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Herrentorte

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Die Herrentorte wurde 1932 vom Mönchengladbacher Konditormeister Hermann Heinemann erfunden.<ref>Herausragende Qualität seit 1932. Abgerufen am 9. Mai 2025.</ref><ref>Rezept: Herrentorte. Abgerufen am 9. Mai 2025.</ref>

Datei:Herrentorte from Cron & Lanz, Göttingen.jpg
Ein Stück Herrentorte von der Konditorei Cron und Lanz in Göttingen

Eine Herrentorte ist eine Torte, die aus mehreren, einzeln gebackenen Wiener Böden besteht<ref name="Bäckerbuch">Josef Loderbauer: Das Bäckerbuch in Lernfeldern. Verlag Handwerk und Technik, Hamburg 2008, ISBN 978-3-582-40205-9, S. 435, 460.</ref> und die mit einer Kuvertüre aus Bitterschokolade überzogen wird. Zwischen den Böden ist sie mit Weincreme gefüllt.<ref>Weincrème bei Wikibooks.</ref>

Der Begriff Herrentorte wird mitunter auch für eine herzhaft gefüllte Pastete in Tortenform benutzt, wobei es ebenfalls kein verbindliches Standardrezept gibt. Oft werden für die Füllung Frischkäse und Schinken verwendet.

Trivia

  • Das Präfix „Herren“- wird im Lebensmittelgewerbe traditionell für Produkte eingesetzt, die aufgrund unterschiedlich ausgeprägter geschmacklicher Wahrnehmung von „Gefahraromen“ wie Gärung/Alkohol („verdorben“) oder Bitterstoffe („giftig“) tendenziell weniger Anklang bei Frauen (und Kindern) finden; vergleiche auch „Herrenschokolade“ oder „Herrenkonfitüre“.
  • Als „Singende Herrentorte“ bezeichnet sich der Unterhaltungskünstler Helge Schneider.

Einzelnachweise

<references />