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Makita Engineering Germany

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Makita Engineering Germany GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1927
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung
  • Masaki Yoshida
  • Noriaki Ikeda
Mitarbeiterzahl 17.600 (2025)
Branche Elektrowerkzeuge
Website makita-engineering.de
Stand: 26. März 2026

Die Makita Engineering Germany GmbH mit Unternehmenssitz in Hamburg-Wandsbek und ca. 200 Mitarbeitenden (2025) gehört zur Makita Corporation (Makita). Der weltweit tätige Konzern mit Hauptsitz in Anjo/Aichi (Japan) stellt in zehn Produktionsstätten primär Elektrowerkzeuge her. Das große Sortiment von über 1000 Geräten (Akku-, Elektro- und Druckluftwerkzeuge, stationäre Holzbearbeitungsmaschinen sowie Gartengeräte und Zubehör) bedient sowohl den Profi- als auch den Heimwerkerbereich.

Die Makita Engineering Germany GmbH selbst geht aus der Hamburger Firma Dolmar (weitere Infos s. u.) hervor, einem der ältesten Motorsägenhersteller, bis 1991 zugehörig zu Fichtel & Sachs / Mannesmann. Mit der Zerschlagung dieser beiden Unternehmen erfolgte dann die Übernahme in die Makita Group. Bis 2015 firmierte das Unternehmen noch unter „Dolmar GmbH“, im Oktober 2015 erfolgte die Umbenennung in „Makita Engineering Germany GmbH“.<ref>Startseite. Abgerufen am 26. März 2026.</ref> Ebenso 2015 wurden das Marketing und der Inlandsvertrieb von der Makita Werkzeug GmbH aus Ratingen übernommen.

Mit der Übernahme von Dolmar konnte Makita sich den Markt der benzinbetriebenen Maschinen für Forst, Garten, Landwirtschaft und den Bausektor erschließen: Im Vertrieb befanden sich neben Kettensägen auch Motorsensen, Wippkreissägen, Rasenmäher, Rasentraktoren, Holzspalter, Trennschneider, Sicherheitskleidung und Forstwerkzeug, jeweils mit dem dazugehörigen Zubehör und Ersatzteilservice.

2018 entschied Makita sich, die Entwicklung benzinbetriebener Motorgeräte einzustellen. 2022 wurde die Produktion dieser Geräte beendet.<ref>Makita Werkzeug GmbH: Bekanntmachung zur Einstellung der Produktion von Benzin-Produkten. In: https://www.makita.de/bekanntmachung-zur-einstellung-der-produktion-von-benzin-produkten.html. Makita Werkzeug GmbH, 30. Oktober 2020, abgerufen am 26. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2023 wird nur noch unter der Marke Makita produziert und vertrieben.<ref>Abschaltung DOLMAR. Abgerufen am 26. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Heute konzentriert sich Makita völlig auf die Produktion von Elektrogeräten mit Fokus auf eine umweltbewusste und zukunftsorientierte Akku-Technologie. Seitdem die Makita Engineering Germany GmbH ein Teil der Makita Group ist, wurden in Hamburg über 10 Millionen Geräte hergestellt.

2020/2021 wurde ein großes Bauprojekt auf dem Gelände in Hamburg-Wandsbek zum Abschluss gebracht: Neben einem Gebäude mit einem großen Verwaltungstrakt, einem Schulungszentrum und einer Cafeteria ist ein neues Lager mit einer Kapazität von bis zu 50.000 Paletten entstanden.

Geschichte der Dolmar GmbH

1927 präsentierte der Unternehmensgründer Emil Lerp seine erste Benzinkettensäge Typ A auf dem Berg Dolmar in Südthüringen. Das Unternehmen wurde anschließend nach dem Berg Dolmar benannt. Dabei zeigte das erste Logo von 1927 den Namen und stilisierte Sägeketten. Das Logo von 1950 zeigt zwei Arbeiter beim Fällen eines Baumes mit der neueren 2-Mann-Säge vom Typ CL, die bis 1964 gebaut wurde. 1975 erwarb Fichtel & Sachs eine Mehrheitsbeteiligung. 1987 übernahm Mannesmann Fichtel & Sachs und damit auch Sachs-Dolmar, bis sie 1991 eine 100%ige Tochter des japanischen Elektrowerkzeugherstellers Makita Corp wurde.

Technische Meilensteine

1927 wurde die 2-Mann-Kettensäge Typ A gebaut. Die Säge wog 58 Kilogramm. 1953 baute Dolmar erstmals eine 1-Mann-Kettensäge, den Typ CP (noch mit Schwimmervergaser und Wendegetriebe). Vier Jahre später folgte die Motorsäge Typ CF mit Membranvergaser ohne Wendegetriebe. 1975 stellte Sachs-Dolmar die erste Wankel-Kettensäge vor: Die KMS4 (Kreiskolben-MotorSäge 4-Takt) mit Wankelmotor. 2004 wurde als Werbegag die Dolmette präsentiert, ein Motorrad mit 24 Kettensägenmotoren als Antrieb. Gleichzeitig wurde der Prototyp der Viertakt-Kettensäge präsentiert.

Behelfsschlepperbau

1949 konstruierte das Unternehmen einen dreirädrigen „Behelfsschlepper“. Ein luftgekühlter Einzylinder-Vergasermotor (Bohrung x Hub 68 × 68 mm, Hubraum 250 cm³, 8 PS) trieb das Fahrzeug an. Es wog 400 kg und hatte ein Getriebe mit einem Rückwärts- und 3 Vorwärtsgängen, dazu ein Vorgelege-Getriebe. Das als „Dolmar Rückeschlepper“ oder auch „Eiserner Esel“ bezeichnete Fahrzeug wurde bis 1952 gebaut<ref>Gebhardt, Enzyklopädie Traktoren S. 150</ref>.

Literatur

  • Wolfgang Gebhardt: Enzyklopädie deutscher Traktoren seit 1900. Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04552-1.

Weblinks

Commons: Maschinen von Dolmar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references group="https://www.makita.de/bekanntmachung-zur-einstellung-der-produktion-von-benzin-produkten.html" />

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