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Wiltrud von Bergen

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Biletrud oder Wiltrud von Bergen († 6. Januar um 995 in Bergen) war bis 947 bayerische Herzogin an der Seite von Berthold. Außerdem tat sie sich als Klostergründerin, Äbtissin und Benediktinerin hervor.

Leben und Wirken

Möglicherweise stand Biletrud als Luitpoldingerin ihrem Verwandten Heinrich II., dem Zänker in dessen Konflikt gegen seinen kaiserlichen Vetter unterstützend zur Seite.<ref name=":0">Gabriele Schlütter-Schindler: Die bayerischen Herzöge als Gründer von Frauenkonventen. In: Eva Schlotheuber, Helmut Flachenecker, Ingrid Gardill (Hrsg.): Nonnen, Kanonissen und Mystikerinnen. Religiöse Frauengemeinschaften in Süddeutschland. Göttingen 2005, S. 107, f.</ref>

Sie war Mutter von Heinrich, der 976 zum Herzog von Kärnten erhoben wurde.<ref name=":0" /> In dieser Zeit wurde außerdem ihr Besitz, der ihr wohl nach dem Tod ihres Mannes Herzog Berthold von Bayern 947 entfremdet wurde, durch Kaiser Otto II. zurückgegeben.<ref>RI II,2 n. 726. In: Regesta Imperii Online. (regesta-imperii.de [abgerufen am 27. Januar 2025]).</ref> Auf Grundlage dieses Besitzkomplexes im Sualafeldgau-Nordgau-Sulzgau im bayerischen-schwäbisch-fränkischen Grenzbereich, gründete sie 976 oder kurz danach<ref name=":0" /> das Kloster Bergen bei Neuburg an der Donau und wurde dessen erste Kirchenherrin bzw. Äbtissin.

An einem 6. Januar um 995 starb Wiltrud von Bergen, die auch „Pia, die Fromme“ genannt wurde.

Ihre Attribute sind die abgelegte Krone, die Taube und die Erscheinung des Kreuzes.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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