Zum Inhalt springen

Steffi Graf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. April 2026 um 23:30 Uhr durch imported>HvW (link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Steffi Graf Tennisspieler
Steffi Graf
Steffi Graf
Steffi Graf, 2010
Spitzname: Fräulein Vorhand<ref>Guido Knopp: Steffi Graf holt den Golden Slam in: Sternstunden der Deutschen. Edel Elements, 2017, ISBN 978-3-95530-969-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Steffi Graf, in: Stephanie Wodianka und Juliane Ebert: Metzler Lexikon moderner Mythen: Figuren, Konzepte, Ereignisse. Metzler Verlag, 2014, S. 181. [1]</ref>
Die Gräfin<ref>Boris Becker über Steffi Graf: „Man hat sie ja nicht umsonst die Gräfin genannt“, neuepresse.de, 11. Juni 2019</ref>
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag: 14. Juni 1969
(56 Jahre)
Größe: 176 cm
1. Profisaison: 1982
Rücktritt: 13. August 1999
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Preisgeld: 21.895.277 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 900:115
Karrieretitel: 107
Höchste Platzierung: 1 (17. August 1987)
Wochen als Nr. 1: 377
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 22
Australian Open S (1988, 1989, 1990, 1994)
French Open S (1987, 1988, 1993, 1995, 1996, 1999)
Wimbledon S (1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996)
US Open S (1988, 1989, 1993, 1995, 1996)
Doppel
Karrierebilanz: 173:72
Karrieretitel: 11
Höchste Platzierung: 3 (2. März 1987)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 1
Australian Open HF (1988, 1989)
French Open F (1986, 1987, 1989)
Wimbledon S (1988)
US Open HF (1986–1989)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open AF (1991)
French Open 2R (1994)
Wimbledon HF (1999)
US Open 1R (1984)
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Gold Seoul 1988 Einzel
Bronze Seoul 1988 Doppel
Silber Barcelona 1992 Einzel
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)
Datei:Steffi Graf signature.png

Stefanie Maria „Steffi“ Graf (* 14. Juni 1969 in Mannheim) ist eine ehemalige deutsche Tennisspielerin. Sie ist mit 22 gewonnenen Grand-Slam-Turnieren und dem Rekord von 377 Wochen an der Spitze der Weltrangliste eine der erfolgreichsten Spielerinnen der Geschichte. 1988 siegte sie bei allen vier Grand-Slam-Turnieren sowie den Olympischen Spielen und gewann so als bisher einzige Person den Golden Slam.

Leben

Die 1970er-Jahre: Die Anfänge

Steffi Graf wurde 1969 in Mannheim-Neckarau geboren.<ref>Erinnerung an Steffi Graf. 16. September 2019, abgerufen am 19. Januar 2024.</ref> Sie war drei Jahre alt, als sie in ihrer Heimatgemeinde Brühl 1973 zum ersten Mal einen Tennisschläger in die Hand nahm. Inspiriert wurden diese ersten Versuche durch Vater Peter Graf (1938–2013). Dieser arbeitete als Versicherungskaufmann und Gebrauchtwagenhändler, entdeckte mit 27 Jahren den Tennissport für sich und brachte es innerhalb weniger Jahre zum Spieler in der deutschen Regionalliga und zum diplomierten Tennistrainer.

Graf wurde früh auf die motorische Begabung seiner Tochter aufmerksam und förderte diese durch fortschreitend schwierigere Aufgaben. Schon zwei Jahre später gewann Steffi Graf das traditionelle „Jüngsten-Turnier“ in München. 1977 gelangen der erst Siebenjährigen weitere Turniersiege. Überzeugt vom Ausnahmetalent der Tochter gab Graf zwei Jahre später seine bisherigen Berufe auf und widmete sich fortan ausschließlich dem sportlichen Erfolg seiner Tochter. Zudem engagierte er die polnische Tennisspielerin Daniela Nosek, ehemalige Nummer 92 der Damen-Weltrangliste, als Partnerin für seine Tochter.

1980–1986: Aufstieg eines „Wunderkindes“

1981 startete Steffi Graf erstmals bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen und sorgte für Aufsehen: Die damalige Weltranglisten-Achtzigste Eva Pfaff konnte erst nach drei umkämpften Sätzen gegen Graf gewinnen. Das Spiel der Elfjährigen zeichnete sich dabei vor allem durch Schnelligkeit und eine hart geschlagene Vorhand aus, mit der es ihr immer wieder gelang, das Spielgeschehen zu bestimmen. Graf wurde in der deutschen Fachpresse als „Wunderkind“ bezeichnet. Der damalige Bundestrainer Klaus Hofsäss sagte, Graf sei das größte Talent, das es in Deutschland je gegeben habe. In ihrer Altersklasse sei sie weltweit ohne Konkurrenz.

1982 gewann Graf als Dreizehnjährige die Deutsche Jugendmeisterschaft der Achtzehnjährigen. Am 18. Oktober 1982 wurde sie im Alter von dreizehn Jahren und vier Monaten bei der WTA als Profispielerin gemeldet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />No.1 Spotlight: Steffi Graf (Memento vom 22. Januar 2016 im Internet Archive), wtatennis.com</ref> Angesichts des ungewöhnlich frühen Zeitpunkts des Übertritts zu den Profis ernteten Vater und Tochter neben Zustimmung auch Kritik. Nicht wenige Fachleute und Trainer fürchteten das rasche mentale und körperliche Ausbrennen des so bezeichneten „Jahrhunderttalents“. Diesen Einwänden begegnete sie mit den Worten: „Ich will es aber so.“

Eine Woche später tauchte sie als Nummer 214 erstmals in der Weltrangliste auf. Sie war damit zunächst die jüngste Spielerin, die je im Ranking erschienen war. Graf debütierte beim Hallenturnier in Filderstadt, wo sie in der ersten Runde auf die zwanzigjährige ehemalige Weltranglisten-Erste Tracy Austin traf, der sie mit 4:6 und 0:6 deutlich unterlag. Austin, selbst ehemaliges „Wunderkind“ und jüngste Siegerin der US Open, war wenig beeindruckt und äußerte angesichts des nun auch international immer stärker werdenden Interesses an Graf, es gebe in Amerika Hunderte von Mädchen mit denselben Fähigkeiten.

Datei:Steffi Graf (Wimbledon 2009) 13 (cropped).jpg
Steffi Graf, die für ihre starke Vorhand bekannt war, bei einem Schaukampf in Wimbledon (2009)
Datei:Steffi Graf backhand.jpg
Steffi Graf, Rückhand in Wimbledon 2009

1983 spielte Graf erstmals bei den French Open in Paris und erreichte dort die zweite Runde. Trotz der frühen Niederlage richtete sich der Fokus der Fachwelt in immer stärkerem Maße auf die junge Deutsche. Im September stand sie im Halbfinale der Juniorinnen bei den US Open. Grafs ungewöhnlich hart geschlagene Vorhand gab zum ersten Mal Anlass zu mannigfaltigen technischen Analysen. Experten äußerten die Meinung, dass Graf die beste Dreizehnjährige sei, die der Tennissport bisher gesehen habe. Am Jahresende stand sie auf Platz 98 der Weltrangliste. Mit einer Sondergenehmigung des Landes Baden-Württemberg beschlossen Vater und Tochter gemeinsam Steffi Grafs Abgang von der Realschule.

1984 erreichte Graf bei den Australian Open das Achtelfinale. Als bis dahin größter Erfolg in ihrer Karriere wurde eingeschätzt, dass sie bei den Internationalen Tennis-Meisterschaften in Berlin im Mai 1984 im Alter von 14 Jahren die Nummer eins der Setzliste, Bonnie Gadusek, mit 6:0, 6:4 bezwang.<ref>14jährige Steffi Graf schlug Nummer eins. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 18. Mai 1984, abgerufen am 20. November 2021.</ref> Beim Turnier von Wimbledon musste 1984 die erfahrene Britin Jo Durie all ihre Kräfte aufbieten, um die fünfzehnjährige Gegnerin 9:7 im dritten Satz niederzuhalten.

Augenzeugin Kathleen McKane Godfree, eine zweimalige Wimbledon-Siegerin der 1920er-Jahre, äußerte angesichts des Spiels die Überzeugung, dass Graf in zwei Jahren nur noch schwer zu schlagen sein werde. Einige Wochen später siegte die fünfzehnjährige Graf bei dem als Schauveranstaltung geführten olympischen Turnier in Los Angeles als jüngste Teilnehmerin des Feldes. Im Herbst des Jahres besiegte sie beim Turnier in Filderstadt im Viertelfinale mit Claudia Kohde-Kilsch erstmals eine Top-Ten-Spielerin und erreichte damit zum ersten Mal das Finale eines WTA-Turniers. Am Jahresende belegte Graf Platz 22 der Weltrangliste.

1985 erreichte sie in Paris und Wimbledon jeweils das Achtelfinale. Am Jahresende stand sie auf Platz 6 der Weltrangliste, ohne ein Turnier gewonnen zu haben. Das Jahr begann mit einem von ihrem Vater verordneten Verzicht auf die Australian Open, der der körperlichen Regeneration und der Verbesserung der spielerischen Fähigkeiten zugutekommen sollte. Beim Sandplatzturnier in Miami traf Graf im Halbfinale erstmals auf die beste Grundlinienspielerin ihrer Zeit, die Weltranglisten-Zweite Chris Evert; sie unterlag ihr. Die beiden standen sich im Jahresverlauf auch in Hilton Head, Berlin und Paris gegenüber – jeweils noch mit dem besseren Ende für Evert. Auch in Wimbledon erreichte Graf das Achtelfinale. Dort scheiterte sie knapp in drei Sätzen an der Weltranglisten-Vierten und Rasenspezialistin Pam Shriver, deutete aber bereits ihr Potenzial auf den schnellsten Plätzen an.

Bei den US Open in Flushing Meadows gelang der Deutschen dann erstmals der Einzug ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Hier kam es zu einer Premiere: Das sechzehnjährige „Wunderkind“ traf auf Martina Navrátilová (damals 29 Jahre alt), die zusammen mit Chris Evert das Welttennis der Frauen seit Anfang der 1980er Jahre dominierte. Navrátilová gewann mit 6:2 und 6:3. Sie betonte auf Nachfragen, Graf habe alles, um ganz nach oben zu kommen, wenn sie verletzungsfrei bliebe. 1985 gewann Graf bereits über eine halbe Million DM an Preisgeld.<ref name="ReferenceA">Skandal, große Affären in Deutschland, Dokumentation ZDFinfo vom 4. Mai 2019</ref>

Navrátilovás Vorhersage traf schnell ein: Graf siegte 1986 bei insgesamt acht Turnieren. Sie stand am Jahresende auf Platz drei der Rangliste und hatte nur noch die beiden Amerikanerinnen vor sich. Bei den Hartplatzturnieren im Frühjahr kam es wiederum zum Zusammentreffen mit Evert, die beide Endspiele klar in zwei Sätzen gewann. Wenig später aber gewann Graf das Sandplatzturnier in Hilton Head Island. Sie schlug dabei die Weltranglisten-Zweite mit 6:4 und 7:5 und holte ihren ersten Turniersieg bei den Profi-Spielerinnen. Beim Heimturnier der Deutschen, bei den German Open in Berlin, kam es zu einem weiteren denkwürdigen Zusammentreffen: Im Finale spielten Graf und die Weltranglisten-Erste Navrátilová zum dritten Mal gegeneinander – und die Sechzehnjährige besiegte die amerikanische Tennislegende überraschend mit 6:2 und 6:3.

Diese zeigte sich angesichts der ersten Niederlage gegen den Teenager, in dem die internationale Expertenschar bereits die Thronfolgerin der Amerikanerin erblickte, sichtlich emotional berührt. Später erreichte Graf auch das Halbfinale der US Open. Wieder war Titelverteidigerin Navrátilová ihre Gegnerin. Der schnellere Hartplatz kam dem Serve- und Volley-Spiel Navrátilovás eher entgegen und sie gewann knapp mit 6:1, 6:7 (3:6) und 7:6 (10:8). In der anschließenden Hallensaison erreichte Graf bei den abschließenden Virginia-Slims-Championships der besten Tennisspielerinnen des Jahres das Endspiel – erneut gegen Navrátilová. Auch hier unterlag Graf in zwei Sätzen. Am Jahresende stand sie weiter auf Rang drei der Weltrangliste.

1987: Das Jahr des Durchbruchs: Sieg in Paris und Weltranglistenerste

Das Jahr 1987 brachte den endgültigen Durchbruch und stand im Zeichen des Duells mit Navrátilová. Graf verlor nur zwei von 75 Matches, gewann elf Turniere, siegte erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier und übernahm die Führung der Weltrangliste.

Wie im Vorjahr verzichtete Graf auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres und arbeitete mit ihrem neuen Trainer Pavel Složil an der Verbesserung ihres Spiels. Ihre Vorhand hatte noch an Härte gewonnen. Sie wurde zum besten Schlag im Damen-Tennis, mit der es der Deutschen nahezu nach Belieben gelang, den Platz zu öffnen und die Ballwechsel zu dominieren. Es war zu dieser Zeit, als die Presse diesem Umstand Ausdruck verlieh und Graf mit Vorliebe auch als „Fräulein Vorhand“ und „Gräfin Gnadenlos“ bezeichnete. Mit sieben Turniersiegen und 45 siegreichen Matches in Folge gelang der jungen Deutschen eine der längsten Siegesserien im Damen-Tennis und der bisher beste Saisonstart.

Grafs Durchmarsch begann im Frühjahr auf den amerikanischen Hartplätzen in Boca Raton. Beim darauffolgenden Turnier von Key Biscayne konnte sie erstmals im selben Turnier sowohl die Weltranglisten-Erste, Martina Navrátilová, als auch die Nummer zwei, Chris Evert, schlagen – beide Male klar in zwei Sätzen. Evert blieben im Finale beim 1:6 und 2:6 drei Spiele. Grafs Überlegenheit setzte sich auch nach dem Wechsel auf die Sandplätze makellos fort. Nach dem Sieg in Amelia Island gewann sie auch in Rom und Berlin.

Bei den French Open in Paris kam es im Endspiel zur Begegnung zwischen der seit 44 Spielen unbesiegten Graf und der zweimaligen Roland-Garros-Siegerin Navrátilová. Der erste Satz ging mit 6:4 an die Deutsche, bevor Navrátilová den zweiten Durchgang ebenfalls mit 6:4 gewinnen konnte. Der dritte Satz gestaltete sich umkämpft und eng: Beim Stand von 5:4<ref>TheForehand: Steffi Graf vs M. Navratilova – French Open Final 1987 10/13. 25. Oktober 2009, abgerufen am 1. Februar 2016.</ref> sah die Amerikanerin bei eigenem Aufschlag schon wie die sichere Siegerin aus. Letztlich gewann aber Graf mit 8:6 – sie war der bis dahin jüngste French-Open-Gewinner.

Wenige Wochen später kam es im Finale von Wimbledon erneut zum Kräftemessen zwischen Graf und Navrátilová. Es war zugleich ein Duell um die Führung in der Tennisweltrangliste. Die Amerikanerin gewann auf den schnellen Rasenplätzen mit 7:5 und 6:3. Der Spielverlauf machte zweierlei deutlich: Kam es zu Grundlinienduellen, war die Amerikanerin gegen die hart geschlagene Vorhand der Deutschen ebenso hilflos wie andere Spielerinnen der WTA Tour. Gelang es ihr mit den Aufschlägen und Angriffen, Graf auf ihrer Rückhandseite zu halten, auf der die Deutsche nahezu nur mit unterschnittenen Bällen zu antworten verstand, hatte sie meist das bessere Ende für sich. Pressestimmen formulierten, dass sich Graf hier bis zum nächsten Jahr verbessern müsse, um für die bisher beste Rasenspielerin auch dort eine Bedrohung zu sein.

Trotz der Niederlage beim bedeutendsten Tennisturnier rückte Graf der seit Jahren im Ranking unangetastet führenden Navrátilová immer näher. Die Finalniederlage an der Church Road war Grafs erste Niederlage der Saison. Ihr Punkteschnitt stieg stetig, während Navrátilovás Vorsprung schmolz. Am 17. August 1987 vollzog sich der erwartete Machtwechsel im Damen-Tennis. Steffi Graf wurde mit einem Sieg über Chris Evert im Finale von Manhattan Beach die neue Nummer eins der Tennisweltrangliste. Sie löste Martina Navrátilová ab, die mit wenigen Unterbrechungen seit 1978 die Top-Position innehatte.

Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open, kam es im Finale erneut zum Duell der beiden. Es zeigte sich, dass die Amerikanerin auf den schnelleren Böden noch Vorteile hatte. Sie gewann erneut gegen Graf, dieses Mal mit 7:6 und 6:1. Navrátilová hatte zwei Siege und Graf einen Sieg bei den vier wichtigsten Turnieren errungen. Die Deutsche beendete das Jahr mit insgesamt 75 Siegen und nur zwei Niederlagen als Nummer 1. Sie verteidigte ihre Weltranglistenführung bis zum 10. März 1991 und blieb für die Rekordzahl von 186 Wochen in Folge Weltranglisten-Erste.

1988–1990: Golden Slam und Dominanz

Grand-Slam-Sieger im Tennis
Jahr Tennisspieler(in) Wettbewerb
1938 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Don Budge Herreneinzel
1951 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ken McGregor
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Frank Sedgman
Herrendoppel
1953 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Maureen Connolly Dameneinzel
1960 Brasilien 1960Datei:Flag of Brazil (1960-1968).svg Maria Bueno
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
1962 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rod Laver Herreneinzel
1963 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Smith
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ken Fletcher
Mixed
1965 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Smith
mit verschiedenen Partnern
Mixed
1967 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Owen Davidson
mit verschiedenen Partnerinnen
Mixed
1969 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rod Laver Herreneinzel
1970 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Court Dameneinzel
1983 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg Junioreneinzel
1984 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pam Shriver
Damendoppel
1988 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf Dameneinzel
1998 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
! mit verschiedenen Partnern   ! Golden Slam  fett Einzel


Das Jahr 1987 hatte Steffi Graf mit 14 Turniersiegen und nur zwei Niederlagen an die Spitze der Weltrangliste gebracht. Aber es war die Saison 1988, die zur besten der Deutschen wurde, die mit dem Gewinn des Golden Slam Tennisgeschichte schrieb und das vielleicht beste Jahr einer Profispielerin verbuchte. Graf siegte in Melbourne, Paris, Wimbledon und am 10. September<ref>Deutsche Welle – Kalenderblatt zum 10. September 1988</ref> bei den US Open. Damit war sie die erste Spielerin seit Margaret Smith Court im Jahr 1970 und die erst dritte Spielerin, die einen regulären Grand Slam vollenden konnte. Sie gewann zudem die Goldmedaille im Einzel sowie die Bronzemedaille im Doppel mit Claudia Kohde-Kilsch bei den Olympischen Spielen in Seoul und schaffte somit als erste Spielerin der Geschichte den so genannten Golden Slam, den Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere plus der olympischen Goldmedaille innerhalb eines Kalenderjahres. In Wimbledon beendete sie die Vorherrschaft von Navrátilová. Ihre Jahresbilanz umfasste 72 Siege bei nur drei Niederlagen. Zweimal unterlag die Deutsche der nahezu gleichaltrigen Gabriela Sabatini. Die Argentinierin, mit der sich Graf auch bei den French Open, den US Open und den Olympischen Spielen umkämpfte Duelle lieferte, erschien vielen Experten als die künftige Herausforderin der Deutschen. Graf wurde zur Weltsportlerin des Jahres gewählt und zur Ehrenbürgerin der Gemeinde Brühl ernannt. In Wimbledon gewann Steffi Graf zusammen mit Gabriela Sabatini auch die Doppelkonkurrenz.

1989 gewann Graf erneut die Grand-Slam-Turniere in Wimbledon, Melbourne und New York. Lediglich in Paris musste sie sich im Finale knapp mit 6:7, 6:3 und 5:7 der Spanierin Arantxa Sánchez Vicario geschlagen geben, die damit einen Doppel-Grand-Slam verhinderte. Eine zweite knappe Niederlage erlitt die Deutsche im Finale von Amelia Island, wo sie mit 6:3, 3:6 und 5:7 gegen Gabriela Sabatini den Kürzeren zog. Grafs Jahresbilanz, die zweitbeste aller Zeiten, lautete 86 Siege und 2 Niederlagen. Die Deutsche gewann 14 Turniere und erreichte bei allen 16 Turnieren das Finale. Von der Women’s Sport Foundation wurde Graf zur Sportlerin des Jahres ernannt. Außerdem wurde sie mit der Sportler-des-Jahres-Auszeichnung von Associated Press geehrt. Bis 1989 hatte Graf schon über 10 Mio. DM an Preisgeld gewonnen.<ref name="ReferenceA"/>

1990–1992: Pressewirbel und eine neue Rivalin

Grafs ungebrochene Dominanz hielt bis in den April 1990 an. Zwischen 1988 und den Australian Open im Januar siegte sie bei acht der neun ausgespielten Grand-Slam-Turniere. Nach ihrem dritten Sieg in Melbourne gewann Graf in Tokio, Amelia Island und Hamburg. Seit dem Finale der French Open im Juni des vorangegangenen Jahres hatte sie kein Spiel mehr verloren. Grafs bis dahin längste Siegesserie und ihre Überlegenheit führte dazu, dass die erwarteten Siege nur noch an der Zahl der abgegebenen Spiele oder der Gesamtdauer von Matches gemessen wurden. Experten spekulierten über die wenigen noch zu leistenden Siege, die verblieben, um Navrátilovás Rekord von 74 Matchgewinnen in Folge auszulöschen.

Im Frühjahr 1990 geriet Vater Peter Graf ins Visier der deutschen Boulevardpresse. Die Bild-Zeitung behauptete eine Affäre mit einem Nacktmodell, mit dem er ein gemeinsames Kind gezeugt habe. Auf dem Höhepunkt dieser Enthüllungen musste sich seine Tochter bei den German Open in Berlin erstmals der jungen, aufstrebenden Jugoslawin Monica Seles geschlagen geben. Es war Grafs erste Niederlage nach 66 Siegen in Folge, der zweitlängsten Siegesserie aller Zeiten. Bereits im Vorjahr hatte Seles als Fünfzehnjährige beim Halbfinale der French Open Graf an den Rand einer Niederlage gebracht. Sie wurde mehr und mehr zur ernsthaften Herausforderin für Graf, die in dieser Zeit auch gegen andere Konkurrentinnen ungewöhnlich viele Niederlagen einstecken musste: In den Jahren 1990 (in Melbourne gegen Mary Joe Fernández), 1991 (in Wimbledon gegen Gabriela Sabatini) und 1992 (erneut in Wimbledon gegen Monica Seles) gewann Graf jeweils lediglich ein Grand-Slam-Turnier pro Jahr. Die anderen Grand-Slam-Titel gingen 1991 und 1992 an Monica Seles. Am 10. März 1991 musste Graf die Führung in der Weltrangliste erstmals an Seles abgeben. Vorausgegangen war eine Niederlage gegen ihre ehemalige Doppelpartnerin Gabriela Sabatini beim WTA-Turnier in Boca Raton (USA). Ende 1991 trennte sie sich von Trainer Pavel Složil, als neuer Coach wurde Heinz Günthardt verpflichtet. Doch auch das Finale des olympischen Tennisturniers in Barcelona 1992 brachte eine Überraschung: Graf, die haushohe Favoritin, verlor gegen die erst 16-jährige US-Amerikanerin Jennifer Capriati. Allerdings gewann Graf drei von fünf Partien gegen Seles in der Zeit, als diese Weltranglistenerste war.

1993–1996: Die zweite Phase der Dominanz

Im Jahr 1993 siegte Graf bei den Grand-Slam-Turnieren in Paris, Wimbledon und New York und kehrte damit auf Platz eins der Weltrangliste zurück. Allerdings wurde dieser Erfolg durch ein Attentat überschattet: Bei dem WTA-Turnier im April 1993 in Hamburg stach der psychisch auffällige deutsche Graf-Fan Günter Parche der bis dahin in der Weltrangliste führenden Monica Seles mit einem Messer in den Rücken. Seles, der das Attentat vor allem psychisch schwer zu schaffen machte, kehrte erst zwei Jahre später auf die Damen-Tour zurück.

Zum Jahresbeginn 1994 errang Graf mit ihrem Erfolg in Melbourne den vierten Grand-Slam-Titel in Folge und damit einen zweiten, „unechten“ (da nicht innerhalb eines Kalenderjahres absolvierten) Grand Slam.

In den Jahren 1995 und 1996 gewann sie jeweils in Paris, Wimbledon und New York. Beide US-Open-Titel errang Graf gegen die nach zweijähriger Pause zurückgekehrte Monica Seles. Das Finale des Jahres 1995 wurde zu einem umkämpften Spiel: Graf siegte mit 7:6, 0:6, 6:3. Erste Anzeichen des körperlichen Verschleißes machten sich bemerkbar: Graf musste in beiden Jahren verletzt auf eine Teilnahme an den Australian Open in Melbourne verzichten.

1996–1998: Verletzungsprobleme und Steuerskandal

Schon 1995 hatten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen Steffi Graf und ihren Vater Peter begonnen. Beiden wurde Steuerhinterziehung vorgeworfen, da immer wieder Antrittsgelder und Preisgelder auf Konten ausländischer Firmen verschwanden und die tatsächlichen Erlöse nicht mit den beim Finanzamt deklarierten übereinstimmten. Peter Graf wurde wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr im August 1995 in Untersuchungshaft genommen, Anfang 1997 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Ermittlungsverfahren gegen Steffi Graf wurde von der Staatsanwaltschaft schließlich gegen eine Geldauflage (§ 153a Abs. 1 StPO) eingestellt,<ref>Westdeutsche Zeitung: Mannesmann-Prozess = von Horst Kuhnes, presseportal.de</ref> da sie glaubhaft versichern konnte, ganz auf den Sport konzentriert von ihren Finanzen keine Ahnung gehabt zu haben – und sie zudem „aktiv an der Schadenswiedergutmachung mitarbeitete“. Medien berichteten, dass bei den immensen Steuernachzahlungen fast das gesamte Vermögen der Familie Graf habe eingesetzt werden müssen, um eine weitere Strafverfolgung zu vermeiden. Bis 1996 hatte Steffi Graf gut 32 Mio. DM an Preisgeld gewonnen, etwa 54 Mio. DM durch Sponsorenverträge sowie über 9 Mio. DM durch Schaukämpfe verdient.<ref>Skandal, große Affären in Deutschland, Dokumentation ZDFinfo vom 4. Mai 2019</ref>

Im Jahr 1997 spielte Graf bei fünf Turnieren insgesamt nur 19 Partien (16 Siege, drei Niederlagen – alle gegen die Südafrikanerin Amanda Coetzer). Sie verlor die Führung in der Weltrangliste an Martina Hingis. Im Juni desselben Jahres verletzte sie sich zudem am Knie, musste sich einer Operation unterziehen und konnte über sieben Monate lang nicht auf der WTA Tour spielen. Am 8. Juni 1998 wurde sie erstmals seit 1983 nicht mehr in der Weltrangliste geführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Steffi Graf: Die deutsche „Tennis-Gräfin“ (Memento vom 1. November 2013 im Internet Archive), helloarticle.com</ref><ref>Der lange Weg der Stefanie Maria Graf zu sich selbst, welt.de</ref>

1999: Comeback und Rücktritt

Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf 377
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 332
3. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Serena Williams 319
4. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 260
5. SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis 209
6. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg / Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg / Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 178
7. PolenDatei:Flag of Poland.svg Iga Świątek 125
8. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ashleigh Barty 121
9. BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Justine Henin 117
Stand: 2. Februar 2026

Im Jahr 1999 gewann die mittlerweile 29-jährige Graf noch einmal ein Grand-Slam-Turnier. Im Finale der French Open besiegte sie die 18-jährige Weltranglistenerste Martina Hingis. Das Aufeinandertreffen der lange verletzten Deutschen mit ihrer Schweizer Nachfolgerin war von Hingis’ negativen Äußerungen über Grafs Spielvermögen begleitet. Am Vortag des Finalspiels kündigte Hingis an, ihr Sieg am morgigen Tag werde zeigen, dass der Generationenwechsel endgültig vollzogen sei.

Tatsächlich sah die Schweizerin gegen Ende des zweiten Satzes schon wie die sichere Siegerin aus. Sie war nur drei Punkte vom Sieg entfernt, ehe Graf das Spiel drehte und den dritten Durchgang klar mit 6:2 gewann. Graf bezeichnete diesen Sieg später als „den schönsten ihrer Karriere“. Sie erklärte, dass sie nie mehr in Roland Garros spielen werde, weil es keinen schöneren Abschied geben könne.<ref>Tränen und Triumph in Roland Garros: Steffi Graf gegen Martina Hingis, tennisnet.com</ref><ref>Martina Hingis hat geheiratet – Flitterwochen auf den Malediven, happytimes-online.de</ref>

Angesichts dieser Äußerung machten Spekulationen um Grafs bevorstehenden Rücktritt die Runde. Beim Turnier von Wimbledon erreichte Graf zusammen mit dem Tennis-Idol ihrer Jugend, John McEnroe, erstmals das Halbfinale im Mixed, auf das sie nach neuerlichen Knieproblemen und im Hinblick auf das Einzel-Finale dann verzichtete. Zuvor hatte sie im Viertelfinale Venus Williams in drei Sätzen bezwungen. Im Endspiel des Damen-Wettbewerbs unterlag Graf dann der US-Amerikanerin Lindsay Davenport.

Ihr Finaleinzug brachte sie zurück auf den dritten Platz der Weltrangliste. Nach einer weiteren Niederlage (verletzungsbedingte Aufgabe am 3. August 1999 beim WTA-Turnier in San Diego gegen Amy Frazier) erklärte Graf am 13. August 1999 auf einer Pressekonferenz ihren sofortigen Rücktritt vom Profitennis.<ref>RZ-Online (News): Steffi Graf erklärt sofortigen Rücktritt. Abgerufen am 15. April 2017.</ref>

Datei:Steffi Graf and Andre Agassi (Wimbledon 2009) 2 (cropped).jpg
Graf mit Ehemann Andre Agassi in Wimbledon (2009)

Privates

Steffi Graf hat einen zwei Jahre jüngeren Bruder. Ihre Eltern, Heidi und Peter Graf, ließen sich 1998 scheiden.<ref>Heidi Graf – Ich lebe wieder welt.de, 3. Dezember 2000.</ref> Im Jahre 1999 trennte sie sich von ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem Rennfahrer Michael Bartels.<ref>Was macht eigentlich… Michael Bartels, stern.de</ref>

Graf ging Ende 1999 eine Beziehung mit dem US-amerikanischen Tennisspieler Andre Agassi ein.<ref>Steffi Graf & Andre Agassi: Diese Regel haben sie für ihre Ehe-. ARD Brisant vom 2. April 2025. Abgerufen am 9. Januar 2026</ref> Das Paar heiratete am 22. Oktober 2001. Sie leben in Las Vegas-Queensridge. Das Paar hat einen Sohn, Jaden Agassi (* 26. Oktober 2001), der in der deutschen Baseballnationalmannschaft spielt, und eine Tochter (* 3. Oktober 2003). Seit 2022 hat Graf auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.<ref>2022 Great Immigrants: Steffi Graf. carnegie.org, abgerufen am 12. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sonstiges

Steffi Graf war 1989 in einer Gastrolle in der Filmkomödie Otto – Der Außerfriesische zu sehen. 1999 wurde sie zum fünften Mal zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt. Sie ist Gründerin und Vorsitzende der wohltätigen Stiftung Children for Tomorrow, die sich weltweit um traumatisierte Kinder kümmert.<ref>Organisation – Children for Tomorrow. Abgerufen am 15. April 2017.</ref> Dafür erhielt sie 2011 den Förderpreis des Marion-Dönhoff-Preises. Außerdem ist sie Gesellschafterin des Franchise-Unternehmens Mrs. Sporty GmbH, das Sportclubs für Frauen betreibt.<ref>Wie alles begann. Abgerufen am 23. Juni 2019.</ref>

Karrierebilanz

Turniersiege

Rekord-Grand-Slam-Siegerinnen im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Titel
1. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Court 24
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Serena Williams 23
3. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf 22
4. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Helen Wills Moody 19
5. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 18
TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg / Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova
7. FrankreichDatei:Flag of France.svg Suzanne Lenglen 12
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Billie Jean King
Stand: 11. September 2022

Graf gelangen 22 Siege bei Grand-Slam-Turnieren. Sie gewann viermal die Australian Open, fünfmal die US Open, sechsmal die French Open und siebenmal Wimbledon. Sie wird in dieser Wertung nur von der Australierin Margaret Smith Court (24 Grand-Slam-Titel) und Serena Williams übertroffen. 1988 siegte Graf bei allen vier Grand-Slam-Turnieren des kalendarischen Jahres, womit sie nach Maureen Connolly (1953) und Margaret Smith Court (1970) als dritte Spielerin der Tennisgeschichte den sogenannten Grand Slam vollendete. Mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul errang Graf einen bisher unerreichten Erfolg, der als „Golden Slam“ in die Geschichte des Tennissports einging.

Insgesamt gewann Graf 107 Turniere und belegt – nach Turniersiegen im Einzel – in der „Ewigen Bestenliste“ der Profispielerinnen den dritten Platz hinter Martina Navrátilová und Chris Evert.

Graf siegte auch bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, wo Tennis allerdings nur den Status einer olympischen Demonstrationssportart hatte. Sie gewann fünfmal das Tennis Masters (1987, 1989, 1993, 1995 und 1996) und mit dem deutschen Team zweimal den Fed Cup (1987 und 1992) sowie 1993 den Hopman Cup.

Einzel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 13. April 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Island WTA Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert-Lloyd 6:4, 7:5
2. 20. April 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Amelia Island WTA Sand Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Claudia Kohde-Kilsch 6:4, 5:7, 7:63
3. 3. Mai 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indianapolis WTA Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 2:6, 7:65, 6:4
4. 19. Mai 1986 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 6:2, 6:3
5. 24. August 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mahwah WTA Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Molly Van Nostrand 7:5, 6:1
6. 14. September 1986 Japan 1870Japan Tokio WTA Teppich (Halle) Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Manuela Maleeva 6:4, 6:2
7. 12. Oktober 1986 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 4:6, 6:2, 6:4
8. 26. Oktober 1986 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Teppich (Halle) SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Catarina Lindqvist 6:3, 6:3
9. 22. Februar 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Boca Raton WTA Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 6:2, 6:3
10. 7. März 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 6:1, 6:2
11. 12. April 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Island WTA Sand Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Manuela Maleeva 6:2, 4:6, 6:3
12. 19. April 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Amelia Island WTA Sand TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Hana Mandlíková 6:3, 6:4
13. 10. Mai 1987 Vorlage:ITA-1946 WTA Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 7:5, 4:6, 6:0
14. 17. Mai 1987 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Sand Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Claudia Kohde-Kilsch 6:2, 6:3
15. 6. Juni 1987 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 6:4, 4:6, 8:6
16. 16. August 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Manhattan Beach WTA Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 6:3, 6:4
17. 27. September 1987 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Sand Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Isabel Cueto 6:2, 6:2
18. 1. November 1987 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Hana Mandlíková 6:2, 6:2
19. 23. November 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters, New York WTA Tour Championships Teppich (Halle) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 4:6, 6:4, 6:0, 6:4
20. 23. Januar 1988 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 6:1, 7:63
21. 5. März 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Antonio WTA Tier IV Hartplatz Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Katerina Maleewa 6:4, 6:1
22. 26. März 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 6:4, 6:4
23. 15. Mai 1988 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 6:3, 6:2
24. 4. Juni 1988 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Natallja Swerawa 6:0, 6:0
25. 2. Juli 1988 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 5:7, 6:2, 6:1
26. 31. Juli 1988 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier IV Sand Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Katerina Maleewa 6:4, 6:2
27. 28. August 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mahwah WTA Tier IV Hartplatz Vorlage:FRA-1974 6:0, 6:1
28. 10. September 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Grand Slam Hartplatz ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 6:3, 3:6, 6:1
29. 1. Oktober 1988 Vorlage:KOR-1984 Olympische Spiele Hartplatz ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 6:3, 6:3
30. 30. Oktober 1988 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Tier III Teppich (Halle) Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Manuela Maleeva 6:2, 6:0
31. 28. Januar 1989 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Grand Slam Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 6:4, 6:4
32. 19. Februar 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Fairfax WTA Tier II Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Zina Garrison 6:1, 7:5
33. 5. März 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Antonio WTA Tier IV Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Ann Henricksson 6.1, 6:4
34. 19. März 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Boca Raton WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 4:6, 6:2, 6:3
35. 9. April 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Island WTA Tier II Sand SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Natallja Swerawa 6:1, 6:1
36. 7. Mai 1989 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier IV Sand TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná walk-over
37. 21. Mai 1989 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 6:3, 6:1
38. 9. Juli 1989 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 6:2, 6:71, 6:1
39. 6. August 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego WTA Tier IV Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Zina Garrison 6:4, 7:5
40. 27. August 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mahwah WTA Tier IV Hartplatz Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Andrea Temesvári 7:5, 6:2
41. 9. September 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 3:6, 7:5, 6:1
42. 22. Oktober 1989 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Tier III Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:1, 7:66
43. 29. Oktober 1989 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Tier III Teppich (Halle) JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Monica Seles 7:5, 6:4
44. 19. November 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters, New York WTA Tour Championships Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 6:4, 7:5, 2:6, 6:2
45. 27. Januar 1990 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mary Joe Fernández 6:3, 6:4
46. 4. Februar 1990 Japan 1870Japan Tokio WTA Tier II Teppich (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:2
47. 15. April 1990 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Amelia Island WTA Tier II Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:0
48. 6. Mai 1990 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier II Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 5:7, 6:0, 6:1
49. 5. August 1990 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Montreal WTA Tier I Hartplatz Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Katerina Maleewa 6:1, 6:76, 6:3
50. 12. August 1990 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego WTA Tier III Hartplatz SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Manuela Maleewa-Fragniere 6:3, 6:2
51. 30. September 1990 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Leipzig WTA Tier III Teppich (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:1
52. 14. Oktober 1990 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Tier II Teppich (Halle) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 6:3, 6:2
53. 28. Oktober 1990 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Tier II Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 7:5, 6:3
54. 11. November 1990 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Worcester WTA Tier II Teppich (Halle) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 7:65, 6:3
55. 31. März 1991 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Antonio WTA Tier III Hartplatz JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Monica Seles 6:4, 6:3
56. 5. Mai 1991 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier II Sand JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Monica Seles 7:5, 6:74, 6:3
57. 20. Mai 1991 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 4:6, 7:66
58. 6. Juli 1991 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 6:4, 3:6, 8:6
59. 6. Oktober 1991 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Leipzig WTA Tier III Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:3, 6:3
60. 13. Oktober 1991 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Tier II Teppich (Halle) Vorlage:FRA-1974 6:4, 6:4
61. 27. Oktober 1991 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Tier II Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Zina Garrison 5:7, 6:4, 6:1
62. 8. März 1992 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Boca Raton WTA Tier I Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez 3:6, 6:2, 6:0
63. 3. Mai 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier II Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 7:65, 6:2
64. 17. Mai 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 4:6, 7:5, 6.2
65. 4. Juli 1992 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg Monica Seles 6:2, 6:1
66. 4. Oktober 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Leipzig WTA Tier III Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:3, 1:6, 6.4
67. 11. Oktober 1992 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Tier II Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 2:6, 7:5, 7:5
68. 25. Oktober 1992 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Tier II Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 4:6, 6:4, 7:63
69. 15. November 1992 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia WTA Tier II Teppich (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 3:6, 6:1
70. 7. März 1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Delray Beach WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:4, 6:3
71. 4. April 1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Island WTA Tier I Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 7:68, 6:1
72. 16. Mai 1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini 7:63, 2:6, 6:4
73. 5. Juni 1993 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mary Joe Fernández 4:6, 6:2, 6:4
74. 3. Juli 1993 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 7:66, 1:6, 6:4
75. 8. August 1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:4, 4:6, 6:1
76. 22. August 1993 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Toronto WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jennifer Capriati 6:1, 0:6, 6:3
77. 11. September 1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Grand Slam Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková 6:3, 6:3
78. 3. Oktober 1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Leipzig WTA Tier II Teppich (Halle) TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:2, 6:0
79. 21. November 1993 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters, New York WTA Tour Championships Teppich (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:4, 3:6, 6:1
80. 29. Januar 1994 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Grand Slam Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:0, 6:2
81. 6. Februar 1994 Japan 1870Japan Tokio WTA Tier I Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 6:2, 6:4
82. 27. Februar 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells WTA Tier II Hartplatz Vorlage:ZAF-1982 6:0, 6:4
83. 6. März 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Delray Beach WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 7:5
84. 19. März 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Tier I Hartplatz Belarus 1991Datei:Flag of Belarus (1918, 1991-1995).svg Natallja Swerawa 4:6, 6:1, 6:2
85. 15. Mai 1994 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Brenda Schultz 7:66, 6:4
86. 7. August 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:2, 6:1
87. 19. Februar 1995 Vorlage:FRA-1974 WTA Tier II Teppich (Halle) Vorlage:FRA-1974 6:2, 6:2
88. 12. März 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Delray Beach WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez 6:2, 6:4
89. 25. März 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Tier I Hartplatz Japan 1870Japan Kimiko Date 6:1, 6:4
90. 16. April 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Houston WTA Tier II Sand SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Åsa Carlsson 6:1, 6:1
91. 10. Juni 1995 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 7:5, 4:6, 6:0
92. 8. Juli 1995 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 4:6, 6:1, 7:5
93. 9. September 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 7:68, 0:6, 6:3
94. 12. November 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia WTA Tier I Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lori McNeil 6:1, 4:6, 6:3
95. 19. November 1995 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters, New York WTA Tour Championships Teppich (Halle) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Anke Huber 6:1, 2:6, 6:1, 4:6, 6:3
96. 16. März 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells WTA Tier II Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez 7:65, 7:65
97. 30. März 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chanda Rubin 6:1, 6:3
98. 19. Mai 1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Tier I Sand SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Karina Habšudová 4:6, 6:2, 7:5
99. 8. Juni 1996 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:74, 10:8
100. 6. Juli 1996 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 7:5
101. 8. September 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 7:5, 6:4
102. 24. November 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters, New York WTA Tour Championships Teppich (Halle) SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis 6:3, 4:6, 6:0, 4:6, 6:0
103. 24. Mai 1997 Vorlage:FRA-1974 WTA Tier III Sand KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Mirjana Lučić 6:2, 7:5
104. 29. August 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg New Haven WTA Tier II Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:4, 6:1
105. 8. November 1998 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Leipzig WTA Tier II Teppich (Halle) Vorlage:FRA-1974 6:3, 6:4
106. 15. November 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia WTA Tier II Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 4:6, 6:3, 6:4
107. 5. Juni 1999 Vorlage:FRA-1974 Grand Slam Sand SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis 4:6, 7:5, 6:2

Doppel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 3. Mai 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indianapolis WTA Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Gigi Fernández
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Robin White
6:2, 6:0
2. 19. Mai 1986 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Berlin WTA Sand TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova
Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Andrea Temesvári
7:5, 6:2
3. 14. September 1986 Japan 1870Japan Tokio WTA Teppich (Halle) Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Bettina Bunge Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Katerina Maleewa
Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Manuela Maleeva
6:1, 6:74, 6:2
4. 12. Oktober 1986 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich WTA Teppich (Halle) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lori McNeil
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Alycia Moulton
1:6, 6:4, 6:4
5. 26. Oktober 1986 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Brighton WTA Teppich (Halle) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Tine Scheuer
Vorlage:FRA-1974
6:4, 6:4
6. 19. April 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Amelia Island WTA Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Hana Mandlíková
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Wendy Turnbull
3:6, 6:3, 7:5
7. 26. März 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami WTA Tier I Hartplatz ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Gigi Fernández
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Zina Garrison
7:66, 6:3
8. 2. Juli 1988 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Grand Slam Rasen ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriela Sabatini SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Larissa Sawtschenko
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Natallja Swerawa
6:3, 1:6, 12:10
9. 27. August 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mahwah WTA Tier IV Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pam Shriver Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Louise Allen
PeruDatei:Flag of Peru.svg Laura Gildemeister
6:2, 6:4
10. 3. Mai 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier II Sand AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rennae Stubbs NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Manon Bollegraf
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario
4:6, 6:3, 6:4
11. 2. Mai 1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg WTA Tier II Sand AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rennae Stubbs LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Larisa Neiland
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná
6:4, 7:65

Karrierestatistik und Turnierbilanz

Einzel

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Tennisstatistik-Damen“ ist nicht vorhanden.

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Anmerkung: Diese Statistik berücksichtigt alle Ergebnisse im Einzel, so wie es auf der WTA-Seite steht. Dargestellt sind nur WTA-Turniere der Kategorie Tier I.

Einzelsiege bei Grand-Slam-Turnieren
Jahr Turnier Finalgegnerin Ergebnis
1987 French Open Martina Navrátilová 6:4, 4:6, 8:6
1988 Australian Open Chris Evert 6:1, 7:6
1988 French Open Natallja Swerawa 6:0, 6:0
1988 Wimbledon Martina Navrátilová 5:7, 6:2, 6:1
1988 US Open Gabriela Sabatini 6:3, 3:6, 6:1
1989 Australian Open Helena Suková 6:4, 6:4
1989 Wimbledon Martina Navrátilová 6:2, 6:7, 6:1
1989 US Open Martina Navrátilová 3:6, 7:5, 6:1
1990 Australian Open Mary Joe Fernandez 6:3, 6:4
1991 Wimbledon Gabriela Sabatini 6:4, 3:6, 8:6
1992 Wimbledon Monica Seles 6:2, 6:1
1993 French Open Mary Joe Fernandez 4:6, 6:2, 6:4
1993 Wimbledon Jana Novotná 7:6, 1:6, 6:4
1993 US Open Helena Suková 6:3, 6:3
1994 Australian Open Arantxa Sánchez Vicario 6:0, 6:2
1995 French Open Arantxa Sánchez Vicario 7:5, 4:6, 6:0
1995 Wimbledon Arantxa Sánchez Vicario 4:6, 6:1, 7:5
1995 US Open Monica Seles 7:6, 0:6, 6:3
1996 French Open Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:7, 10:8
1996 Wimbledon Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 7:5
1996 US Open Monica Seles 7:5, 6:4
1999 French Open Martina Hingis 4:6, 7:5, 6:2

Weitere Rekorde

Steffi Graf

  • ist die einzige Person in der Tennisgeschichte, die den Golden Slam gewann (1988).
  • ist mit Margaret Court und Maureen Connolly eine von drei Spielerinnen, die den Grand Slam gewannen (1988).
  • ist die einzige Tennisspielerin, die den Grand Slam auf vier verschiedenen Bodenbelägen errang (Rebound Ace, Sand, Rasen und Supreme Court).
  • ist die einzige Tennisspielerin, die alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens viermal gewonnen hat.
  • ist die einzige Tennisspielerin, die bei allen vier Grand-Slam-Turnieren ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte, und die einzige, die alle Titel im ersten Versuch verteidigte.
  • ist neben Serena Williams die einzige Tennisspielerin, die alle vier Grand-Slam-Turniere in zwei verschiedenen Dekaden gewonnen hat.
  • ist die einzige Tennisspielerin, die von neun gespielten Grand-Slam-Turnieren acht gewinnen konnte (1988/1989/1990).
  • ist die einzige Tennisspielerin, die bei einem Grand-Slam-Turnier die drei topgesetzten Spielerinnen besiegt hat.
  • ist die einzige Spielerin, die 13 Grand-Slam-Finals in Folge erreicht hat (French Open 1987 bis French Open 1990).
  • ist die einzige Spielerin, die auf Hartplatz, Sand und Rasen mindestens sechs Grand-Slam-Titel gewann.
  • teilt die Rekorde für die meisten Viertelfinals in Folge (19) und Siege in Folge (45) bei Grand-Slams mit Martina Navrátilová.
  • weist die höchste Grand-Slam-Siegquote in der Open Era mit 89,7 % auf (278 Siege und 32 Niederlagen).
  • ist die Einzige, die in drei Saisons alle Grand-Slam Finals erreichen konnte (1988, 1989, 1993).
  • ist die einzige Spielerin, die in drei Saisons alle Grand-Slam-Matches gewann (1988, 1995, 1996).
  • errang den schnellsten Sieg der Geschichte im Finale eines Grand-Slam-Turniers (6:0, 6:0 in 32 Minuten gegen Natallja Swerawa im Finale der French Open 1988).<ref>Graf Shuts Out Zvereva to Gain French Open Title. In: nytimes.com. 5. Juni 1988, abgerufen am 3. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • ist neben der Britin Dorothea Lambert Chambers (1911 in Wimbledon) und Iga Świątek (Wimbledon 2025) die einzige Tennisspielerin, die ein Grand-Slam-Finale mit 6:0 und 6:0 (French Open 1988) gewonnen hat.
  • ist die Tennisspielerin, die das Tennisjahr am häufigsten (nämlich achtmal) als Nummer 1 der WTA-Weltrangliste beendet hat.
  • ist mit Serena Williams die Tennisspielerin, die mit 186 Wochen am längsten ununterbrochen die Nummer 1 der Weltrangliste war (dieser Rekord galt bis August 2007 einschließlich der Männer, bis Roger Federer diese Marke übertraf).
  • ist die Tennisspielerin, die mit 377 Wochen die Weltrangliste am längsten anführte.
  • ist die einzige Spielerin, die zweimal alle Finals in einer Saison auf der Tour erreichen konnte (1987 und 1989).

Weitere persönliche Bestleistungen

Die Bilanz ihrer Karriere weist 900 Siege und 115 Niederlagen auf. Ihre Siegquote von 88,7 % wurde im Profitennis nur von Chris Evert (90 %) und Margaret Court übertroffen. Grafs beste Jahresbilanz, die zweitbeste aller Zeiten im Profizeitalter, weist 86 Siege und zwei Niederlagen auf (1989). Zwischen Juni 1989 und Mai 1990 blieb sie 66 Spiele in Folge unbesiegt, diese Serie wurde im Profitennis nur von Martina Navrátilová übertroffen. Graf erreichte als Einzelspielerin 31 Endspiele bei Grand-Slam-Turnieren und rangiert damit hinter Chris Evert (34) und Martina Navrátilová (32) an dritter Stelle. Die von Graf in direkter Folge erreichten 21 Finalteilnahmen (1986–1988) wurden nur von Navrátilová (22) übertroffen. Graf gewann einen Betrag von 21.891.306 US-Dollar an Preisgeldern, was bis Januar 2008 einen Rekord darstellte, der dann von Lindsay Davenport bei den Australian Open überboten wurde.

Auszeichnungen

Datei:Steffi Graf 08.jpg
Graf bei einem Schaukampf in Tokio (2008)

Trivia

Datei:Rosa Steffi Graf 01.jpg
Die Teehybride ‚Steffi Graf‘ (Hetzel 1993)
Datei:Matthias und Steffi.jpg
Steffi Graf und Matthias Opdenhövel auf einem Wohltätigkeitstennisturnier (2010)

Schriften

  • mit Karlheinz Schmidt: Mein mentales Fitness-Programm: So kommen Sie in Topform. Goldmann, München 2000, 191 S., ISBN 3-442-16315-3 (Goldmann, 16315).
  • mit Karlheinz Schmidt: Wege zum Erfolg. [erfolgreich, gesund und leistungsstark: so kommen Sie körperlich und mental in Topform. Tips zu Ernährung und Sport. Mit Sonderteil: Lipamine]. Midena, Augsburg 1999, 192 S., ISBN 3-310-00614-X.
  • mit Hans-Dieter Schütt: Steffi Graf: Superstar. Porträt. Sportverlag, Berlin 1993, 288 S., ISBN 3-328-00581-1.

Dokumentarfilme

Literatur

  • Klaus Brinkbäumer, Hans Leyendecker, Heiner Schimmöller: Reiche Steffi, armes Kind: Die Akte Graf. Spiegel-Buchverlag, Hamburg 1996, ISBN 3-455-15005-5.
  • Rolf Hauschild, Hansjörg Falz: Danke, Steffi: Die unvergeßlichen Jahre der Königin des Centre Court. Sportverlag, Berlin 1999, ISBN 3-328-00867-5.
  • Doris Henkel: Steffi Graf (Superstars des Sports). Copress Verlag, München 1993, ISBN 3-7679-0431-4.
  • Sue Heady: Steffi: Allem zum Trotz. Heel, Königswinter 1996, ISBN 3-89365-498-4.
  • Ron Knapp: Sports Greats: Steffi Graf. Enslow Publishers 1995.
  • Hans Reski, Irmgard Stoffels Lübbe: Steffi Graf. Leben und Karriere des deutschen Tenniswunders. Lübbe, Bergisch Gladbach 1987, ISBN 3-404-61102-0.
  • Marita Weber: Steffi Graf: Aufschlag zum Erfolg, ein Traum hat sich erfüllt. Delphin-Verlag, München 1987, ISBN 3-7735-5355-2.

Weblinks

Commons: Steffi Graf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Wiktoryja Asaranka | Tracy Austin | Ashleigh Barty | Jennifer Capriati | Kim Clijsters | Lindsay Davenport | Chris Evert | Evonne Goolagong Cawley | Steffi Graf | Simona Halep | Justine Henin | Martina Hingis | Ana Ivanović | Jelena Janković | Angelique Kerber | Amélie Mauresmo | Garbiñe Muguruza | Martina Navratilova | Naomi Ōsaka | Karolína Plíšková | Aryna Sabalenka | Dinara Safina | Arantxa Sánchez Vicario | Marija Scharapowa | Monica Seles | Iga Świątek | Serena Williams | Venus Williams | Caroline Wozniacki Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutschlands Sportlerin des Jahres

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Hinweisbaustein