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Henri Gervex

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Datei:Henri Gervex.jpg
Pierre Petit: Portrait d'Henri Gervex, Revue illustrée, 1902

Henri Alexandre Gervex<ref>Catalogue général officiel : uvres d’art. Lemercier, Paris 1900, S. 44 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> (* 10. Dezember 1852 in Paris; † 7. Juni 1929 ebenda) war ein französischer Maler des Realismus.

Leben und Werk

Gervex erlernte die Malerei unter Eugène Fromentin, Alexandre Cabanel und Pierre Nicolas Brisset und debütierte im Salon von 1873 mit einer Schlafenden Schönen nach dem Bade ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Musée de La Rochelle), welcher 1874 ein Satyr spielt mit einer Bacchantin (Musée du château des ducs de Bourbon, Montluçon) und 1875 Diana und Endymion folgten.

Datei:Henri Gervex Cafe Scene in Paris 1877.jpg
Szene in einem Pariser Café, 1877
Datei:Henri Gervex "Rolla".jpg
Rolla, 1878 (Ellen Andrée)
Datei:Henri Gervex Diana and Acteon 1.jpg
Diane et Acteon, 1890

Im Jahr 1876 betrat er mit einer Totenschau im Hospital das Gebiet des modernen Realismus, auf welchem er mehr und mehr zum Naturalismus fortschritt. Hauptwerke dieses Genres sind die Kommunion in der Trinitékirche (1877) und Rolla nach einem Gedicht von Alfred de Musset. Dieses Gemälde im Format 173 × 220 cm, welches wegen seiner provozierenden Nacktheit 1878 aus „Moralitätsgründen“ von der Weltausstellung ausgeschlossen wurde, befindet sich heute im Musée des Beaux-Arts in Bordeaux. Er verlegte sich bald auf die Darstellung des modernen Lebens und die Porträtmalerei. Ferner sind die dekorativen Gemälde für Pariser Rathäuser und andere öffentliche Gebäude wie die Bürgerliche Trauung und das Kanalbecken von La Villette bekannte Werke des Malers. Seine Klinikbildnisse waren anfänglich an die rembrandtsche „Anatomie“ angelehnt und zeigten unter anderem Chirurgen in weißen Kitteln, die um einen Mädchenkörper versammelt sind. Ein Bildnis mit dem Namen Docteur Péan à l’hôpital St.-Louis bildete den Anfang zu einer ganzen Serie von Krankenhausbildern.<ref>Hans Vollmer: Gervex, Henri. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 13: Gaab–Gibus. E. A. Seemann, Leipzig 1920, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Er fertigte auch Gemälde für die Räume der Redaktionen einiger Pariser Journale und beschickte Ausstellungen.<ref>Richard Muther: Ein Jahrhundert französischer Malerei. S. Fischer, Berlin 1901, S. 224 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Bilder von Gervex befanden sich im Ausstellungspalast, in der komischen Oper und in der Sorbonne in Paris.<ref>Vorlage:AllgKünstLex-MüllerSinger</ref> Er war mit Henriette Fauche verheiratet, einer Tochter des Marius Fauche.

Ehrungen (Auswahl)

  • Gervex wurde im Jahr 1882 zum Ritter der Ehrenlegion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ernannt.<ref>Notice des peintures, sculptures et dessins de l’école moderne, exposés dans les galeries du Musée National du Luxembourg. Imp. réunies, Paris 1886, S. 22 (Textarchiv – Internet Archive).</ref><ref>Qui êtes-vous? Band 10. C. Delagrave, Paris 1924, S. 208 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Es folgte 1889 die Ernennung zum Offizier ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und schließlich am 15. Oktober 1911 zum Kommandeur ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref>Bulletin des lois. Partie supplémentaire. Imprimerie nationale, 1913, S. 1374 (books.google.de).</ref>
  • Im Jahr 1913 wurde er in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen.
  • 1926 wurde er zum Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique (Classe des Beaux-Arts) gewählt.<ref>Académicien décédé: Henri Alexandre Gervex. Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique, abgerufen am 19. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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