Patti Page
Patti Page (* 8. November 1927 in Claremore, Oklahoma; † 1. Januar 2013 in Encinitas, Kalifornien; eigentlich Clara Ann Fowler)<ref name="NYT">Anita Gates: Patti Page, Honey-Voiced ’50s Pop Sensation, Dies at 85. In: The New York Times. 2. Januar 2013, abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war eine mit dem Grammy ausgezeichnete US-amerikanische Country- und Pop-Sängerin, die 1951 mit dem Hit Tennessee Waltz ihren größten Erfolg hatte. Sie gilt als erfolgreichste Sängerin der 1950er Jahre in den USA mit über 100 Millionen verkauften Schallplatten.<ref name="washingtontimes">Chris Talbott: Patti Page: ‘The Singing Rage’ of 1950s dies at 85. In: Associoated Press. 2. Januar 2013, abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Anfänge
Ann Fowler entstammte einer kinderreichen Familie.<ref name="NYT"/> Sie wurde in Claremore in Oklahoma geboren (andere Quellen nennen Muskogee<ref>John Bush: Patti Page - Music Biography, Credits and Discography. In: Allmusic. Abgerufen am 5. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>), wuchs in Tulsa auf und sang im Kirchenchor. Mit zwei Schwestern trat sie später unter dem Namen Fowler Sisters auf. Mitte der 1940er Jahre arbeitete sie für den Radiosender KTUL. Als die Sängerin einer von der Page Milk Company gesponserten Radioshow, die sich Patti Page nannte, den Sender verließ, übernahm Ann Fowler die Rolle und den Namen, den sie von da an behielt. Der Bandleader Jack Rael entdeckte sie im Radio und wurde ihr Manager. 1947 erhielt sie einen Schallplattenvertrag von Mercury Records. Ein Jahr später trat sie mit den Jazzmusikern Benny Goodman, Teddy Wilson, Wardell Gray und Stan Hasselgård auf<ref>Wardell Gray Discography</ref> und hatte mit Confess von George David Weiss und Bennie Benjamin ihren ersten Top-20-Hit. Da sie die Produktion selbst zahlen mussten und sich keine Hintergrundsänger leisten konnten, wurden mehrere von ihr eingesungene Stimmen übereinandergelegt. Damit war Patti Page die erste, die das Overdubbing in die Popmusik einführte.
Karriere
Nach weiteren Erfolgen, darunter der Nummer-eins-Hit All My Love, gelang ihr 1950 mit Tennessee Waltz der vierte Millionenseller. Pee Wee King hatte kurz zuvor mit dem von ihm gemeinsam mit Redd Stewart geschriebenen Song einen Country-Hit gehabt. Patti Page schaffte den Crossover in den Pop-Markt. Tennessee Waltz hielt sich 13 Wochen auf Platz eins und wurde zu einem der größten Hits der 1950er Jahre. Insgesamt wurden mehr als zehn Millionen Schallplatten von dem Lied verkauft.
In den folgenden Jahren war sie häufig in den Popcharts vertreten. Mit (How Much Is That) Doggie in the Window<ref>How Much Is That Doggie in the Window auf YouTube</ref> konnte sie sich 1953 noch einmal auf Rang eins platzieren. Weitere große Hits waren Go On with the Wedding (1956), Allegheny Moon (1956), Old Cape Cod (1957), Left Right out of Your Heart (1958), Go On Home (1952) und Hush, Hush Sweet Charlotte (1965). Ab 1958 hatte sie ihre eigene Fernsehshow, die Patti Page Show. Gelegentlich trat sie auch als Schauspielerin in Erscheinung, so 1960 in dem oscarprämierten Film Elmer Gantry und zwei Jahre später in der Komödie Sexy!.
Ab Ende der 1960er Jahre ließen ihre Platzierungen in den Popcharts nach. Sie wechselte zur Country-Musik, wo sie noch einige Jahre lang mittlere Hits verbuchen konnte. Ihren letzten Charterfolg hatte sie 1981 mit No Aces. 1997 gab Page anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums im Musikbusiness ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall. Für die CD Patti Page Live at Carnegie Hall – the 50th Anniversary Concert wurde sie mit einem Grammy ausgezeichnet.<ref name="NYT"/> Patti Page veröffentlichte 40 Alben und über 100 Singles.
Patti Page trat bis 2012 mit musikalischen Darbietungen öffentlich auf. Sie starb am Neujahrstag 2013 in Encinitas im Alter von 85 Jahren.<ref name="NYT"/> Der Grammy Lifetime Achievement Award wurde ihr posthum verliehen.<ref name="washingtontimes"/> Im Mai 2015 eröffnete die Ausstellung Patti Page Exhibit im Claremore History Museum (MoH) in ihrer Geburtsstadt in Oklahoma.<ref>Exhibits. In: Claremore Museum of History. Abgerufen am 18. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Diskografie
Alben
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Weitere Alben
- 1955: Christmas With Patti Page
- 1956: Just a Closer Walk with Thee
- 1957: Patti Page Live at Carnegie Hall
Singles
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Weitere Singles
- 1949: Money, Marbles and Chalk
- 1949: I’ll Keep the Love Light Burning (In My Heart)
- 1950: I Don’t Care If the Sun Don’t Shine
- 1952: Retreat (Cries My Heart)
- 1952: Conquest (Why Don’t You Believe Me)
- 1953: My Jealous Eyes (My Songs)
- 1953: Now That I’m in Love (My Songs)
- 1953: Oo! What You Do to Me (My Songs)
- 1953: This Is My Song (This Is My Song)
- 1955: Keep Me in Mind
- 1963: Just a Simple Melody
- 1963: I’m Walkin’
- 1964: I Adore You (Love After Midnight)
- 1966: Custody
- 1966: Till You Come Back to Me
- 1966: Almost Persuaded
- 1968: Stand by Your Man
Quellen
<references />
Weblinks
- Patti Page bei MusicBrainz (englisch)
- Literatur von und über Patti Page im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- www.misspattipage.com (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Page, Patti |
| ALTERNATIVNAMEN | Fowler, Clara Ann (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Country- und Pop-Sängerin |
| GEBURTSDATUM | 8. November 1927 |
| GEBURTSORT | Muskogee, Oklahoma, USA |
| STERBEDATUM | 1. Januar 2013 |
| STERBEORT | Encinitas, Kalifornien, USA |