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Favara

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Favara
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Staat Italien
Region Sizilien
Freies Gemeindekonsortium Agrigent (AG)
Lokale Bezeichnung Favara
Koordinaten 37° 19′ N, 13° 40′ OKoordinaten: 37° 19′ 0″ N, 13° 40′ 0″ O
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Höhe 340 m s.l.m.
Fläche 81 km²
Einwohner 31.309 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 92026
Vorwahl 0922
ISTAT-Nummer 084017
Bezeichnung der Bewohner Favaresi
Schutzpatron Sant’Antonio
Website Favara

Favara ist eine Stadt und italienische Gemeinde im Freien Gemeindekonsortium Agrigent in der Autonomen Region Sizilien.

Lage und Daten

Favara liegt elf Kilometer östlich von Agrigent. Hier wohnen 31.309 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024), die hauptsächlich in der Landwirtschaft arbeiten. Es wird neben Getreide, Orangen, Wassermelonen, Mandeln, Pistazien, Oliven auch Wein angebaut und verarbeitet.

Die Nachbargemeinden sind Agrigent, Aragona, Castrofilippo, Comitini, Naro und Racalmuto.

Geschichte

Der Name Favara stammt aus arabischer Zeit. Er leitet sich von Fawwara ab, das im Arabischen Wasserquelle bedeutet. Auf dem Gebiet von Favara lebten bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. Menschen, wovon eine Siedlung sowie eine bronzezeitliche Nekropole in der Umgebung zeugen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte von Favara (Memento vom 15. Mai 2006 im Internet Archive) auf Favara.it</ref> Die einheimischen Sikaner wurden ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. zunehmend durch griechische Kolonisten verdrängt, die auf dem Berg Caltafaraci, an den Favara grenzt, einen Stützpunkt errichteten, der auch später unter römischer Herrschaft genutzt wurde. Im 9. Jahrhundert kam die Region von Favara unter arabische Herrschaft. Der heutige Ort entstand im 13. Jahrhundert um das in diesem Jahrhundert erbaute Kastell. Zu dieser Zeit gehörte der Ort der Familie Chiaramonte.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Madonna dell’Itria aus dem 14. Jahrhundert, diese liegt am Ortseingang von Favara
  • Kirche Carmine mit einem Portal aus dem 19. Jahrhundert
  • Pfarrkirche Maria Vergine Assunta aus dem 18. Jahrhundert
  • Burg aus dem 13. Jahrhundert, sie hat einen viereckigen Grundriss. Zu der Burg gehört noch eine sehenswerte Kapelle.
  • Außerhalb des Ortes ist eine römische Villa mit Mosaikfußböden aus dem späten 1. bis frühen 2. Jahrhundert<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte von Favara (Memento vom 15. Mai 2006 im Internet Archive) auf Favara.it</ref> gefunden worden.

Gastronomische Spezialitäten

Favara ist für seine Süßspeise „agnello pasquale“ (deutsch: österliches Lamm) bekannt. Diese Speise auf Basis von Mandeln und Pistazien wird vor allem an Ostern gegessen und genießt in ganz Italien Bekanntheit. Eine andere Spezialität ist die „Minestra di San Giuseppe“, eine Suppe, die aus verschiedenen Gemüse- und Nudelsorten besteht.

Städtepartnerschaften

SpanienSpanien Andújar (seit 2004)

ItalienItalien Varese (seit 2019)

PalastinaDatei:Flag of Palestine.svg Gaza (Stadt) (seit Juli 2025)

DeutschlandDeutschland Saarlouis (seit November 2025)

Persönlichkeiten

Der Manager und Mediziner Giuseppe Vita (* 1935) wurde in Favara geboren. Er war unter anderem Vorstandsvorsitzender des Pharmaunternehmens Schering.

Weblinks

Commons: Favara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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