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Murshidabad

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Murshidabad
Staat: IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Bundesstaat: Westbengalen
Distrikt: Murshidabad
Subdistrikt: Lalbag
Lage: 24° 11′ N, 88° 16′ OKoordinaten: 24° 11′ N, 88° 16′ O
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Höhe: 20 m
Fläche: 17,25 km²
Einwohner: 44.019 (2011)
Bevölkerungs-
dichte
:
2552 Ew./km²
Katra Masjid
Katra Masjid
Katra Masjid
Datei:Hazaar Duaari and the Clock Tower.jpg
Hazarduari Palace und Uhrturm
Datei:DSC 5993a Golap Bag.jpg
Kathgola Palace

Murshidabad (Bengalisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Murśidābād, ursprünglich Makhsudabad) ist eine ca. 50.000 Einwohner zählende Stadt im gleichnamigen Distrikt des nordostindischen Bundesstaates Westbengalen.

Lage und Klima

Murshidabad an der Bhagirathi, einem Seitenarm am Unterlauf des Ganges, etwa 220 km (Fahrtstrecke) nördlich von Kolkata in einer Höhe von ca. 10 bis 20 m; die Grenze zum Nachbarland Bangladesh ist etwa 50 km entfernt. Das Klima ist meist schwülwarm; Regen (ca. 1200–1500 mm/Jahr) fällt hauptsächlich während der sommerlichen Monsunmonate Mai bis Oktober.

Bevölkerung

Jahr 1991 2001 2011
Einwohner 30.327 36.927 44.019<ref>Murshidabad – Bevölkerung</ref>

Das deutliche Bevölkerungswachstum der Stadt beruht im Wesentlichen auf der immer noch anhaltenden Zuwanderung von Familien und Einzelpersonen aus der näheren Umgebung.

Wirtschaft

Murshidabad und sein Umland sind in hohem Maße landwirtschaftlich orientiert, aber auch die Seidenprodoktion und-verarbeitung spielten eine nicht unerhebliche Rolle. Darüber hinaus galt die Stadt als eines der Zentren für Elfenbeinschnitzerei in Westbengalen. Seit dem Handelsverbot für Elfenbein haben sich viele der Handwerker auf das Schnitzen von Palisander oder Sandelholz verlegt.<ref>Horn, Bone, Ivory of West Bengal – Asia InCH – Encyclopedia of Intangible Cultural Heritage. Abgerufen am 1. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im 19. Jahrhundert erlebte die örtliche Wirtschaft durch den Handel mit den Briten einen enormen Aufschwung; vor allem mehrere Jain-Familien bauten Stadtpaläste im indo-europäischen Stil.

Datei:Ivory carving in the Indian Museum, Kolkata 02.jpg
Königliches Ruderboot, Elfenbeinarbeit, 19. Jahrhundert

Geschichte

Die Besiedlung der Region dürfte bis in vorchristliche Zeiten zurückreichen. Von 1705 bis 1773 war Murshidabad, das nach dem damaligen Nawab Murshid Quli Khan benannt wurde, die Hauptstadt des vom Mogulreich unabhängigen Bengalen. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beherrschten die Briten Bengalen und Indien.

Sehenswürdigkeiten

  • Der Nawab-Palast Hazarduari wurde im Jahr 1837 fertiggestellt.
  • Die Ruinen der Katra-Moschee von 1724, in der sich auch das Grab des Nawab Murshid Quli Khan befindet, aber auch weitere Moscheen des 19. und 20. Jahrhunderts prägen das Stadtbild.
  • Der Kathgola Palace ist ein repräsentatives Gebäude einer Jain-Familie am Stadtrand.

Umgebung

  • Im Ort Badanagar, etwa 12 km nördlich der Stadt, befinden sich vier eng beieinander stehende Bengalische Tempel mit zum Teil figürlichen Terrakotta-Dekor (Char Bangla).

Persönlichkeiten

Literatur

  • J. H. Tull Walsh: A History of Murshidabad District (Bengal). With Biographies of Some of its Noted Families. Legare Street Press 2022, ISBN 978-1016849968

Weblinks

Commons: Murshidabad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Murshidabad – Reiseführer (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value))

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein