Bobby (Preis)
Erscheinungsbild
Der Bobby ist ein seit 1999 von der Lebenshilfe e. V. verliehener Medienpreis. Er ist benannt nach dem Schauspieler Bobby Brederlow, der ihn als erster erhielt. Gestaltet wurde der Preis bis zum Jahr 2022 von dem Künstler und Designer Markus Wallner in München. Verliehen wird der „Bobby“ einmal jährlich an Menschen, die sich in besonderem Maße für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen.
Preisträger
- 1999: Bobby Brederlow – für seine Authentizität im vierteiligen Film Liebe und weitere Katastrophen.<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> - 2000: Alfred Biolek – für sein langjähriges Engagement für Menschen mit Behinderung.<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bio bekommt den Bobby 2000 ( vom 14. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>
- 2001: Lindenstraße (Fernsehserie) – für die Thematisierung des Down-Syndroms (Trisomie 21)<ref>Behinderten-Preis für „Lindenstraße“. In: rp-online.de, 13. November 2001.</ref>
- 2002: Peter Radtke – aufgrund seiner Vorkämpferrolle für die Gleichberechtigung<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schauspieler Peter Radtke mit Bobby 2002 ausgezeichnet ( vom 7. November 2007 im Internet Archive)</ref>
- 2003: Günther Jauch – für seine sensiblen Interviews mit behinderten Menschen und ihren Angehörigen<ref>Bobby ist vergeben: Günther Jauch erhält Medienpreis. In: barrierekompass.de, 20. November 2003.</ref>
- 2004: Verrückt nach Paris (Kinofilm) – für die Thematisierung verschiedener Behinderungen<ref>Bobby 2004. In: lebenshilfe.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- 2005: Rolf Zuckowski – für sein musikalisches Engagement für Menschen mit Behinderung<ref>„Bobby 2005“ geht an den Liedermacher Rolf Zuckowski. In: beb-ev.de, 13. Juli 2005.</ref>
- 2006: In Sachen Kaminski (Fernsehfilm) – für sein Plädoyer an das Recht aller Menschen zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />‘In Sachen Kaminski‘ ist ein Plädoyer für ein menschliches Miteinander ( vom 23. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>
- 2007: Guildo Horn – für seine SWR-Talkshow Guildo und seine Gäste<ref>Jochen Voß: SWR: „Guildo und seine Gäste“ erhält den „Bobby“. In: DWDL.de. 12. März 2007, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref>
- 2008: Redaktion der ZDF-Sendereihe Menschen – das Magazin<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ZDF-Magazin macht behinderte Menschen sichtbar ( vom 13. April 2010 im Internet Archive)</ref>
- 2009: Juliana Götze (Schauspielerin mit Down-Syndrom), Michaela May und Edgar Selge für ihre Darstellung in der Folge Rosis Baby der ARD-Serie Polizeiruf 110<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />‘Bobby 2009‘ geht an Juliana Götze sowie an die TV-Kommissare Michaela May und Edgar Selge ( vom 28. Juli 2009 im Internet Archive)</ref>
- 2010: Willi Lemke für seinen Einsatz zugunsten „behinderter Sportlerinnen und Sportler“<ref>lebenshilfe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bobby 2010 für Willi Lemke ( vom 21. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>
- 2012: Claudia Kleinert für ihren Einsatz als Botschafterin der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen und ihr Eintreten in den Medien für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung<ref>Bundesvereinigung Lebenshilfe: Bobby 2012 geht an Claudia Kleinert. 18. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. November 2012; abgerufen am 22. August 2022.</ref>
- 2013: Tatort Münster und ChrisTine Urspruch für den humorvollen Umgang des Krimi-Formats mit einem vermeintlichen Defizit.<ref>Bundesvereinigung Lebenshilfe: Bobby 2013 geht an den Tatort Münster und ChrisTine Urspruch. 29. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Juni 2013; abgerufen am 22. August 2022.</ref>
- 2014: Kai Pflaume und das ARD-Team der Fernsehreihe Zeig mir deine Welt für ein positives und lebensnahes Bild von Menschen mit Behinderung in einer TV-Serie
- 2015: FC Bayern München für seinen Stadion-Aktionstag am Welt-Down-Syndrom-Tag mit dem „Tor des Monats“ in der Halbzeit am 21. März 2015<ref>Der Bobby 2015 für Bayern München - Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. In: www.lebenshilfe.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. April 2016; abgerufen am 12. April 2016.</ref>
- 2016: Annette Frier (Schauspielerin) und der WDR-Fernsehfilm Nur eine Handvoll Leben
- 2017: Natalie Dedreux, die das Down-Syndrom hat und die Bundeskanzlerin Angela Merkel in der ARD-Sendung Wahlarena zum Thema Spätabtreibungen befragte
- 2018: Eckart von Hirschhausen<ref>Unermüdlicher Werber für eine Gesellschaft der Vielfalt. In: lebenshilfe.de, 15. November 2018.</ref>
- 2020: Sandra Maischberger und der Fotograf Florian Jaenicke<ref>Lebenshilfe zeichnet Florian Jaenicke und Sandra Maischberger mit dem BOBBY aus. In: lebenshilfe.de. 2. September 2021, abgerufen am 18. März 2025.</ref>
- 2023: Shari und André Dietz<ref>„Damit Inklusion keine Illusion bleibt“. In: lebenshilfe.de, 30. September 2023.</ref>
- 2025: Frank Busemann und der Instagram-Kanal #notjustdown (Marian und Tabea Mewes)<ref>Lebenshilfe: Frank Busemann und #notjustdown erhalten den BOBBY 2025. In: lebenshilfe.de, 17. März 2025.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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