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Ilse (Lahn)

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Ilse
Datei:Ilse (Heiligenborn).JPG
Furt in der Ilse etwa 200 m unterhalb ihrer Quelle

Furt in der Ilse etwa 200 m unterhalb ihrer Quelle

Daten
Gewässerkennzahl DE: 258114
Lage Rothaargebirge

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Lahn → Rhein → Nordsee
Quelle im Rothaargebirge an den Bergen
Jagdberg und Kompass
50° 53′ 8″ N, 8° 16′ 48″ O
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Quellhöhe ca. 636 m ü. NHN<ref name="DGK5" /> 
(oberste Ilsequelle am Jagdberg)
Mündung bei Feudingerhütte (Ortsteil von Feudingen) in die LahnKoordinaten: 50° 56′ 23″ N, 8° 20′ 8″ O
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50° 56′ 23″ N, 8° 20′ 8″ O {{#coordinates:50,939666666667|8,3356111111111|
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Mündungshöhe ca. 382 m ü. NHN<ref name="DGK5" />
Höhenunterschied ca. 254 m
Sohlgefälle ca. 29 ‰
Länge ca. 8,7 km<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref> (ab oberste Ilsequelle)
8,25 km (ab Heiliger Ilsequelle)<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 11,848 km²<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref>
Linke Nebenflüsse siehe unten
Kleinstädte Bad Laasphe
Lage Heilige Ilsequelle (608,2 m ü. NHN):<ref name="DGK5" />
50° 53′ 12″ N, 8° 17′ 10″ O
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Die Ilse ist ein südlicher und orografisch rechter Zufluss der Lahn im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein (Deutschland). Von der obersten Ilsequelle aus betrachtet ist die Ilse 8,7 km<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> lang und von ihrer Heiligen Ilsequelle 8,25 km.<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>

Name

Das Gewässer wird 1515 (Ulss) erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich mit s-Suffix von germanisch *wul-a- für 'wallen' ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Die Ilse entspringt und verläuft jeweils im Süden von Rothaargebirge, Naturpark Sauerland-Rothaargebirge und Westfalen nahe der mittelhessischen Grenze aus zwei Quellen, die beide an der Grenze von Wittgenstein und Siegerland nahe dem Bad Laaspher Weiler Heiligenborn liegen: die oberste Ilsequelle befindet sich auf dem Ostnordosthang des Jagdbergs (675,9 m ü. NHN) auf etwa 636 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> Höhe, und etwa 0,5 Ilsekilometer bachabwärts liegt die Heilige Ilsequelle auf dem Nordwesthang des Berges Kompass (694,1 m).

Die Ilse fließt durch ein enges Tal nordostwärts durch das Wittgensteiner Land. Nach Aufnahme des von Heiligenborn kommenden Langenbachs<ref name="SchLb" />, der ihre Wasserführung mehr als verdoppelt, passiert sie die Berge Wiedehuck (578,6 m), wonach sie am Weiler Lindenfeld (496,8 m; zu Bad Laasphe) vorbeifließt. Nach Passieren von Inthalberg (538,7 m) und Weidelbacher Haupt (587,7 m) mündet der Weidelbach ein. Danach passiert der Bach die Berge Dörnberg (606 m), Weißer Stein (527,6 m) und Petersberg (570 m).

Schließlich gelangt die Ilse nach Feudingerhütte, einem Ortsteil des zu Bad Laasphe gehörenden Feudingen, wo sie von Süden kommend am östlichen Dorfrand auf etwa 382 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> Höhe in den dort aus Richtung Westen heranfließenden Rhein-Nebenfluss Lahn mündet.

Einzugsgebiet und Zuflüsse

Das Einzugsgebiet der Ilse ist 11,848 km²<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref> groß. Zu ihren Zuflüssen gehören bachabwärts betrachtet:

Name Seite Länge
(km)<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref>
Mündungsort Stat.<ref name="Stat" />
(km)<ref name="Mükm" />
EZG
(km²)<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref>
Langenbach<ref name="SchLb" /> links 3,1 oberhalb Weiler Lindenfeld 6,05 2,58
Weidelbach links 2,7 unterhalb Forsthaus Ilsenburg 3,45 2,183

Landschaftsschutz

Die Ilse befindet sich mit ihrer gesamten Fließstrecke im Landschaftsschutzgebiet Bad Laasphe (CDDA-Nr. 319747), das 1987 ausgewiesen wurde und 123,11 km² groß ist.<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Verkehr und Wandern

Ab der Einmündung des Langenbachs führt die von Heiligenborn kommende Kreisstraße 17 in das Ilsetal, um dort vorbei am Weiler Lindenfeld und Forsthaus Ilsenburg und danach weiter nach Banfe zu verlaufen. Unterhalb des Forsthauses zweigt von K 17 die bachabwärts entlang der Ilse zum Mündungsort Feudingerhütte führende K 35 ab.

Direkt vorbei an der Heiligen Ilsequelle verlaufen der Rothaarsteig und der Märchenwanderweg Kleiner Rothaar. Durch Heiligenborn und ab der Einmündung des Langenbachs führt der Europäische Fernwanderweg E1 ein paar Kilometer bachabwärts entlang der Ilse. Durch Teile des Ilsetals führt der Lahnwanderweg.

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references> <ref name="DGK5">Deutsche Grundkarte (DGK 5) in <ref name="TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref></ref>

<ref name="SchLb">auch Schwarzer Langenbach genannt</ref>

<ref name="Stat">Stat. = Gewässerstationierung</ref>

<ref name="Mükm">Mündungslage (bei/nahe) den Zuflüssen entsprechend der Fließgewässer-kilometrierung der Ilse</ref> </references>