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Joulia Strauss

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Joulia Strauss ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) / Joulia Straussowa; * 1974 in Leningrad<ref>Joulia Strauss. Vita. Offizielle Internetpräsenz Berliner Festspiele. Abgerufen am 16. April 2022</ref>) ist eine Bildhauerin, Medien- und Performancekünstlerin. Sie vereint Kunst, Wissenschaft, Technologie und Politik.

Biografie

Joulia Strauss wurde in der Sowjetunion im Volk der Mari, einer der letzten indigenen Kulturen Europas mit einer schamanistischen Tradition, geboren.<ref>Joulia Strauss. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Dezember 2020; abgerufen am 25. Dezember 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radioeins.de</ref> Strauss studierte in den Jahren 1993 bis 1995 an der Neuen Akademie der Schönen Künste in St. Petersburg bei Timur Novikow und schloss mit Diplom ab. An der Universität der Künste Berlin (1995–2000) trat sie in die Meisterklasse von Georg Baselitz ein und wurde mit dem Präsidentenpreis ausgezeichnet.

Als Studentin hat sie maßgeblich zu der künstlerischen Richtung des Neoakademismus beigetragen. In den Jahren von 2000 bis 2005 organisierte sie art science, einen privaten Ort zur Förderung der Zusammenkunft von Kunst und Wissenschaft (zahlreiche Vorträge und Ausstellungen, mit Alexander Wahrlich). Gleichzeitig war Strauss Dozentin an der German Film School bei Berlin und bis 2007 auch – gemeinsam mit Manuel Bonik – auf Reboot.fm und Twen.fm tätig. Von 2004 bis 2009: Atelierfest/Werkstattparty wechselnde Ausstellungen mit jungen, in Berlin tätigen Künstlern im Atelier, mit Martina Schumacher. Von 2009 bis 2013 veranstaltete sie zusammen mit Alexander Wahrlich und Sotirios Bahtsetzis „Spree-Athen“, Abende der Zusammenkunft von Protagonisten aus der Kunst, Philosophie, Medientheorie in Berlin und Athen. Im Jahr 2015 gründete sie „Avtonomi Akadimia“, eine selbstorganisierte autonome Akademie, die im öffentlichen Garten „Akadimia Platonos“ in Athen, wo Platon vor fast zweieinhalb Jahrtausenden gelehrt hat, stattfindet.<ref>Kunst blinzelt aus ihrem Koma. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Dezember 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.goettinger-tageblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Avtonomi Akadimia. Abgerufen am 26. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie ist Herausgeberin des aktivistischen Magazins Krytyka Polityczna in Athen. In Zusammenarbeit mit Peter Weibel und Friedrich Kittler hat Joulia Strauss 2017 das Buch Götter und Schriften rund ums Mittelmeer im Wilhelm Fink Verlag, Paderborn, herausgegeben.<ref>Götter und Schriften rund ums Mittelmeer. Abgerufen am 16. April 2022.</ref>

Joulia Strauss lebt und arbeitet in Berlin<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.arte.tvKurzporträt mit Video von Joulia Strauss (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot arte.tv 2008</ref> und Athen<ref>Joulia Strauss über Athen und die Griechen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2021; abgerufen am 25. Dezember 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de</ref>.

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 1997: Twelve Caesars of the Techno-Empire, E-Werk, Berlin
  • 2000: Virtual Kingdom of Beauty, Pergamonmuseum, Berlin<ref>Joulia Strauss: „Virtual Kingdom of Beauty“. Trojaneum des Pergamonmuseums, Berlin, Februar bis März 2000. Dazu Simone Kaempf: Animierte Skulpturen. In: „Spiegel Online“ vom 24. Februar 2000.</ref>
  • 2003: Medienspiritismus. VideoKabinet, Guelman Gallery, Moskau
  • 2010: Welcome to the Mediterranean Basin, Athen<ref>Welcome to the Mediterranean Basin | Julia Strauss |Exhibition | Jan-Mar '10. Abgerufen am 30. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2011: Modulating Politics, Kunsthalle Palazzo, Schweiz<ref>MODULATING POLITICS JOULIA STRAUSS. In: Kulturhaus Palazzo Liestal. Abgerufen am 30. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)

Performances und Vorträge (Auswahl)

  • 1998: „Academism Today“, Oostende Museum of Modern Art und Art Kiosk Gallery, Brüssel; „International Symposium on Electronic Arts“, Liverpool; „Digital Evening“, „Ceterum Censeo“, Marstall, Berlin
  • 2001: „Tirana Biennial 1“, National Gallery, Tirana; „Between Earth and Heaven“, Oostende Museum of Modern Art;
  • 2003: „Live“, Forum Stadtpark, Graz

Sonstige Projekte

  • 2003: Man-Machine, Symposium in dem Museum der Träume Freuds, Sankt Petersburg, mit Peter Berz, Friedrich Kittler, Philipp von Hilgers und anderen. Russisch-Deutsches Buch-Kunstwerk „Man-Machine“, Philo Fime Arts, Skythien

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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