Zum Inhalt springen

Adam von Burg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Februar 2026 um 07:51 Uhr durch imported>Wurgl (fix doppelten Parameter).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Adam Burg.jpg
Adam Burg, Lithographie von Josef Kriehuber, 1846
Datei:Wappen Adam Freiherr von Burg 1866.jpg
Wappen Adam von Burg, 1866
Datei:Burg Adam-von 1.jpg
Grab Adam von Burgs auf dem Wiener Zentralfriedhof

Adam Freiherr von Burg (* 28. Januar 1797 in Wien; † 1. Februar 1882 ebenda) war ein österreichischer Mathematiker und Technologe. Er war der Sohn des k. k. Hofmaschinisten Anton Burg, in dessen Werkstätte er die Tischlerei erlernte. Von 1810 bis 1813 besuchte er die Architekturklasse der Akademie der bildenden Künste, dann ab 1815<ref name="MEYERS_1905">Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1909 (zeno.org [abgerufen am 9. Oktober 2019] Lexikoneintrag „Burg, Adam“).</ref> das Polytechnische Institut, an dem er 1820 Assistent der Mathematik wurde. 1823 wurde er zum Fellow der Royal Society of Edinburgh gewählt.<ref>Past Fellows. Tribute to the deceased Fellows of the Royal Society of Edinburgh. In: Royal Society of Edinburgh. Abgerufen am 13. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), index 1783-2002 part one).</ref> 1827 erhielt er eine Professur in Salzburg, 1828 wurde er am Polytechnischen Institut in Wien<ref name="MEYERS_1905" /> Professor der Mathematik und Maschinenlehre. Dort hielt er als erster die populären Sonntagsvorlesungen über sein Gebiet.

1847 wurde er wegen Verdiensten um das Feuerlöschwesen, die Wasserversorgung und die Gasbeleuchtung zum Ehrenbürger von Wien ernannt. 1849 übernahm er die Direktion des Polytechnischen Instituts. Nach Übergabe des Instituts an die militärische Verwaltung wurde er 1852 Sektionsrat im Handelsministerium. 1866 wurde er in den Freiherrenstand erhoben und 1869 in das Herrenhaus berufen.<ref name="MEYERS_1905" />

1870 wurde Adam von Burg Präsident des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien. Große Verdienste erwarb er sich insbesondere beim Zustandekommen der fortschrittlichen österreichischen Gesetze zur Vermeidung von Dampfkesselexplosionen und der Einführung des metrischen Maß- und Gewichtssystems.<ref name="MEYERS_1905" />

Seine letzte Ruhestätte befindet sich in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (13A-1-15).

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Adam von Burg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein