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Mondvogel

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Mondvogel
Datei:Phalera.bucephala.7189.jpg

Mondvogel (Phalera bucephala)

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Zahnspinner (Notodontidae)
Unterfamilie: Phalerinae
Gattung: Phalera
Art: Mondvogel
Wissenschaftlicher Name
Phalera bucephala
Linnaeus, 1758
Datei:Phalera bucephala global MHNT.jpg
Phalera bucephala
Datei:Phalera bucephala 20050909 444 part.jpg
Raupe des Mondvogels
Datei:Raupe des Mondvogels.webm
Raupe des Mondvogels
Datei:Phalera bucephala P8064217.JPG
Mondvogelraupen gesellig auf Eichenblatt
Datei:Phalera bucephala - Mondvogel 01 (HS).jpg
Eispiegel des Mondvogels an Stieleiche
Datei:2022-06-09 Phalera bucephala resting.jpg
Mondvogel am Tag

Der Mondvogel oder Mondfleck (Phalera bucephala) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae).

Merkmale

Diese Art ist ziemlich groß (bis 32 mm lang) und recht stabil gebaut, die Flügelspanne beträgt 55–68 mm. Die Vorderflügel sind grau, silbern beschuppt und weisen an der Flügelspitze (Apex) einen sich auffällig abhebenden hellbraunen Fleck auf, den Mondfleck. Die thorakiale Behaarung trägt dieselbe Farbe, mit angelegten Flügeln sieht dieser Falter einem gebrochenen Zweig verblüffend ähnlich, am ehesten einem Birkenzweig. Die Hinterflügel sind beigeweiß, der Kopf (Caput) ist braun. Der Mondvogel fliegt des Nachts von Mai bis Juli und fliegt häufig Lichtquellen an.

Unterarten

  • Phalera bucephala bucephala<ref name="Fauna">Phalera bucephala (Linnaeus 1758). Fauna Europaea, Version 1.3, 19.04.2007, abgerufen am 14. Januar 2008.</ref>
  • Phalera bucephala tenebrata<ref name="Fauna"/>

Ähnliche Arten

  • Phalera bucephaloides (<templatestyles src="Person/styles.css" />Ochsenziemer, 1810) – Vorkommen in Österreich

Verbreitung

Der Mondvogel ist von der Iberischen Halbinsel über ganz Europa (einschließlich Britische Inseln) bis Ostasien verbreitet. Im Süden erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet über die Türkei und den Kaukasus bis Mittelasien. Im Norden verläuft die Arealgrenze südlich des Polarkreises.

Er ist in Laubwäldern und Parks vom Flachland bis in ca. 1600 Meter Höhe anzutreffen.

Entwicklung

Die jungen Raupen sind sehr gesellig, später werden sie aber Einzelgänger. Ältere Raupen sind sehr auffällig gefärbt, schwarz mit orangegelben Quer- und gelbweißen Längsstreifen. Der Kopf ist schwarz und trägt ein gelbes V. Sie werden bis zu sechs Zentimeter lang und fressen an vielen Baum- und Straucharten. Als Puppe überwintert dieser Falter in der Erde. Die Raupen findet man von Juli bis August und die Falter von Anfang Mai bis Juli.

Futterpflanzen

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Günter Ebert: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 4: Nachtfalter II (Bombycidae, Endromidae, Lemoniidae, Saturniidae, Sphingidae, Drepanidae, Notodontidae, Dilobidae, Lymantriidae, Ctenuchidae, Nolidae). Ulmer Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3474-8.
  • Alexander Schintlmeister: Zoogeographie der palaearktischen Notodontidae (Lepidoptera). In: Entomologische Nachrichten. Bd. 25, Eitschberger, Marktleuthen 1989, S. 1–117.
  • Richard South: The moths of the British Isles. Warne, London/New York 1963, ISBN 0-7232-0002-5.

Weblinks

Commons: Mondvogel (Phalera bucephala) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mondvogel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen