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Groppendorf

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Datei:Groppendorf Kirche.JPG
Sankt-Marien-Kirche

Groppendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Erxleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Der Ortsteil hatte am 31. Dezember 2014 110 Einwohner.<ref>Flächenutzungsplan Verbandsgemeinde Flechtingen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2021; abgerufen am 5. November 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vg-flechtingen.de</ref>

Lage

Nördlich des Orts verläuft die Bundesautobahn 2, westlich liegt Hakenstedt.

Geschichte

Groppendorf wurde 1112 als Grippendorf, um 1220 als Grependorp und im 14. Jahrhundert als Gropendorpe erwähnt. Die reichsfreien Edelherren von Meinersen waren hier begütert. Sie gaben um 1220 im Ort eine Hufe und einen Wald als Lehen an Otto von Glinde.<ref>Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S. 489</ref>

1910 lebten in der Landgemeinde Groppendorf 209, im Gutsbezirk Groppendorf 74 Einwohner. Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Groppendorf mit der Landgemeinde Groppendorf vereinigt.<ref name=AB-RB-Magdeburg>Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 226.</ref> 1933 wurde im Ort die noch heute bestehende Freiwillige Feuerwehr gegründet. Am 1. Juli 1950 wurde Groppendorf nach Hakenstedt eingemeindet. Zum 1. Januar 2010 erfolgte die Eingemeindung nach Erxleben.

Bauwerke

Im Ort steht die aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende St. Marienkirche. Weitere denkmalgeschützte Gebäude sind der Bauernhof Dorfstraße 7 und der Veltheimsche Gutshof in der Dorfstraße 13, 15, der der Familie von Veltheim auf Schloss Harbke gehörte.

Persönlichkeiten

In Groppendorf geboren wurde der Pädagoge und Heimatforscher Adolf Müller (1863–1919) sowie der Landschaftsmaler und Kunsterzieher Joachim Daerr (1909–1986). Der Schriftsteller Christian Karl Plato (1760–1799) war zeitweise als Kantor in Groppendorf tätig.

Weblinks

Commons: Groppendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 11′ N, 11° 18′ O

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