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Martin Knudsen

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Vorlage:Hinweisbaustein Martin Hans Christian Knudsen (* 15. Februar 1871 in Hasmark;<ref></ref> † 27. Mai 1949 in Kopenhagen) war ein dänischer Physiker und Ozeanograph. Er war Erfinder des Strahlungsmessers und der zugehörigen Berechnungsgleichung.

Knudsen nahm 1895 und 1896 an der Ingolf-Expedition in den Nordatlantik teil, der ersten dänischen Tiefsee-Expedition. Er war von 1912 bis 1941 als Nachfolger von Christian Christiansen Professor an der Universität Kopenhagen. Im akademischen Jahr 1927/28 amtierte er als Rektor der Universität.<ref>Liste der Rektoren auf der Website der Universität Kopenhagen</ref>

1909 wurde er Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften und diente von 1917 bis 1945 als deren Sekretär. Er wurde auch in zahlreiche weitere Akademien berufen, u. a. die von Göttingen,<ref>Mitglieder: Martin Knudsen. Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, abgerufen am 3. November 2025.</ref> Berlin,<ref>Mitglieder – historisch: Martin Knudsen. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 3. November 2025.</ref> Uppsala und Lund. 1936 wurde er mit der Alexander Agassiz Medal der National Academy of Sciences ausgezeichnet.

Nach ihm wurden benannt: die Knudsen-Diffusion, das Knudsen-Gas, die Knudsenströmung, die Knudsen-Zahl, die Knudsenzelle und die Knudsen-Pumpe.

Literatur

Weblinks

Commons: Martin Knudsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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