 1392.jpg Standbild von Dante Alighieri 1864–1865 Padua Loggia Amulea
Datei:Vincenzo Vela - Dante, Museo Vincenzo Vela, Ligornetto.jpg 1865–1866 Ligornetto Museo Vincenzo Vela
Datei:Padova - Loggia Amulea 2091.jpg Standbild von Giotto 1864–1865 Padua Loggia Amulea
Datei:Vincenzo Vela - Giotto, Museo Vincenzo Vela, Ligornetto.jpg 1865–1866 Ligornetto Museo Vincenzo Vela
Datei:Torino - Palazzo Reale 0585.JPG Standbild von Karl Albert 1864–1865 Turin Palazzo Reale<ref>Ritratto di Carlo Alberto di Savoia-Carignano. In: Catalogo generale dei Beni Culturali. 2018, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Datei:Sala del Colombario, Certosa di Bologna, monumento Murat Pepoli abc2.JPG Standbild von Joachim Murat 1865 Bologna Cimitero della Certosa, Grabmal von Letizia Murat
Datei:Vittorio Emanuele II Torino.jpg Standbild von Viktor Emanuell II. 1865 Turin Palazzo Civico, Vorhalle 1866 eingeweiht
Datei:Versailles - Château - Vestibule Napoléon - Les derniers moments de Napoléon Ier à Sainte-Hélène (Vincenzo Vela).jpg Die letzten Augenblicke Napoleons I. (Gli ultimi momenti di Napoleone I) 1866 Versailles Schloss Versailles
Datei:Estatua Cristóbal Colón Paseo Washington.jpg Kolumbus-Denkmal 1867 Colón 1870 eingeweiht
Datei:Gentilino Cimitero 20110719 1.jpg Das Gebet (La preghiera) 1867<ref name=":4" /> Collina d’Oro-Gentilino Friedhof S. Abbondio, Grabmal von Pietro Boffa<ref>Chiesa di S. Abbondio e ossario. In: Ticino.ch. Abgerufen am 22. März 2026.</ref>
Datei:Ecce Homo, Vincenzo Vela.jpg Ecce Homo 1868 Usmate Velate Friedhof, Oratorio San Felice (Cappella Giulini della Porta)
Datei:Vincenzo Vela - Ecce Homo (Cimitero di Ligornetto).jpg Ligornetto Friedhof, Grabmal von Vincenzo Vela<ref name=":0" /><ref>Ecce Homo. In: Google Arts & Culture. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>
Datei:Monumento Turconi.jpg Standbild von Alfonso Turconi 1868 Mendrisio Palazzo Turconi<ref name=":0" />
Gisant von Marie-Louise Joséphine Dufresne 1868 La Tour Grabkapelle der Familie Dufresne-Sommeiller (im Park des Hôpital Départemental Dufresne Sommeiller)<ref>Gisant en marbre. In: Mémoire Alpine. Abgerufen am 23. März 2026.</ref> die Verewigte starb mit 13 Jahren
Der Engel der Auferstehung (L’Angelo della Resurrezione) 1869 Pinerolo Friedhof, Grabmal von Giuseppe Bertea<ref>Inaugurato il restauro dell’ Angelo della Resurrezione dello scultore Vincenzo Vela. In: Lions Clubs. 16. September 2024, abgerufen am 16. April 2026.</ref> 2024 restauriert
Datei:Artgate Fondazione Cariplo - Vela Vincenzo, Ritratto della marchesa Virginia Busti Porro adolescente.jpg Porträt der Marquise Virginia Busti Porro als junges Mädchen 1871 Mailand Gallerie d'Italia, Sammlung der Stiftung Cariplo<ref>Portrait of Marquise Virginia Busti Porro as a Young Girl. In: Gallerie d'Italia. Abgerufen am 24. März 2026.</ref>
Datei:Vincenzo Vela - La Libertà, Museo Vincenzo Vela.jpg Libertas (La Libertà) 1872 Mailand Cimitero monumentale, Krypta des Famedio ursprünglich auf dem Grabmal der Gebrüder Ciani, nach dessen Aufhebung verschollen, 2025 zurückgebracht<ref>La Libertà di Vincenzo Vela torna al Monumentale. In: Cimitero Monumentale. 14. August 2025, abgerufen am 18. März 2026.</ref> (Bild zeigt Gipsmodell)
Datei:Milano kramer 3 DSC 5215.jpg Die trauernde Wissenschaft (La Scienza dolente) und Grabgenius (Genio funerario) 1872 Mailand Cimitero monumentale, Grabmal von Edoardo und Antonio Kramer
Datei:Preghiera dei morti - Vincenzo Vela (cropped).jpg Das Totengebet (La preghiera dei morti) 1874 Usmate Velate Friedhof, Oratorio San Felice (Cappella Giulini della Porta)
Datei:VelaVincenzoMeditazione.JPG Meditation (La Meditazione) 1881–1882 Grancia Friedhof, Grabmal von Maria Scala De Martini<ref name=":4" />
Die Opfer der Arbeit (Le vittime del lavoro) 1882 Rom Galleria Nazionale d’Arte Moderna 1895 gegossen<ref name=":5" />
Datei:Monumento alle vittime del lavoro (Airolo) (Vincenzo Vela 1883) (1932) 01.jpg Airolo Viale Stazione 1931 gegossen
Datei:Milano mon Agostino Bertani.JPG Agostino-Bertani-Denkmal 1887–1888 Mailand Piazza Fratelli Bandiera
Datei:Como monumento a Giuseppe Garibaldi.jpg Giuseppe-Garibaldi-Denkmal 1888–1889 Como Piazza della Vittoria
Datei:Chapel of the Villa Melzi (Bellagio) - DSC02808.JPG Grabmal von Herzog Lodovico Melzi d’Eril 1890 Bellagio Villa Melzi d’Eril, Cappella gentilizia

Literatur (Auswahl)

  • Giulio Cesare Marchi Castellini: Elenco delle principali opere eseguite dallo scultore Vincenzo Vela. In: Antonio Allegri detto il Correggio, Vincenzo Vela, Luigi Asioli. Fratelli Palazzi, Correggio 1880, S. 221–227 (Digitalisat auf Google Books).
  • Eduard Platzhoff-Lejeune: Vincenzo Vela. In: Die Schweiz. Schweizerische illustrierte Zeitschrift. 14. Jg., 1910, S. 383–387 (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich).
  • Nancy J. Scott: Vincenzo Vela 1820–1891 Garland Publishing, New York / London 1979 (Dissertation New York University, 1978).
  • Georg Kreis: Unten und oben. Vincenzo Velas «Vittime del lavoro» von 1882/83. In: Bernard Degen et al. (Hrsg.): Fenster zur Geschichte. 20 Quellen – 20 Interpretationen. Festschrift für Markus Mattmüller. Basel/Frankfurt a. M. 1992, S. 163–182.
  • Giorgio Zanchetti: Vincenzo Vela scultore 1820-1891. Dissertation, Critica, Teoria e Storia della letteratura e delle arti, IX ciclo, Koordinator Giuseppe Farinelli, Referent Luciano Caramel. Università Cattolica del Sacro Cuore di Milano, Mailand 1998.
  • Gianna A. Mina Zeni (Hrsg.): Museo Vela. Le collezioni. Scultura, pittura, grafica, fotografia. Lugano 2002.
  • Marc-Joachim Wasmer: Il Museo Vela a Ligornetto. La casa-museo dello scultore ticinese Vincenzo Vela. Bern 2003.
  • Marc-Joachim Wasmer: Museo Vincenzo Vela in Ligornetto. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2020.

Weblinks

Einzelnachweise

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