Zum Inhalt springen

Gottesmodul

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Februar 2024 um 14:27 Uhr durch imported>TabellenBot (Einzelnachweis mit independent.co.uk-Link formatiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Bezeichnung Gottesmodul (auch: Religionszentrum) wurde von dem US-amerikanischen Neuropsychologen V. S. Ramachandran für ein bestimmtes Hirnareal im Bereich der Schläfenlappen geprägt. Das Konzept ist dabei in der Wissenschaft umstritten.<ref>Belief and the brain's 'God spot'. In: independent.co.uk. 10. März 2009, abgerufen am 11. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Forschung zu diesem Thema ist ein Teilbereich der Neurotheologie.

Das postulierte Gebiet zeigt bei Menschen in tiefer religiöser Versenkung eine erhöhte Hirnaktivität (Glukose-/Sauerstoffverbrauch) an. Nach den Versuchen von Ramachandran machte es dabei keinen Unterschied, ob es sich zum Beispiel um meditierende buddhistische Mönche oder etwa um ins Gebet versunkene katholische Nonnen handelt.

Einzelnachweise

<references />