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Schindellegi

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Schindellegi
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton SchwyzDatei:Wappen Schwyz matt.svg Schwyz (SZ)
Bezirk: Höfew
Gemeinde: Feusisbergi2
Postleitzahl: 8834
UN/LOCODE: CH SGI
Koordinaten: 695628 / 225106Koordinaten: 47° 10′ 12″ N, 8° 42′ 0″ O; CH1903: 695628 / 225106
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Höhe: 764 m ü. M.
Einwohner: 3735 (31. Dezember 2020<ref>(Ohne Wochenaufenthalter) Gemeinde Feusisberg – Detaillierte Einwohnerzahlen</ref>)
Website: www.feusisberg.ch
Datei:2017-Schindellegi-SZ.jpg
Schindellegi
Schindellegi
Karte
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Schindellegi ist eine Ortschaft innerhalb der politischen Gemeinde Feusisberg im schweizerischen Kanton Schwyz.

Geschichte

Datei:Kirche schindellegi.jpg
Kirche Sankt Anna Schindellegi
Datei:Zentralbibliothek Zürich - Schindellegi - 991051297429705501 (cropped).jpg
Sihlbrücke im Jahr 1757, wurde 1765 ersetzt

Schindellegi wurde 1220 erstmals als Schindel-Lagerplatz urkundlich erwähnt. Im Spätmittelalter und in der Frühneuzeit wurde es verschiedentlich im Rahmen von kriegerischen Auseinandersetzungen besetzt oder geplündert, namentlich während des Alten Zürichkriegs (1439–1450), während des Ersten und des Zweiten Kappelerkrieges (1529–1531), während der Villmergerkriege (1656/1712) und durch französische Truppen im Gefecht bei Schindellegi (1798).

1848 wurde die Gemeinde Feusisberg mit den Dörfern Feusisberg und Schindellegi konstituiert. Der Anschluss an die Eisenbahnlinie Wädenswil–Einsiedeln der Wädenswil-Einsiedeln-Bahn erfolgte 1877.

Religion

Schindellegi liegt an der Pilgerroute nach Einsiedeln. Wahrscheinlich wurde auch deswegen die heilige Anna die Patronin der früheren Kapelle und der heutigen Kirche. So besuchte und erwähnte auch Goethe, der im Jahr 1797 nach Einsiedeln reiste, Schindellegi.<ref>Goethe, Johann Wolfgang von.: Goethes poetische Werke : vollständige Ausgabe. Lizenzausg Auflage. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-448-6.</ref> Wie im ganzen Kanton Schwyz war auch die Bevölkerung in Schindellegi ursprünglich katholisch. Auf Grund von Zuzügen gibt es inzwischen aber auch viele reformierte Christen und Angehörige anderer Religionen. Die reformierten Christen gehören zur reformierten Kirchgemeinde Höfe, deren Zentrum in Pfäffikon SZ liegt. Die katholische Pfarrei St. Anna gehört zum Seelsorgeraum Berg. Bei Hochzeiten und Beerdigungen geniessen die reformierten Christen Gastfreundschaft in der katholischen Annakirche.

Geographie

Datei:ETH-BIB-Schindellegi v. W. aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-004122.tif
Schindellegi, historisches Luftbild von 1924, aufgenommen aus 400 Metern Höhe von Walter Mittelholzer
Datei:Schindellegi.jpg
Schindellegi Dorf

Schindellegi liegt 346 Meter über dem Zürichsee an der Sihl, die sich hier dem See auf drei Kilometer nähert. Ein Felsdamm, auf dem die Kirche Sankt Anna erbaut wurde, hält sie aber davon ab, den direkten Weg in den Zürichsee zu nehmen. So fliesst sie weiter westlich, dem Hang entlang, um erst in Zürich in die Limmat zu münden. Schon seit dem Mittelalter liegt Schindellegi an bedeutenden Verkehrstrassen.

Unternehmen

Schindellegi ist Sitz des Transport- und Logistikkonzerns Kühne + Nagel (Kuehne + Nagel International AG) und der Kühne-Stiftung.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

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Bilder

Literatur

  • Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Schwyz IV. Bezirk Höfe (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 118). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010, ISBN 978-3-906131-93-1, S. 298–330. Digitalisat
  • Odilo Ringholz (OSB): Geschichte der Schindellegi (Kt. Schwyz) und ihres Kirchenbaus. Kirchenbauverein Schindellegi, Einsiedeln 1922.

Weblinks

Commons: Schindellegi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />