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(369) Aëria

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Asteroid
(369) Aëria
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2.64811 AE
Exzentrizität 0.098611
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 12.72677 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 73,8 km ± 1,1 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,13
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
M
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker A. L. N. Borelly
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1893 NA, 1894 WA, 1949 MY
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(369) Aëria ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 4. Juli 1893 vom französischen Astronomen Alphonse Louis Nicolas Borrelly am Observatoire de Marseille bei einer Helligkeit von 12 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist vermutlich benannt nach Luft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), einem der vier Elemente der Antike. Edmund Weiss schrieb im Astronomischen Kalender für 1896, S. 155: „… während wir wohl kaum fehlgehen dürften, wenn wir annehmen, dass mit Aëria eines der vier Elemente (Feuer, Luft, Wasser und Erde) der Alten am Himmel verewigt werden sollte…“ Die Namensgebung könnte auch durch die beiden Buchstaben der vorläufigen Bezeichnung 1893 AE beeinflusst worden sein.

Wissenschaftliche Auswertung

Aus Ergebnissen der IRAS Minor Planet Survey (IMPS) wurden 1992 Angaben zu Durchmesser und Albedo für zahlreiche Asteroiden abgeleitet, darunter auch (369) Aëria, für die damals Werte von 60,0 km bzw. 0,19 erhalten wurden.<ref>E. F. Tedesco, P. V. Noah, M. Noah, S. D. Price: The Supplemental IRAS Minor Planet Survey. In: The Astronomical Journal. Band 123, Nr. 2, 2002, S. 1056–1085, doi:10.1086/338320 (PDF; 398 kB).</ref> Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2011 zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 70,8 km bzw. 0,14.<ref>J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, J. Dailey, P. R. M. Eisenhardt, R. S. McMillan, T. B. Spahr, M. F. Skrutskie, D. Tholen, R. G. Walker, E. L. Wright, E. DeBaun, D. Elsbury, T. Gautier IV, S. Gomillion, A. Wilkins: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. I. Preliminary Albedos and Diameters. In: The Astrophysical Journal. Band 741, Nr. 2, 2011, S. 1–20, doi:10.1088/0004-637X/741/2/68 (PDF; 73,0 MB).</ref> Nachdem die Werte nach neuen Messungen mit NEOWISE 2012 auf 73,8 km bzw. 0,13 geändert worden waren,<ref>J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, C. Nugent, M. S. Cabrera: Preliminary Analysis of WISE/NEOWISE 3-Band Cryogenic and Post-cryogenic Observations of Main Belt Asteroids. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 759, Nr. 1, L8, 2012, S. 1–8, doi:10.1088/2041-8205/759/1/L8 (PDF; 3,27 MB).</ref> wurden sie 2014 auf 64,8 km bzw. 0,16 korrigiert.<ref>J. R. Masiero, T. Grav, A. K. Mainzer, C. R. Nugent, J. M. Bauer, R. Stevenson, S. Sonnett: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. Near-infrared Albedos. In: The Astrophysical Journal. Band 791, Nr. 2, 2014, S. 1–11, doi:10.1088/0004-637X/791/2/121 (PDF; 1,10 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 2. bis 10. September 1980 am La-Silla-Observatorium in Chile. Es wurde dabei eine nahezu konstante Helligkeit beobachtet, so dass keine weitere Auswertung zu einer Rotationsperiode möglich war.<ref>C.-I. Lagerkvist, H. Rickman: Physical studies of asteroids V: photoelectric observations of the asteroids 70, 101, 369 and 432. In: Astronomy & Astrophysics Supplement Series. Band 45, 1981, S. 177–179, bibcode:1981A&AS...45..177L (PDF; 87 kB).</ref> Auch kurz darauf erfolgende Beobachtungen am 21. und 22. September am La-Silla-Observatorium und vom 9. bis 12. Oktober 1980 am Cerro Tololo Inter-American Observatory, ebenfalls in Chile, zeigten eine nahezu flache Lichtkurve. Eine Analyse kam zu dem Schluss, dass es sich bei (369) Aëria entweder um einen sehr langsamen Rotator handelt oder dass die Rotationsperiode etwa bei 14 Stunden liegen könnte.<ref>H. J. Schober: Is 369 Aeria a slowly rotating asteroid? In: Asteroids, comets, meteors II. Proceedings of the International Meeting, Uppsala 1986, S. 73, bibcode:1986acm..proc...73S (PDF; 90 kB).</ref> Eine neue Bewertung der Daten führte dann aber 1994 zu einer Rotationsperiode von 4,82 h.<ref>H. J. Schober, A. Erikson, G. Hahn, C.-I. Lagerkvist, R. Albrecht, W. Ornig, A. Schroll, M. Stadler: Physical studies of asteroids. XXVIII. Lightcurves and photoelectric photometry of asteroids 2, 14, 51, 105, 181, 238, 258, 369, 377, 416, 487, 626, 679, 1048 and 2183. In: Astronomy & Astrophysics Supplement Series. Band 105, 1994, S. 281–300, bibcode:1994A&AS..105..281S (PDF; 381 kB).</ref>

Bereits zuvor hatte es weitere Beobachtungen vom 13. bis 15. August 1984 am La-Silla-Observatorium gegeben. Sie lieferten auch wieder eine Lichtkurve mit geringer Amplitude, hier wurde aber daraus eine Rotationsperiode von 4,787 h bestimmt.<ref>E. Dotto, M. A. Barucci, M. Fulchignoni, M. Di Martino, A. Rotundi, R. Burchi, A. Di Paolantonio: M-type asteroids: Rotational properties of 16 objects. In: Astronomy & Astrophysics Supplement Series. Band 95, Nr. 2, 1992, S. 195–211, bibcode:1992A&AS...95..195D (PDF; 349 kB).</ref>

Eine Untersuchung von 2003 leitete in der Ukraine aus den archivierten Daten von 1980 bis 1984 für (369) Aëria eine Rotationsperiode von 4,7866 h ab. Es wurde auch eine nahe zur Ebene der Ekliptik gelegene Position für die Rotationsachse sowie die Achsenverhältnisse eines dreiachsig-ellipsoidischen Gestaltmodells berechnet.<ref>N. Tungalag, V. G. Shevchenko, D. F. Lupishko: Rotation parameters and shapes of 19 asteroids. Qualitative analysis and interpretation of data. In: Kinematika i Fizika Nebesnykh Tel. Band 19, Nr. 5, 2003, S. 397–406, bibcode:2003KFNT...19..397T (PDF; 1,01 MB, russisch).</ref>

Aus weiteren Messungen während sechs Nächten vom 10. Mai bis 16. Juni 2009 am Hunters Hill Observatory in Australien wurden Rotationsperioden von 4,7774 h oder 9,555 h abgeleitet, dabei konnte keine Entscheidung für einen der beiden Werte getroffen werden.<ref>D. Higgins: Period Determination of Asteroid Targets Observed at Hunters Hill Observatory: May 2009–September 2010. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 38, Nr. 1, 2011, S. 41–46, bibcode:2011MPBu...38...41H (PDF; 2,16 MB).</ref> Erst neue Beobachtungen vom 3. bis 9. Februar 2012 am Santana Observatory des Center for Solar System Studies in Kalifornien konnten den kürzeren der beiden Werte mit einer abgeleiteten Rotationsperiode von 4,7780 h bestätigen.<ref>R. D. Stephens: Asteroids Observed from GMARS and Santana Observatories: 2012 January–March. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 39, Nr. 3, 2012, S. 181–183, bibcode:2012MPBu...39..181S (PDF; 715 kB).</ref>

Aëria -Familie

(369) Aëria ist das größte Mitglied einer Asteroidenfamilie mit ähnlichen Bahneigenschaften, wie eine Große Halbachse von 2,55–2,74 AE, eine Exzentrizität von 0,03–0,07 und eine Bahnneigung von 11,0°–12,0°. Taxonomisch handelt es sich um Asteroiden der Spektralklassen C, X und S, die mittlere Albedo liegt bei 0,17. Die Aëria-Familie umfasste im Jahr 2019 über 670 bekannte Mitglieder.<ref>T. A. Vinogradova: Empirical method of proper element calculation and identification of asteroid families. In: Monthly Notices of the Royal Astronomical Society. Band 484, Nr. 3, 2019, S. 3755–3764, doi:10.1093/mnras/stz228 (PDF; 4,80 MB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: (369) Aëria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />