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Andreas Gielchen

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Andreas Gielchen
Personalia
Geburtstag 27. Oktober 1964
Geburtsort EschweilerDeutschland
Sterbedatum 3. Februar 2023
Sterbeort EschweilerDeutschland
Größe 176 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1973–1979 SG Eschweiler
1979–1980 Alemannia Aachen
1980–1983 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1983–1991 1. FC Köln 131 (2)
1991–1993 MSV Duisburg 58 (0)
1994–1996 Alemannia Aachen
1996–1998 SSG 09 Bergisch Gladbach
1998–2000 SV Rhenania Alsdorf
2000–2003 Eintracht Verlautenheide
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1985 Deutschland U-21 1 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Andreas Gielchen (* 27. Oktober 1964 in Eschweiler<ref name="AZ" />; † 3. Februar 2023 ebenda<ref name="orb">FC trauert um Andreas Gielchen. In: 1. FC Köln. 3. Februar 2023, abgerufen am 3. Februar 2023.</ref>) war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Kurz vor seinem neunten Geburtstag wurde Gielchen Mitglied bei der Eschweiler Sportgemeinschaft. Dort schaffte er es in die Kreis- und die Mittelrheinauswahl. Er wechselte 1979 zu Alemannia Aachen. Im Jahr darauf erhielt er Angebote von Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln, bei dem er nach einem Besuch eines Heimsieges von Köln gegen Bayern München am selben Tag unterschrieb.<ref name="orb" /> 1983 erreichte er mit den A-Junioren des 1. FC Köln unter Trainer Christoph Daum das Finale der deutschen A-Jugend-Meisterschaft, welches jedoch mit 0:2 Toren gegen Eintracht Frankfurt verloren wurde.

Unter Trainer Rinus Michels debütierte Gielchen 1983 in der Bundesliga.<ref name="orb" /> Der Verteidiger schaffte es nie, sich langfristig in die Stammformation des 1. FC Köln zu spielen, obwohl seine Leistungen immer solide waren. Gegen die damaligen Stammverteidiger Paul Steiner, Gerd Strack und Matthias Hönerbach konnte er sich nicht durchsetzen. Dennoch war er bei einem der größten Erfolge des 1. FC Köln dabei: 1986 im UEFA-Cup-Finale gegen Real Madrid. Es ging jedoch mit 1:5 und 2:0 verloren. In seiner Zeit arbeitete er mit Trainern wie Johannes Löhr, Georg Keßler und Erich Rutemöller zusammen.

1991 wechselte er für drei Jahre zum MSV Duisburg. Sein Vertrag wurde nach einem Bandscheibenvorfall nicht verlängert. Nach erfolgloser Vereinssuche ließ Gielchen sich reamateurisieren und wechselte zurück zu Alemannia Aachen, wo er Mittelrheinpokalsieger wurde. Anschließend folgten zwei Jahre bei der SSG Bergisch Gladbach 09, wo er für seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Harald Konopka auflief sowie Stationen bei niederklassigen Mannschaften in Alsdorf und Verlautenheide.<ref name="orb" />

Gielchen wohnte im Langerweher Ortsteil Hamich.<ref name="AZ">Ex-Profi Gielchen: 1. FC Köln ist seine Familie, Hamich die Heimat, Aachener Zeitung, 1. Februar 2011</ref>

Nach kurzer Krankheit starb Gielchen am 3. Februar 2023.<ref name="orb" />

Statistik

Erfolge

  • 1986 UEFA-Cup-Finale
  • 1989 Deutscher Vize-Meister
  • 1990 Deutscher Vize-Meister
  • 1991 DFB-Pokal-Finale
  • 1994 Mittelrheinpokalsieger 1994

Weblinks

Einzelnachweise

<references />